13 Januar 2009

GMK widerspricht dem Kölner Aufruf

Vor einiger Zeit hat der sogenannte Kölner Aufruf gegen Killerspiele wohl bei so einigen zu Stirnrunzeln geführt. Denn darin forderten mehr oder weniger bekannte Killerspielgegner mit recht obskuren Begründungen ein Verbot von »gewaltlastigen« Videospielen. Da war die Rede von »militärisch-industriellen Komplexen«, »wissenschaftliche(r) Korruption« usw. Nun hat sich die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, die GMK, zu Wort gemeldet und distanziert sich aber so ziemlich von dem Aufruf.

Wie sie schreibt, sei man »darüber, wie hier seriöse WissenschaftlerInnen und medienpädagogische, politisch bildende und wissenschaftliche Einrichtungen diffamiert werden«. Einer »notwendigen Auseinandersetzung mit der Thematik wird damit ein schlechter Dienst erwiesen.« Außerdem, so die GMK weiter, verfehlen die »Initiatoren des sog. Kölner Aufrufs« »eine angemessene, seriöse und redliche Argumentationsweise.« Und dem kann ich mich nur anschließen.

Den ganzen Text gibt’s hier.

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