30 März 2009

Liebenswertes Video zu Love


Gerade bei Joystiq entdeckt. Es gibt ein neues Video zum wunderbaren, wunderschönen und wirklich schwer zu erklärenden Game Love. Einfach anschauen und verzaubern lassen. Wenn ihr wissen wollt, worum’s in etwa geht, dann lest hier. Ach ja, und mit Eskil Steenberg, dem Macher von Love hatte ich auch vor längerer Zeit ein Interview geführt.

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28 März 2009

Molyneux Galore: Voll sozial, voll geheim und so!


Das war's. Die Game Developers Conference ist zu Ende. Und wie immer gab's die ein oder andere coole Ankündigung, Hinweise auf ein neues MMO von Blizzard (ja, ... hatten wir schon mehrmals) und ein neues MGS. Viele Vorträge, die man sich irgendwann die Tage wohl bei Google Video & YouTube rein ziehen kann usw. usf. Doch für mich war das Highlight mal wieder Peter Molyneux.

Der hat nämlich mal wieder aus dem Nähkästchen geplaudert und gezeigt, mit was für coolen Sachen bei Lionhead experimentiert wird. Und das find' ich faszinierend. Stetig, sagt Peter, würde bei Lionhead experimentiert. Kleine 1-5-Mann Teams probieren technische- und spielmechanische Neuerungen, tüfteln rum und schauen, was möglich ist. Vieles würde es dabei nicht ins Spiel schaffen, anderes, wie der Hund in Fable 2, schon. Und diese Ideen bereichern das Spiel. Doch manche, wie das Echtzeit-Wetter in Black & White, wären hingegen eine "einfach dumme und dämliche Idee. Was aber nicht bedeutet, dass wir so etwas nicht tun sollten. Wenn ich ein Spieler-Typ wäre, dann würde ich darauf wetten, dass das, was unseren Kunden wirklich wollen, diese Innovationen sind. Sie wollen geschockt und überrascht werden – und das, jedes mal, wenn sie sich auf ein Videospiel freuen." Daher, so Peter, sollten die Entwickler und Publisher den Entwicklern auch Freiheiten lassen. Ansonsten würden die kreativen Köpfe einfach verschwinden und ihre eigenen Studios gründen.

Freilich ließ Peter auch ein paar Brotkrumen purzeln, die auf sein neues Projekt verweisen. Das er natürlich nicht beim Namen nennen darf. Jedenfalls: Wie Molyneux angab, sei ein Experiment erst recht spät realisiert worden und somit für Fable 2 zu spät gekommen. Eine Technik, die es erlaubt "tausende und abertausende von Animationen einer Figur" gleichzeitig zu erzeugen." Und die würde wohl in einem "zukünftigen Spiel genutzt werden, wer weiß?" Und: "Über Lionhead sollte man nicht denken, dass sie nur Fable machen. Das ist definitiv nicht so. In Wahrheit arbeiten wir wirklich unglaublich hart auch an etwas anderem. Aber wir dürfen nicht über dieses andere sprechen, weil wir dann auch etwas zeigen müssten, um es zu beweisen. So ist das jetzt nun mal und das ist wohl auch gut so." Wann er etwas zum zeigen haben wird, ist nicht sicher. Aber wahrscheinlich wird’s wohl zur E3 soweit sein.

Anbei wurden Peter und einige andere Entwickler wie Will Wright auch mal wieder etwas philosophisch und sprachen über soziale Faktoren in Videospielen - und Ethik. "Ich denke, wir machen das eigentlich ganz gut", sagte etwa Peter, "Wir haben Gehirntraining, wir haben The Sims, wir haben viele Spiele, die soziale Nachrichten und Werte transportieren." Auch was den Einfluss von Spielen betrifft ist der Kopf von Lionhead von der Richtung recht überzeugt. "Wenn man sich etwas von der Unterhaltung entfernt und dann auf sich selbst schaut, es mal aus anderer Perspektive betrachtet, dann ist das gut. Und darum ein Spiel zu entwickeln, dann kommt in Teilen so etwas wie Fable bei raus (...) das ist einfach etwas, das bei der Entwicklung eines Spieles passiert."

Ähnlich sieht die Sache auch Sims- und Spore-Papa Will Wright: "Eines der gefühlsbetontesten Spiele, die ich jemals spielte, war Black & White. Zur Hölle, ich hab diese kleinen Bewohner schikaniert, gequält und sie weinten, zerschrammt und ich fühlte mich wirklich schuldig. Bei einem Film oder einer TV-Serie ist mir so etwas noch nie passiert."

Soweit dazu ...

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27 März 2009

Project Offset ... is still alive!


Wow. Das hätt' ich nicht gedacht: Project Offset, das Fantasie-Shooter-Spiel der kleinen Schmiede Offset, die Anfang 2008 von Intel gekauft wurde, ist tatsächlich nun in Entwicklung. Das zumindest legt die komplett überarbeitete Seite des Projektes nahe – und einige kurze Demo-Trailer. Bereits seit 4 (?) Jahren wird an dem Spiel gewerkelt, das einst als Tech-Demo für eine immer noch recht ansehnliche Grafik-Engine begann.

Since then, we have been making great progress on our game (still codenamed "Project Offset").

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Und 5 weitere Videospiele, die es leider nie gab!


Das die letzte Ergänzung zu meiner kleinen Reihe "Videospiele, die es leider nie gab!" liegt schon fast ein Jahr zurück. Zeit also, mal nach zulegen. Auch wenn – aufgrund von mangelnder Zeit – nicht gar so kräftig, wie zuvor. Also: Hier 5 weitere Spiele, die es leider von den Rechnern der Entwickler in die Regale der Verkäufer schafften.


Command & Conquer Tiberian Twilight (Incursion)
Nach dem Command & Conquer: Tiberian Sun anno 1999 das Licht der Welt erblickte, sich verkaufte wie Ast, war klar, dass ein Nachfolger kommen würde. Nicht zuletzt, da die traditionsreichen Westwood Studios nunmehr Electronic Arts gehörten. Und dieser Nachfolger sollte Command & Conquer Tiberian Twilight (dessen korrekter Arbeitstitel Incursion war, wie der ehemalige Westwoodler Adam Isgreen verriet - Gute Zusammenfassung, hier) sein. Das erste CnC-Spiel, das in echtem 3D erstrahlen sollte. Setzten wollte man bei Westwood dafür auf die W3D-Engine (später SAGE genannt), die man mit Emperor: Battle for Dune erfolgreich getestet hatte.

Wann die Arbeiten zu Tiberian Twilight begannen, weiß man nicht genau. Jedoch ist anzunehmen, dass es zwischen Ende 1999 und 2002 war. Auch über die geplante Story ist nicht wirklich was bekannt – nur, dass es mindestens 4 verschiedene Story-Ideen gab, über die sich Westwood und EA nicht einigen konnten. Wie das Spiel hätte aussehen sollen, das wissen wir allerdings. Denn mehrere Videos sind von Zeit zu Zeit ins Netz gelangt und zeigen ein CnC, dass so gar nichts mit dem Spiel zu tun hat, das schließlich daraus wurde: Command & Conquer: Tiberian Wars. Viel heller, freundlicher sieht dort alles aus. Mehr wie CnC 1 als CnC: Tiberian Sun.


Harker
Blutig und düster sollte der Action-Titel im Stil von Silent Hill werden, an dem Double Helix Games (vorher The Collective, Inc) werkelte. Als Jonathan Harker aus Bram Stoker's Dracula sollte man auf PlayStation 3 & Xbox 360 gegen jede Menge Blutsauger zu Felde ziehen. Ein Trailer und ein Gameplay-Video versprachen ein äußerst vielfältiges Kampfsystem und düstere Szenerien. Leider würde das Projekt Anfang 2008 auf Eis gelegt. Und zwar ausgerechnet um an Silent Hill: Homecoming zu arbeiten. Wenn das nicht Ironie ist.


Redwood Falls
Mindestens ebenso schade ist's um Redwood Falls. Das sollte ein rabenscharzer Zombie-Shooter werden. Seit 2006 bei Kuju Entertainment für Xbox 360 und PS3 in der Mache, sollte es sich um einen Virenbefall im Örtchen Redwood Falls drehen, der die Einwohner zu garstigen und lichtscheuen Zombies macht. Das ganze sollte auf Basis der Unreal Engine 3 laufen und sah auf Screens und Demo-Videos schon richtig derb aus. Leider wurde die Entwicklung 2007 mit einem Besitzer-, Investoren-Wechsel gestoppt. Seit dem gilt das Projekt als tot.


Justice
Nie wirklich richtig in Entwicklung gewesen, aber trotzdem höllisch interessant: Justice. Dies war ein Konzept, das von Peter Molyneux' Lionhead Studios entwickelt wurde. Weder über Story noch geplantem Gameplay ist viel bekannt, doch verraten einige Concept Arts schon einiges. Wie's scheint sollte es eine Art Blade Runner meets Deus Ex meets Minority Report werden. Eine Verbrecherjagd in einer nicht allzu fernen Zukunft oder so. Jedoch kam das Spiel nie über die Konzeptphase hinaus. Schade drum, hätte richtig gut werden können.


Amen: The Awakening
Manch Gamer-Veteran wird sich wohl noch an Amen: The Awakening erinnern. Nicht zuletzt, da es bei Cavedog Entertainment entwickelt wurde. Ron Gilbert, Chris Taylor anyone? Irgendwann in den 90ern angekündigt, war Amen: The Awakening ein ganz großes Ding. Fantastische, geradezu epische Story um den Untergang der Welt, geile Grafik, bis dato nicht gekannte Gameplay-Elemente – dieser Ego-Shooter sollte einfach alles haben. Bereite den Machern aber auch entsprechend Schwierigkeiten und verschlang für die damalige Zeit Unsummen an Geldern. Das führte dazu, dass das Spiel selbst nach eineinhalb Jahren gerade Mal zu 50% fertig gestellt war und das Projekt abgebrochen werden musste. Es ließ sich sowohl zeitlich als auch finanziell einfach nicht weiter finanzieren. Wenig später schloss auch Cavedog seine Tore.

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24 März 2009

So sieht die Zukunft aus?


Erst von ein paar Tagen haben die Jungs von Crytek ihre neue Engine, die CryEngine3, angekündigt. Und jetzt gibt’s erste Demo-Aufnahmen davon zu sehen. Was soll man sagen: Schaut gut aus, da kann man nicht meckern. Doch wird das gute aus deutschen Landen aber auch bestimmt wieder ein Ressourcen-Fresser sein, und zwar von feinsten, denke ich. Aber egal: Ich bin offiziell von der optischen Qualität beeindruckt!

PS. in HD gibt's das Video hier.

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23 März 2009

Hell, Yeah: There is a God!

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20 März 2009

What's in the Box?

Strange Things are happening. Auf Youtube ist ein mysteriöser Kurzfilm aufgetaucht, der offensichtlich an Half Life angelehnt ist. Also: Anschauen, dann weiterlesen. Fraglich ist, ob das ganze ein Fan-Projekt ist oder Valve selbst dahintersteckt und damit Episode 3 oder vielleicht sogar ein neues Spiel anteasert.

Die Website zum Filmchen macht das ganze noch mysteriöser. So ist deren Titel „Soon the World will find out“, zeigt einen pulsierenden Kubus – eben die angesprochene Box – und zeigt im Quelltext auf ein Bildchen, das mit mathematischen Formeln gespickt ist. Hmm… mal schauen, was draus wird.

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18 März 2009

Kaufhof verbannt Killerspiele?

Winnenden und seine Folgen. Die erste sehen wir schon seit der Tat auf allen Kanälen, in allen Zeitungen. Aktionismus, blinde Forderungen – alles ohne Substanz. Die üblichen Verdächtigen wollen schärfere Waffengesetzte, Kontrollen an Schulen und natürlich Verbote von bösen Killerspielen. Klar, alles ihr gutes Recht, ihre Meinung Kundzutun. Doch nun die zweite Folge: Die Kaufhauskette Galeria Kaufhof will ab April keine „Ab 18“-Spiele mehr verkaufen, das schreibt zumindest der Westen.

Ab April 2009 wird es in den Filialen von Galeria Kaufhof keine USK-18-Spiele mehr geben. Aufgrund der Ereignisse in Winnenden werden sämtliche Spiele mit dieser Alterseinstufung aus dem Sortiment entfernt.
Natürlich. Es ist jedem Laden selbst überlassen, was er anbietet. Doch ich finde die Aktion schon fraglich. Zeichen setzen? Schon, aber im falschen Kontext.

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16 März 2009

Killer-Amok

Es scheint fast alles, wie ein dämlicher Witz. Ein echt dämlicher. Ein Jugendlicher, der Tim K., rennt in eine Schule erschießt Schüler, Lehrer und richtet sich schließlich selbst. Alle sind entsetzt – mal wieder. Entsetzt ob der Grausamkeit, den Missständen die den Jungen soweit getrieben haben könnten, den Killerspeilen. Land auf, Land ab wird debattiert. Hart aber Fair, Spiegel TV. Unzählige Zeitungen berichten in großen Aufmachern.

Doch. Ja, wieder ist all die Berichterstattung wieder unglaublich oberflächlich ignorant. In aller Ausführlichkeit wird die Welt des Tim K. an die Öffentlichkeit gezerrt, ob nun wahr oder erstunken und erlogen. Hauptsache die Auflage, die Quoten sind stimmig. Ich krieg das große Kotzen. Angstmache, Boulevard, Hetzte. Schuldige benennen, auch wenn kein Mensch auch nur im Ansatz sagen kann, was den Amokläufer zu dem trieb, was er tat. Wie gesagt: K………..!

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12 März 2009

Bzgl. Amoklauf

Soviel erstmal zum Thema Killerspiele.

In seiner Freizeit spielte er offenbar leidenschaftlich gern Tischtennis

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10 März 2009

Factor 5’s Superman


Und wieder ein Spiel für’n Friedhof. Auch wenn eines, auf das ich wahrscheinlich nicht gewartet habe. Es handelt sich um Factor 5’s Superman-Game. Jedenfalls: Das Game gibt’s nicht mehr und wird nie fertig gestellt werden, geschweige denn in den Handel kommen.

Trotzdem kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, wie’s hätte werden können. Bei Unseen64 sind mehrere Bilder und ein Concept-Trailer aufgetaucht.

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