18 März 2009

Kaufhof verbannt Killerspiele?

Winnenden und seine Folgen. Die erste sehen wir schon seit der Tat auf allen Kanälen, in allen Zeitungen. Aktionismus, blinde Forderungen – alles ohne Substanz. Die üblichen Verdächtigen wollen schärfere Waffengesetzte, Kontrollen an Schulen und natürlich Verbote von bösen Killerspielen. Klar, alles ihr gutes Recht, ihre Meinung Kundzutun. Doch nun die zweite Folge: Die Kaufhauskette Galeria Kaufhof will ab April keine „Ab 18“-Spiele mehr verkaufen, das schreibt zumindest der Westen.

Ab April 2009 wird es in den Filialen von Galeria Kaufhof keine USK-18-Spiele mehr geben. Aufgrund der Ereignisse in Winnenden werden sämtliche Spiele mit dieser Alterseinstufung aus dem Sortiment entfernt.
Natürlich. Es ist jedem Laden selbst überlassen, was er anbietet. Doch ich finde die Aktion schon fraglich. Zeichen setzen? Schon, aber im falschen Kontext.

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