30 Juni 2008

Blizzard: Jep, da is' noch was!


Scheint als wolle uns Blizzard total kirre machen: Laut den (stets lesenswerten) Jungs von OnlineWelten hat die Edelschmiede nämlich neben Wrath of the Lich King, Diablo 3 und Starcraft 2 noch ein Projekt am laufen. Und das ist, ja klar, total geheim.

Der gut Rob Pardo sagte OnlineWelten wörtlich: Yes, there is still an unknown project.

Ich spekuliere jetzt einfach mal drauf los und sagte, dass es sich dabei um's 'Project Hydra' handelt. Dieses ist (soweit bekannt) ein MMO, das wahrscheinlich in einem neuen Universum abseits von Diablo, StarCraft und Co. angesiedelt sein wird.

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Der Wilhelm Scream in Videospielen


Bei Cineasten wird sich bei dem Wort 'Wilhelm Scream' sofort ein Schmunzeln auf's Gesicht zaubern, denn dieser ist wohl eines der bekanntesten Klischees Hollywoods. Der 'Wilhelmsschrei' ist, ums kurz zu machen, ein Soundeffekt der seit 1951 in irrwitzig vielen Filmen Verwendung fand – meist wenn irgendjemand starb, fiel oder sonst irgendwelche körperlichen Leiden erfahren musste. Doch nicht nur in Filmen taucht der Schrei auf, sondern auch in beeindruckend vielen Videospielen.

Insgesamt, so Juan Perez bei kezins, fand der 'Wilhelm Scream' bisher in 51 Videospielen Verwendung. U.a. in GTA IV, Mass Effect, Max Payne 2, Dungeon Keeper, Half Life 2, Halo 3, Team Fortress 2 und so einigen weiteren bekannten Games.



via kotaku

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29 Juni 2008

Diablo 3 – Haufenweise Infos!


Nach der gestrigen Ankündigung von Diablo 3, die übrigens hohe Wellen geworfen hat, gibt’s jetzt einige weitere Infos zu Diablo's Rückkehr, dem Gameplay, dem Stil von Diablo 3 und einigen weiteren mehr oder minder wichtigen Dingen. Ich denk, ich packe das mal einfach alles in einen Post.

Zur Hintergrundgeschichte: Zu der ist an sich noch nicht allzu viel bekannt, allerdings soll sie knapp 20 Jahre nach Diablo 2 ansetzten und deutlich ausgefeilter, detaillierter und interessanter werden als in den letzten Teilen. Einige kleine Storyfetzten hier: Seit den 20 Jahren nach den Ereignissen aus Diablo 2 war's ruhig auf der Welt und die Menschen haben die grausigen Geschehnisse um die Hölle auf Erden verdrängt bzw. stempeln sie als Mythen und Legenden ab. Unser guter Engelsfreund Tyrael ist seitdem verschwunden und Deckard Cain meint, das alles noch lange nicht vorbei ist.

When Deckard Cain returns to the ruins of Tristram's Cathedral seeking clues to new stirrings of evil, a comet from the heavens strikes the very ground where Diablo once entered the world. The comet carries a dark omen in its fiery being and it calls the heroes of Sanctuary to defend the mortal world against the rising powers of the Burning Hells – and even the failing luminaries of the High Heavens itself.
Auf der offiziellen Website gibt’s darüberhinaus ein paar Infos zu den neuen Locations, Gegenden und Charakteren. Auch die Bilder verraten schon einiges darüber, was auf uns zukommen wird. Weiterhin sollen wir alte Bekannte treffen. Nicht nur aus Diablo 2, sondern auch Diablo!

* * *

Laut Tracey vom MTV Multiplayer Blog hat Jay Wilson, der Desiger von Diablo 3, versprochen, dass man bei Diablo 3 dem Geiste der Vorgänger treu bleiben wird. Allerdings wolle man Diablo auch verbessern, schneller machen und die RPG-Erfahrung auf eine neue Stufe heben, ohne dadurch den Spielspaß und die Benutzerfreundlichkeit zu opfern.

Zufällige Level, Quests usw.:
Die zufällig erstellen Level noch "zufälliger" und interessanter werden. Statt nämlich nur die Level, Monster usw. zusammen zuwürfeln soll es auch colle gescriptete Ereignisse und neue Questes geben, die das Spiel bei jedem Durchlauf zu einem einmaligen Erlebnis machen.

Krassere Kämpfe und stärkere Helden: Während in Diablo und Diablo 2 stark Helden einfach nur dadurch auffielen, dass sie Monster relativ schnell nieder schlachteten soll in Diablo 3 ein echt starker Held auch echt stark rüberkommen. Fähigkeiten und Kämpfe eines hochleveligen Charakters sollen zusätzlich durch Sounds und Effekte untermalt werden, so dass es "crazy and over the top" erscheint. Etwa: Wenn ein starker Barbar mit einem großen Hammer zuschlägt, wird es Druckwellen geben, der Boden wird zerbersten etc.

Einzigartige Helden: Unsere Charaktere in Diablo 3 sollen im Gegensatz zu den Vorgängern noch einzigartiger werden. So wird es klassenspezifische Aktionen, Taktiken etc. geben. Die Klassen sollen sich also noch stärker unterscheiden, was auch ein Grund dafür sei, dass nicht alle Klassen aus Diablo 2 zurückkehren und man auch noch nicht sicher sei, wie viele es letztlich geben wird (auch wenn das FAQ 5 listet).

Größere Kämpfe: Die Kämpfe sollen größer, cooler und mit weitaus mehr Monstern ausfallen.

Gruppengröße: Diablo 3 wird stark Coop-orientiert sein. Man wird also viel mit Freunden, Fremden usw. spielen. Und das in Gruppen. Wieviele Mitglieder eine Gruppe maximal haben wird, ist noch nicht sicher, aber es werden wohl 4 bis 5 sein.

Inventargröße: ... ist noch nicht sicher. Allerdings soll die Möglichkeit zum Handeln verbessert werden.

Beuteklau:
Bisher war's so. Wenn in einem Game ein Bossgegner gekillt wurde, war der mit der schnellsten Verbindung derjenige, der die Drops bzw. Beute abstaubte. In Diablo 3 wird jeder Spieler einzeln bedient, bekommt also einen festen Anteil, den die Gefährten nicht abgreifen können.

Skills: Das Skill-System ist noch nicht enthüllt, aber es soll, so die Andeutungen, wohl sehr individuell ausfallen. Wilson sagte, es sei eine schlechte Idee, nicht den Charakter des Spielers zu respektieren.

Systemanforderungen: Wie auch StarCraft 2 wird wohl auch Diablo 2 kein Hi-End-Game, sondern wird wohl auch auf "schwächeren Rechnern" gut spielbar sein.

Der neue Style: Diablo 3 wird im Gegensatz zu seinen Vorgängern auf Realismus in Sachen Grafik pfeifen und stattdessen einen leicht comichaften, malerischen Stil bekommen. Auch werden Gegner übertrieben und überdreht wirken und es wird viele starke, helle Farben geben aber auch dunkle Dungeons wo dunkle Blau- und Grautöne vorherrschen.

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28 Juni 2008

Diablo 3 kommt: Die Himmel werden beben!


Es war zwar mittlerweile klar, was Blizzard heute ankündigen würde, aber tun wir einfach mal ganz überrascht: *räusper* Ach du heiiilige Scheiße! Diablo 3 kommt! Blizzard hat das jetzt ganz offiziell auf der World Wide Invitational enthüllt. Und es gibt einen Trailer und Screenshots, Konzeptbilder, In Game-Material und ein FAQ – und eine ganze Seite!

Und falls Diablo 3 auch nur annähernd so gut wird, wie's Diablo 2 war, dann wird René nicht der einzige sein, der Jahre lang quasi nichts anderes zocken wird. Dafür sprechen tut schon mal viel, denn offensichtlich wird sich nicht allzu viel ändern.

Doch die Dinge die sich ändern, klingen gut: So verschwinden die Tränke und werden durch umherfliegende Energie-Orbs ersetzt. Darüber hinaus wird’s stellenweise zerstörbare Umgebungen geben, die man etwa für Abkürzungen oder Kampfzwecke ausnutzen kann. Es gibt mindestens eine neue Klasse: Den Witch Doctor, also Hexendoktor. Dieser setzt auf Voodoo und kann so Gegner verwirren, Seelen rauben etc. alles ganz nette Sachen. Und, auch noch wichtig: Diablo 3 setzt stark auf Coop-Gameplay und wird neue, große (auch visuell große) Boss-Gegner einführen! Ach ja, und für jede klasse darf man sowohl männliches als auch weibliches Geschlecht wählen.

Aber genug des Gelabers: Guckt euch die offizielle Seite an :) Nur noch eins: ein Release-Date gibt's noch nicht.

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27 Juni 2008

Diablo 3: Ankündigung: Morgen | Release: 2010 – Angeblich.


Okay, morgen (aber vielleicht auch "erst" übermorgen) soll's auf der World Wide Invitational offiziell angekündigt werden, das ist derweil so gut wie sicher: Diablo 3 kommt! Gerüchte, Hinweise und Insider-Infos, die das bestätigen gibt’s seit den letzten Tagen ja zu Hauf. Doch konkrete, harte Fakten konnte oder wollte bisher keiner ans Tageslicht zerren.

Etwas mehr sagen kann und will aber (angeblich) Stephen Glicker, ein bloggender Game Designer und Gründer der Media-Agentur SuperNova Productions. Er behauptet, dass Blizzard schon seit Jahren an Diablo 3 werkelt und die Leute daher überrascht sein werden, wie weit fortgeschritten das Projekt schon ist.

(...) wie StarCraft II, wird auch Diablo 3 eine stark verbesserte Grafik, ein überarbeitetes Gameplay und neue Klassen bieten und die Story des Kampfes zwischen Himmel und Hölle fortführen (klar, das ist alles etwas wage, aber Diablo 3 wird ein Diablo 2 mit besserer Grafik und überarbeitetem Gameplay, was will man mehr wissen?) (...)
Interessant ist auch, was uns Stephen 'Gaming Steve' Glicker zum Release-Termin zu sagen hat. Denn der soll recht genau Ende 2010 liegen. Wobei er eine Verschiebung auf 2011 nicht ausschließen mag.

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26 Juni 2008

Eine kurze Geschichte über Peter Molyneux – und die Einschätzung von Menschen



In dem Post 'Molyneux's Kralle und Fable 2 Release-Date' merkte ich an, dass Peter Molyneux über eine noch schlimmere Handschrift verfügt als ich. Der Leser Hendrik kommentierte dieses mit dem Hinweis, der Fable-Schöpfer leide an Dyslexie, woraufhin ich mich an eine witzige Geschichte über Peter erinnerte.



Denn ja, Peter Molyneux hat Probleme mit dem Lesen, Verstehen und Schreiben von Wörtern, auch wenn nur (verhältnismäßig) leichte. Ob dieses aber auch Grund für seine Krakelschrift ist, das kann man wohl nur schlecht feststellen. Jedenfalls hat Peter wegen seiner Dyslexie, die aber erst auf dem College festgestellt wurde, durchaus mit Probleme kämpfen müssen.



Während seiner Schulzeit schätzten ihn seine Lehrer als dumm und faul ein, da er stets bei Hausaufgaben, schriftlichen Tests und Diktaten kläglich versagte. Auch wurde ihm ein 'vergnügtes Desinteresse' am Lehrstoff bescheinigt, als er wiedermal bei einer Schularbeit eine schlecht Bewertung kassierte. Einer seiner Lehrer riet ihm sogar, da er offensichtlich kein Talent und keine Bereitschaft zum Lernen hätte, einfach nach der Schule zur Armee zu gehen oder Holzfäller zu werden. Dass das Peters Zuneigung zur Schule nicht gerade steigerte ist verständlich. Aus diesem Grund flüchtete er sich in Tagträume oder kritzelte in Heften und auf Schreibblöcken herum. Wie Peter selbst sagte, sei das Fach das er am meisten hasste Mathematik gewesen, nein, 'ich habe die Schule nicht wirklich genossen'.



Doch die Einschätzung seiner Lehrer sollte sich später rächen. Nach dem er Bullfrog für 40 Millionen Pfund an EA verkauft hatte, ließ er sich – an seinem 40. Geburtstag – mit einem Hubschrauber an seiner alten Schule einfliegen, wo er vor Schülern und einem seiner ehemaligen Lehrer über seine erfolgreiche Karriere als Game Designer berichtete.



Picture (C)Lionhead

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25 Juni 2008

Rauchen tötet - den Master Chief


Ein großartiger Anti-Raucher-Spot von Tobacco Free Florida. Ob man damit jetzt speziell auf rauchende Zocker abzielt oder nicht, kann ich nicht sagen. Die Idee und Umsetzung sind jedenfalls gelungen. Und ich denke mal die Ähnlichkeit mit Halo ist durchaus gewollt.

via GamePolitics

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Bestätigt: Blizzard kündigt neues Spiel an!


Okay, nun ist's bestätigt: Auf der Blizzard Worldwide Invitational am 28. und 29. Juni 2008 in Paris wird Blizzard ein neues Spiel ankündigen. Das hat jetzt Rob Pardo auf der gerade stattfindenden GDC (auch in Paris) bekannt gegeben!

Natürlich ist schon lange klar, dass auf der Worldwide Invitational irgendwas neues kommt bzw. angekündigt wird, doch was, das ist bisher ein Geheimnis sondergleichen. Gerüchten zufolge ist's – natürlich – Diablo 3, und Belege dafür sollen sich sogar in den derzeitigen Splash Screens der offiziellen Blizzard-Seite finden lassen (hier auf deutsch). Doch freilich könnte das ganze auch ein Trick oder ein (Verwirr-)Spiel sein, um die Community bis zur wirklichen Enthüllung am Ball zu halten. Und das scheint auch gut zu funktionieren: Stellenweise nehmen die Theorien nämlich (scheinbar) abstruse Gestalt an. So werden etwa 'World of Diablo Online' oder 'World of StarCraft Online' als mögliche Announce-Kandidaten gehandelt.

Und so ist's auch nicht verwunderlich, dass Rob auf der GDC nicht wirklich viel zum neuen Titel sagen wollte.

(...) ich glaube hier sind knapp 300 Leute, doch ich werde von ungefähr 8000 bei der Invitational in Stücke gerissen werden, wenn ich es jetzt ankündige. Doch eines kann ich sagen, es wird sehr aufregend. Ich glaube, jeder hier wird vollauf begeistert sein.
Weiter sagte er übrigens, dass Blizzard seine Fans sehr liebe, es wären die besten Fans der Welt. Doch manchmal würden diese schon sehr, seeeehr wütend werden. So habe er, Rob, über's Forum schon mal eine 16seitige Schmähschrift bekommen. Doch so etwas behandle er, sehr professionell.
Ich packe es in meinen Design-Filter und sage, 'das können wir richten'

Frage NextGen: Und was wurde aus dem erbosten Schreiber?

Ich hab ihn eingestellt.


Noch eine Anmerkung: Seit geraumer Zeit spukt der Begriff 'Projekt Hydra' durch einige Foren und Websites. Angeblich ist Projekt Hydra ein streng geheimes Projekt, an dem Blizzard neben World of Warcraft: Wrath of the Lich King und Starcraft II arbeitet. Ob es mit dem anzukündigenden Projekt übereinstimmt, oder nicht, oder ob Projekt Hydra eventuell nur ein Hirngespinst ist, kann man nicht sagen.

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Atari und 4Players mögen sich wieder


Scheint als habe der PRler von Atari tatsächlich die Wahrheit gesprochen. Wie 4Players nämlich jetzt verkündet, hat Atari "die Anschuldigungen gegenüber 4Players.de in allen Punkten zurückgenommen".

So hat Atari wohl anfangs einfach zu hoch gepokert und verloren. Berechtigt, wie ich meine. Dass wir so ein Schauspiel in naher Zukunft noch mal erleben, ist also eher unwahrscheinlich.

Glückwunsch an 4Players!

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Molyneux's Kralle und Fable 2 Release-Date


Ich dachte ernsthaft nicht, dass so etwas möglich ist. Das, da war ich sicher, kann es einfach nicht geben. Aber dennoch ist es so: Es gibt jemanden, der eine noch schlimmere Handschrift hat als ich. Und dieser Jemand ist Peter Molyneux.

In der neuen Episode des Fable 2-Entwicklertagebuchs sieht man am Anfang nämlich kurz, wie Peter Molyneux sich etwas in ein kleines Notizbuch notiert. Leider ist seine 'Kralle' kaum zu entziffern. Nur das umrahmte Wort 'October' ist relativ gut lesbar. Was der Rest genau bedeuten könnte, darüber kann man nur rätseln. Doch dieses Wörtchen 'October', samt Rahmen drumherum, könnte man als 'Boxed in October' auslegen, was quasi 'Erscheinungsdatum Oktober' bedeutet.

Fable 2 wird also im Oktober erscheinen (wenn die Jungs von NeoGAF da richtig liegen)? Durchaus möglich, denn auch Peter Molyneuxs frühere Andeutungen lassen einen Release im Herbst '08 erwarten.

Ach ja, auch der Rest der neuen Episode des Fable 2-Entwicklertagebuchs ist recht interessant. Da gibt’s nämlich auch einige hübsche In Game-Szenen und Concept Arts zu bestaunen.

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Simpsons-Map für Beben III


Ich habe damals™ sehr viel Quake 3 gespielt, auch wenn ich nicht wirklich gut war und auch nie wurde. Team Fortress lag mir einfach mehr. Jedenfalls gab's damals schon einige Simpsons-Maps. Doch die hier, die ich bei René entdeckt habe, schlägt einfach alles.

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24 Juni 2008

Modding: Echt kunstvoll!


Jim weißt in RPS auf eine interessante Modifikation für Far Cry hin, die wohl von Fritz Langs und Samuel Becketts Werken (und wohl den Designleitlinien von Apple) inspiriert wurde. Laut Eigenbeschreibung ist das Ganze ein Mittel zu einer 'visuellen und sensorischen Erfahrung in einem imaginären Universum'. Und, ja, so sieht es auch aus.

Die kleine Mod Jeux d'ombres (etwas Schattenspiel), ist dabei der erste Teil eines größen Projektes mit dem Titel Naissance (dt. Geboren), das von dem ehemaligen Kunststudenten und jetzigen Level-Designer Mavros(?) erdacht worden ist. Wenn es irgendwann vollendet sein wird, so schreibt Mavros, soll es einen virtuellen Trip in verschiedenen Realitäten ermöglichen.

What I wanted to express here is the arrival in an unknown and abstract universe, leaving free the imagination of the “player” who goes through it. The absence of colors, the simple rectilinear shapes of the architecture of the place give clues to an interpretation of the environment. The real life experience, the reactions and references of each one will make this experience something personal and variable according to the manner of apprehending it. The player will be prisoner in this virtual universe, in its abstract decoration, in the imagination that it inspires, and the memories its forms evoke. He's a prisoner, but free to imagine, think, go forward and understand, or why not remain in his thoughts, in reflection rather than action.
Leider habe ich Far Cry momentan nicht installiert aber ich glaube, das wird sich spätestens Morgen ändern.

Übrigens, für Doom 3 gibt es ein, zumindest visuell, vergleichbares Projekt. Dieses nennt sich Mind und soll wohl ebenfalls bald das Licht der Welt erblicken.

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Atari: Alles nur ein Missverständnis! Streit beigelegt?



Aha! Laut Michael Röder, PR-Manager von ATARI Deutschland, ist eigentlich alles nur ein Missverständnis. Atari habe gar nichts gegen die Wertung von 4Player, sondern "hat sich nur darüber gewundert, wie dieser Test zustande gekommen ist und wann er veröffentlicht worden ist". Ist klar, Leute!

Aber jetzt mal ernsthaft. Laut Herrn Röder geht’s Atari nicht um das Test-Ergebnis, sondern nur darum auf Basis welcher Spielversion diese entstanden ist. Leider steht in dem Anwaltsschreiben aber etwas anderes. Und von Zweifeln ist da auch nicht die Rede. Dort schrieb man nämlich...
Einzig denkbare Erklärung wäre, dass Ihr "Test" auf einer illegal downgeloadeten Version basiert. (...) Gleichzeitig missachten Sie die Standards, die für Warentests gelten. Warentests müssen nämlich objektive und sachkundige Untersuchungen zugrunde liegen.
Aber nun gut. Interessant ist sowieso ein ganz anderer Abschnitt. Nämlich folgender ...
Wie bereits erwähnt haben ATARI und 4players sich mittlerweile ausgesprochen und sind übereingekommen die Auseinandersetzung einvernehmlich beizulegen und auf Ansprüche gegenseitig zu verzichten ATARI plant keine weiteren juristischen Maßnahmen gegen 4players.
Zumindest bei 4Players ist davon noch nichts zu lesen. Ich habe Jörg Luibl mal angeschrieben und um eine Bestätigung geben. Mal schauen, was er dazu sagt.

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Red Faction: Guerrilla Gameplay!


Ich bin ja noch etwas skeptisch, was Red Faction: Guerrilla angeht, doch die gezeigten InGame-Szenen aus dem Entwickler-Tagebuch sehen schon echt gut aus. Und versprechen viel. Viel BooooooM! Und KRACH!

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23 Juni 2008

Duke Nukem 4ever: Yeah, that's the Duke!


Die Informationsflut zu Duke Nukem Forever geht weiter *ha ha*. Jetzt gibt’s nämlich wieder einen neuen Mini-Screenshot (hab ihn oben großgezogen), der in einer Stellenanzeige veröffentlicht wurde. Doch der Screenshot sagt diesmal wirklich mehr aus, als man denkt.

Denn der Duke auf dem Bild hat einen anderen Look als jener der einst im Teaser-Trailer zu sehen war. Anscheinend hat man bei 3DRealms die Kritik (Duke Nukem sähe aus wie Bruce Willis) wirklich ernst genommen und den Duke wieder etwas näher an den Originalstil gebracht. Im Forum stößt das jedenfalls auf viel Gegenliebe :)

The hair! well done! is the right one...and the Sunglasses...and the desert Eagle... welcome back duke...
Dass das Bild recht aktuell ist hat George Broussard übrigens höchst selbst bestätigt.
We took it yesterday afternoon before the ad went up.
Das wäre Freitag gewesen. Oder so.

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StarCraft 2 kommt am 3. Dezember. Vielleicht.


Ah, der 3. Dezember soll's also sein. Der Tag an dem StarCraft 2 erscheint. Zumindest geben jetzt mehrere große US-Händler diesen Termin als Release-Datum an. Und, tja, könnte sogar was dran sein, schließlich kann man davon ausgehen, dass der Termin sowieso am 28. Juni preisgeben wird. Denn da startet die Blizzard: Worldwide Invitational 2008, an der auch Diablo 3 angekündigt werden soll, könnte, dürfte ... müsste.

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22 Juni 2008

Movie Locations in GTA IV


Nach einer Liste der Fake und Real Life-Restaurants in GTA IV bei Serious Eats gibt’s nun eine Auflistung bekannter FilmDrehorte, die man in GTA IV bewundern kann. Schaut's euch an.

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21 Juni 2008

Niko Bellic, der neue Odysseus


Ich habe irgendwann mal gesagt, Computerspiele wären auch nichts anderes als moderne Märchen und Mythen. Nur eben mit dem Unterschied, dass man den Master Chief oder Gordon Freeman statt eines Rotkäppchens oder Herakles steuern darf - und diese selbst mit Leben erfüllt. Scheinbar lag ich damit gar nicht so falsch, das kann man jedenfalls Roger Travis' Blog entnehmen.

Jener ist Professor für klassische Studien an der University of Connecticut und vergleicht in seinem überaus lesenswerten Blog (für den man sich allerdings sehr viel Zeit nehmen muss) Videospiele mit Mythen, Legenden und Märchen. Dort kann man etwa nachlesen, was Niko Bellic mit dem guten Odysseus zu tun hat und wie nahe sich die Achilles-Sage und BioShock stehen. Travis geht dabei etwa Punkte wie philosophische Ansätze, Epik, wiederkehrende Themen und auch Lehren in Videospielen und deren 'Vorvätern', den Geschichten und Legenden, an.

So schreibt er etwa über BioShock ...

(...) that means that the Choice of Achilles actually isn’t a choice at all, because Achilles can’t leave, any more than the main character of Bioshock can leave the underwater city of Rapture before the end of the game. (...) remember that moment when Andrew Ryan tells you to kill him? Isn’t it strange that you absolutely have to do that, or the game won’t proceed? Here’s the thing. The relationship of the bard to the (non)-Choice of Achilles is exactly the same as the relationship of the player of Bioshock to killing Andrew Ryan.
Roger Travis' Blog Living Epic ist ein absolutes Muss! Lesen. Unbedingt!

via RPS

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Atari nimmt Stellung – irgendwie. Jedenfalls. Oder so.


Das ging ja flott, Atari hat nun eine erste Stellungnahme zum derzeitigen Verhalten gegenüber Kritikern bzw. Kritiken für Alone in the Dark veröffentlicht. Leider wird darin recht wenig konkretes gesagt und noch weniger mag man eigene Fehler eingestehen.

Stattdessen heisst's, dass man das "Recht auf freie Berichterstattung und Pressefreiheit" achte und es keineswegs Atari's Stil sei, "Medien welcher Gattung und Größe auch immer, anzugreifen oder unter Druck zu setzen."

Wer jetzt aber glaubt, dass Atari damit eine Entschuldigung gegenüber 4Players ausspricht, hat leider falsch gedacht. Denn so geht’s weiter ...
Dennoch ist ATARI Deutschland der Ansicht, dass Berichterstattung fair und nicht tendenziös sein sollte. ATARI Deutschland behält sich, gerade auch im Wiederholungsfall vor, sich gegen unfaire und mutwillig geschäftsschädigende Praktiken zu wehren und notfalls juristisch vorzugehen.

Im konkreten Fall, der Berichterstattung von 4Players zu dem Spiel "Alone in the Dark", ist ATARI um Deeskalation bemüht. Eine entsprechende Kampagne ist in Vorbereitung und startet Anfang der nächsten Woche.
Bedeutetet "Deeskalation" nun, dass man die Sache auf sich beruhen lässt oder man sich auf eine Art "Vergleich" einigen möchte? Und was soll an einem Test bzw. einer Kritik eine "unfaire und mutwillig geschäftsschädigende Praktik" sein – oder was meint Atari nun? Sorry, aber ich blicke bei der Stellungnahme nicht wirklich durch. Denn einerseits die Kulanz des eigenen Unternehmens zu predigen, etwas von Deeskalation zu reden und aber gleichzeitig mit juristisch Schritten zu drohen – wem auch immer - ist nicht gerade glaubwürdig.

Update: Jörg Luibl von 4Players hat nun das Statement von Atari kommentiert, das, wie Jörg schreibt, merkwürdigerweise nur bei DerWesten zu lesen ist. 4Players selbst habe von Atari seit dem Einflattern der Unterlassungserklärung – auch auf Rückfrage – nichts gehört. Und über die angekündigte Deeskalation kann man bei 4Players wohl nur lachen:
"Deeskalation" ist ein Witz - bis zum heutigen Samstag hat sich niemand von Atari bei uns gemeldet. (...) Und seit wann besteht Deeskalation aus einer "Kampagne", die man eine Woche nachdem man den juristischen Hammer kreisen ließ, starten will? Besteht "Deeskalation" nicht aus "Kommunikation"? (...) Diese Wir-schätzen-die Pressefreiheit-Erklärung von Atari ist reine Krisen-PR (...)
Bei seinem Kommentar weißt Jörg übrigns auch auf eine neue Meldung bei ShackNews hin. Laut der hat sich Atari auch bei Gamer.nl gemeldet, die Alone in the Dark nur 5/10 Punkten gaben. Auch sie wären bedrängt worden, das Review offline zu nehmen – mit dem Hinweis, dass nur hohe Wertungen vor dem Release-Date-Embargo veröffentlicht werden dürften.

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20 Juni 2008

Alone in the Dark auch mit Gängel-Kopierschutz!


*Hust* Scheint fast so, als würde Atari bald noch ein paar mehr Probleme mit Alone in the Dark bekommen, als nur schlechte Bewertungen. Denn das Spiel kommt für den PC mit dem allseits unbeliebten SecuROM-Kopierschutz daher. Und das gleich in einer ziemlich garstigen Version.

Während sich Take Two gerade ereifert den den Kopierschutz für BioShock nachträglich zu entschärfen – es sind jetzt unendlich viel Installationen möglich -, scheint Atari in die gänzlich gegensätzliche Richtung steuern zu wollen. Denn, wenn ich mich jetzt nicht sehr täusche, dann kann das Spiel nur auf einem Rechner gleichzeitig installiert werden.

To install the game on a different computer, players must revoke the serial number when uninstalling from the first machine (this is an automatic option during the uninstall process).
Kurz gesagt: Wenn ich das Spiel auf meinem Desktoprechner zocken will, dann muss ich's installieren und Online aktivieren. Ums, etwa während des Urlaubs, auf meinem Laptop spielen zu können, muss ich's von meinem Desktoprechner erst deinstallieren, dann auf dem Laptop installieren und neu aktivieren. Sorry, Atari, aber das ist Gängelei!

Mal schauen, wann die ersten Proteste kommen. Denn wir erinnern uns ... MassEffect, BioShock, da war doch was.

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Team Fortress - Das Blog


Yeah! Team Fortress hat jetzt ein Blog. Besser gesagt, Valve hat jetzt endlich ein Blog zum besten Multiplayer-Game ever eröffnet. Leider hat man den RSS-Feed vergessen. Aber sei's drum. Wird wohl noch kommen. Hoffe ich.

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Wegen schlechter Bewertung: Atari droht 4players und Co.!


Wahrscheinlich erinnern sich noch einige ans Gerstmann Gate. Ende des letzten Jahres hatte Jeff Gerstmann, Redakteur bei GameSpot, dem Game Kane & Lynch eine ziemlich schlechte Bewertung erteilt und wurde daraufhin angeblich gefeuert – bzw. gegangen. Und hat nach und nach das halbe Redaktionsteam mitgenommen. Verantwortlich für Gerstmann's Gang, so die allgemeine Meinung, war Druck durch den Publisher Eidos gewesen, der mit GameSpot einen profitablen Werbevertrag hatte.

Nun, ums mal abzukürzen, haben wir so etwas auch in Deutschland ... nur etwas weniger nebulös: Atari droht 4Players, wegen einer recht schlechten Bewertung von Alone in the Dark und schickt den Anwalt ins Gefecht. Schlappe 68%, also ein "befriedigend", konnten die PC- und Xbox360-Fassung abstauben. Die Versionen für Wii und Playstation schnitten sogar noch ein paar Punkte schlechter ab.

Dass Atari in Zeiten von MetaReview und Co. bei einer solchen Bewertung zittrig wird, kann man durchaus verstehen. Insbesondere wenn's um einen DER Top-Titel des Jahres geht. Und dann noch einem mit einem wirklich legendären Namen: Alone in the Dark. Solch einen Titel im Dreck zusehen ist schon ein Schlag ins Gesicht. Sowohl für Entwickler, Publisher und die Spieler.

Und was macht Atari jetzt? Statt die Bewertung wie ein Mann hinzunehmen, Besserung zu geloben und eventuell an einem Update zu feilen schwingt man Finanz- und Rechtskeule. Wie Jörg Luibl. 4Players-Chefredakteur, schreibt, hat Atari zunächst eine gebuchte Werbekampagne storniert und dann, einen Tag nach erscheinen des Tests, den Anwalt vorgeschickt: Laut einem Fax verstoße der Test, Achtung gleich wird’s witzig(!), gegen geltendes Recht und verletzte die Rechte von Atari! Der Test sei eigentlich keiner, da er nicht objektiv sei und außerdem: Wie kann 4Players eigentlich das Spiel testen, wenn's Atari 4Players garnicht hat zukommen lassen?

Und da dass alles, so Atari, ja gar nicht angeht, soll'n die Jungs von 4Players jetzt eine 'strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung' mit einem Streitwert von 50.000 Euro unterzeichnen.
Was kommt als nächstes? Knallfrösche im 4P-Büro zünden? Ehefrauen von Redakteuren mit Fußbällen bewerfen?
Doch halt! Es wird noch besser: Zwei skandinavische Seiten die Alone in the Dark ebenfalls sehr, sehr schlecht bewerteten (jeweils 3/10) haben ebenfalls eine Klatsche von Atari erhalten. Sie wurden aufgefordert, ihre Reviews umgehend offline zu nehmen. Die Seite GameReactor ist dem kurzzeitig nachgekommen, hat den Test aber mittlerweile wieder online. gamer.no hingegen blieb stur und ließ sich durch Atari nicht einschüchtern.

Und nun? Atari hat sich mit einem derartigen Verhalten jedenfalls keinen Gefallen getan. Erstens ist die Story mittlerweile über'm großen Teich angekommen und wird für so manchen Boykott-Aufruf sorgen - in einigen Foren kocht die Stimmung jetzt schon sehr hoch. Und zweitens, dass solche Tests tatsächlich gegen "geltendes Recht" verstoßen ist wohl kaum anzunehmen, denn ansonsten wäre schon so mancher Filmkritiker in Dauerrechtsstreits verwickelt.

Update:
Atari hat mittlerweile ein Statement abgegeben, das 4Players recht sarkastisch kommentiert hat.

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19 Juni 2008

Spore Penis-Creatures: EA schwingt den Hammer!


Ich hab's mir ja bisher verkniffen, was darüber zu schreiben. Aber okay, langsam wird’s wohl Zeit: Spore ist Porn! Aber sowas von. Ich hab in den vergangenen Tagen etliche interessante Spore-Kreaturen gesehen: Homers, Half-Life 2-Striders, Aliens, Hydralisken, Ultralisken, Glücksbärchis, etliche coole Eigenkreationen und ... Penise, hunderte, nein, tausende Penise; Penis-Monster, Kreaturen mit riesigen Schwengeln und kopulierende Doppel-Kreaturen.

Gleich mehrmals wäre ich beim Durchklicken der etlichen Youtube-Vids und des Something Awful-Forums vor Lachen fast vom Stühlchen gefallen. Denn es ist echt unglaublich, mit was für einer Kreativität dieser Spore-Schweinkram da angegangen wird. Niveaulos eben, aber auch verdammt witzig. Es ist eben wie Gillen von RPS schreibt ...

You give humanity a creative tool, the first thing a human will do is - well - make a tool with it.
EA findet das ganze leider weit weniger witzig als wir und holt schon zum moralischen Gegenschlag aus. Dabei war's doch wohl klar, dass ... naja, dass die Spieler mit dem Spore Labor ihre kreative Ader voll ausleben würden. Wer bei EA nur mit gesitteten, jugendfreien Kreationen gerechnet hat, der muss echt naiv gewesen sein. Tja, jedenfalls schwingt EA jetzt den moralischen Vorschlaghammer und droht Spielern, die 'anstößige Kreaturen' hochladen mit Beobachtung, Verwarnungen und sogar einer Sperrung ihres EA-Accounts.

Schade dass bei der ganzen Rangelei um Penis-Monster die echt coolen Kreationen unerwähnt bleiben. So hab ich gestern Abend einen nahezu perfekten Yoshi und eine großartige Chocobo-Kreatur entdeckt!

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18 Juni 2008

Warren Spector mag keine Ledermäntel mehr!


Kniet nieder, ihr Unwürdigen. Warren Spector meldet sich seit langem endlich mal wieder zu Wort und er hat tatsächlich etwas zu berichten. Wie so mancher Kollege denkt auch er, dass sich die Welt der Videospiele in Zukunft bald gar arg wandeln wird...

In seiner Keynote zum Game Education Summit, das kann man bei Gamasutra nachlesen, resümierte Warren zusammen mit Mark Meyers über die vergangenen und kommenden Jahre der Videospieleindustrie und wie er die Branche momentan sieht. Dabei kam er u.a. auf Kultur in Spieleschmieden zu sprechen und was selbst eine kleine Veränderung hervorrufen kann. So sei der damalige Umzug von Ion Storm Austin aus einer heruntergekommen Bruchbude in "ein neues Gebäude mit dem weltschlechtesten Feng Shui" ein großer Fehler gewesen, durch den die ganze Unternehmenskultur flöten gegangen sei.

Darüber hinaus brachte Warren Spector einen wichtigen Punkt zur Sprache: Das Entwickeln von Spielen, so sagte er, sei mittlerweile so komplex wie die Produktion eines Kinofilms. Man müsse immer schauen, ob man die richtigen Leute hat und müsse aber auch aufpassen, dass man diesen nicht zu viel Druck macht und dadurch ihre Kreativität zerstört. Viele Spiele würden knapp 35 bis 40 Millionen Dollar – wenn nicht mehr – verschlingen. Doch gigantischen Spielen, Spielen mit knapp 100 Stunden Spielzeit, würde nicht unbedingt die Zukunft gehören.

Wie viele von euch haben GTA (IV) durchgespielt? Zwei Prozent vielleicht. Wenn wir 100 Millionen für ein Spiel ausgeben, dann wollen wir auch, dass ihr den letzten Level sehr!
Über sein neues Spiel, das er gerade beim von Disney gekauften Junction Point entwickelt, hat Warren Spector leider nichts verraten. Aber wie man aus seinen Worten ableiten kann, dürfen wir wohl kein Quasi-Deus Ex erwarten.
(Ich bin es) so müde, Spiele über Typen in schwarzen Ledermänteln mit Waffen zu machen.
So. We will see.

Picture (CC nc) by John Swords

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Zoudov - Genialer Kurzfilm im TF2-Style


Okay, das Filmchen hat zwar nur indirekt was mit Spielen zu tun, aber was soll's: Der kleine Short Movie nennt sich Zoudov und erzählt die Geschichte einer Spionin, die einen sowjetischen Raketenstart verhindern soll. Der Grafikstil erinnert dabei stark an Team Fortress 2 und Pixar's The Incredibles, was mir sehr, sehr gut gefällt!

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17 Juni 2008

Meet The Sniper - BÄM! Headshot!


Endlich treffen wir den Sniper, nach dem Spy meine persönliche Lieblingsklasse bei Team Fortress 2. Vielleicht liegt's ja daran, dass ich dieses "Meet The" als das bisher beste erachte. Obwohl ... Meet the Heavy war natürlich auch extrem witzig.

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MMORPGS, Killerspiele, Sucht | Interview mit Jeffrey Wimmer


Seit vielen Jahren brodelt nun schon die Killerspiele-Diskussion und die Debatte um die "Gefahr Computerspiel". Und das hatte, wie wir Spieler wissen, nicht gerade positive Folgen für das Ansehen der zockenden Zunft. In so manchem TV-Magazin und Zeitungsbericht wurden Video- und Computerspieler als 'unbegreifliche, weltfremde, mysteriöse Wesen' dargestellt ...

Einer der sich u.a. mit diesem speziellen Thema auskennt und Spiele, deren Auswirkungen und Konsumenten zu erforschen versucht ist Dr. phil. Jeffrey Wimmer. Er ist Experte für Soziologie, Medienkommunikation und insbesondere (Gegen-)Öffentlichkeiten und Computerspiele am Institut für Medien, Kommunikation und Information der Universität Bremen.

Um nun etwas Licht auf das ein oder andere Thema rund um die Computerspieler, deren Ansehen und ihre Lieblingsbeschäftigung zu werfen, habe ich Jeffrey Wimmer einige Fragen gestellt.

Bitteschön:

neuerSpieler: Computerspiele haben seit jeher in der Bundesrepublik ein Schmuddelimage, was – zumindest nach der Ansicht vieler Gamer - nicht zuletzt an der oft einseitigen und unobjektiven Berichterstattung durch die Medien liegt. Auch einigen unserer Politiker ist nicht gerade daran gelegen, den Blick auf die Videospiele zu ändern. Stichwort: Killerspiele! Was sagen sie dazu?

Jeffrey Wimmer: Aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive verweisen Computerspielen - oder besser gesagt digitale Spiele an sich - auf einen komplexen - und damit auch immer auf einen recht ambivalent zu bewertenden Interaktionsprozess, der sich zwischen den jeweils sehr unterschiedlichen Spielinhalten und dem Alltagsleben der SpielerInnen entfaltet. Dieser Komplexität kann natürlich sowohl die Berichterstattung als auch die Politik, die natürlich auf Komplexitätsreduzierung aus ist, nicht immer gerecht werden. Darüber hinaus werden in der öffentlichen Diskussion und mitunter in der Forschung gewalthaltige Spiele und die negativen Effekte auf Problemgruppen überbetont, andere Spieltypen und positive Effekte unterbetont. Computerspiele und deren Nutzung sind für eine solche Reduktion allerdings viel zu mannigfaltig.

neuerSpieler: In den USA führt der Anwalt Jack Thompson seit Jahren einen Krieg gegen Spiele wie GTA und Doom. Auch hat er unter anderem gegen den Publisher Take 2 geklagt und vor Jahren behauptet, dass Microsofts Flight Simulator als 'Trainingsprogramm für Terroristen' gedient haben könnte. Können sie nachvollziehen, warum jemand Computerspiele als eine derartige Bedrohung sieht?

Jeffrey Wimmer: Die Eigenschaften der Computerspiele und die rasante technische Entwicklung stellt die Gesellschaft und den einzelnen Menschen vermehrt vor die Herausforderung, Antworten auf komplexe Fragen zu finden, und diese Antworten fallen naturgemäß leider oftmals unterkomplex aus;-)

neuerSpieler: Okay, weiter im Text. In den letzten Jahren haben sich Computerspiele unablässig weiterentwickelt – und das nicht nur im graphischen Bereich. Die Spiele bieten immer mehr Handlungsfreiraum und auch Möglichkeiten zur sozialen Interaktion. So finden durch World of Warcraft etwa Menschen zusammen, die sich sonst nie 'begegnet' wären. Kann so etwas unsere Gesellschaft und den Blick auf 'andere Menschen' nachhaltig verändern?

Jeffrey Wimmer: Auf jeden Fall. Allgemein gesehen gehören Computerspiele mittlerweile zu denjenigen Medien, mit und durch jene wir in unserer Gesellschaft leben. Im Spezifischen bedeutet das auch, dass Computerspiele ein ernstzunehmender Sozialisationsfaktor für die Persönlichkeitsentwicklung geworden sind. Nicht mehr aber auch nicht weniger – gemeint ist damit die soziale und medienkulturelle Einbettung der Computerspiele – hat nicht nur die öffentliche Diskussion viel mehr zu berücksichtigen. Ein schönes Beispiel sind dafür die sogenannten Clans. Diese sind in gewisser Weise die Fortführung von Gemeinschaftsstrukturen, die im klassischen Sport als 'Vereine' schon eine lange Geschichte haben. Da die Organisation und Interaktion aber größtenteils im Virtuellen stattfinden, ergeben sich – wie oben angedeutet – neue Spezifika. Hiermit sind für die Spieler Chancen verbunden wie z.B. die soziale Integration in Gemeinschaften, in denen körperliche Voraussetzungen und physische Leistungsfähigkeit kaum eine Rolle spielen, andererseits aber auch gewisse Risiken wie z.B. hoher Zeitaufwand kombiniert mit starker Bindekraft des Tätigkeit, was mitunter bis hin zu suchtartigen Tendenzen führen kann)

neuerSpieler: Man erlebt es in MMORPGs und Online-Spielen allgemein immer wieder, wenn man sich näher mit den Menschen hinter den Avataren beschäftigt: Da ist die hübsche elfische Zauberin in Wahrheit ein dicklicher Junge aus Österreich oder der wütende Ork-Krieger ein Staubsaugervertreter aus Florida. Neigen die Menschen wirklich dazu, in Spielen ihr 'unterdrücktes Ich' auszuleben oder jemand ganz anderes zu sein?

Jeffrey Wimmer: Die Gründe für das Computerspielen sind im Allgemeinen gut durch individuelle Spielmotive erklärbar. Dazu gibt es auch mittlerweile - auch in Deutschland - eine sehr umfangreiche Forschung. Neben dem angesprochenen Eskapismus-Motiv stellen wir bei Onlinespielen aber auch v.a. den Wettbewerbsgedanken und das Bedürfnis nach gemeinschaftlichem Spiel fest.

neuerSpieler: Recht aktuell ist gerade das Thema Online-Spielesucht – die Abhängigkeit von virtuellen Welten wie etwa WoW, Guild Wars und Tabula Rasa. Das ist ein ernst zunehmendes Thema. Haben sie sich damit beschäftigt? Und was könnten Eltern, Freunde und der Spieler selbst tun, um sich vor einer Abhängigkeit zu schützen?

Jeffrey Wimmer: In unserer repräsentativen Befragung von deutschen OnlinespielerInnen wurde die soziale Verbindlichkeit im Rahmen der Spielwelten oft wichtiger als der kompetitive Charakter erachtet. Gerade bei Online-Spielen kommt hinzu, dass es sich um persistente Spielewelten handelt, d.h. diese Welten bestehen und können sich verändern, auch wenn der SpielerIn nicht online sind. Hier entstehen mitunter als sehr real empfundene Zwänge aus dem Spielgesehen.

neuerSpieler: In Korea gelten Computerspiele schon lange als Volkssport. Gute StarCraft-Spieler werden dort gar wie hierzulande Top-Fußballer gefeiert und verdienen nicht gerade schlecht daran. Ist etwas derartiges auch bei uns möglich?

Jeffrey Wimmer: Theoretisch natürlich. In der Praxis sind wir allerdings weit davon entfernt. Es wird darauf ankommen, wie sich denn in den kommenden Jahren der öffentliche Diskurs und vor allem der Werbemarkt - der dabei die entscheidenden Impulse liefert - entwickeln werden.

neuerSpieler: Okay, noch eine letzte Frage. Was spielen sie eigentlich in ihrer Freizeit? Und wie oft?

Jeffrey Wimmer: Am liebsten spiele ich natürlich mit meinen Kindern und das am besten draußen. Allerdings habe ich ein Onlinespiel, in das ich mich mehrmals die Woche einlogge - ein alternativer Fussballmanager (Hattrick). Zumindest bin ich da erfolgreicher als mein Lieblingsclub in der Realität.

Vielen Dank für das Interview, Herr Wimmer.

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A Solid, Metal, Military Barrel?!?!


Einfach eine geniale Metal Gear Solid 4 Parodie, die die Bad Company-Jungs da ablassen. Die Dialoge ... göttlich! Aber in letzter Zeit scheint sowas ja irgendwie in Mode zu sein. Oder?

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Altaïr is REAL!


Ach, die Jungs von Mega64 hatte ich schon fast vergessen. Aber ich glaube, das ist durchaus verzeihlich, denn die grandiosen Aktionen wie 'Resident Evil 4' und 'Dead Rising' sind schließlich auch schon einige Zeit her. Dafür ist das Comeback aber auch um so gelungener...

Natürlich via waxy ...

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16 Juni 2008

Killerspiele - The Song


Nach dem ganzen Killerspiele-Gerede der letzten Jahre, Monate und Tage hat Jean-Philippe, Jeaw (aka TheSaw), ein Lied darüber gemacht, in dem er seiner Wut und seinen Gedanken über die 'sehr sinnlos wirkenden und willkürlich ausgeworfenenen neuen Jugendschutzgesetze' Luft macht. Zwar ist die Musik nicht gerade mein Stil, aber trotzdem: Lob und Anerkennung!

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Spore: Hab ich's nicht gesagt?


Hab ich's nicht gesagt? Klar hab ich: Das Spore Labor weckt das Kind im Manne bzw. Blogger. Stunden lang könnte ich damit rumdillern, wenn ich denn die Zeit hätte. Mein kleiner Spore-Zoo umfasst schon vier oder fünf illustre Kreaturen und auch Johnny, drüben von Spreeblick, hat mittlerweile seine ersten beiden Creatures präsentiert. Glückwunsch zur erfolgreichen Schöpfung, Herr Haeusler ;)

Freilich ist Johnny's Horst nicht so schön wie mein Gorno, aber dafür hat er – also Johnny - einen hübschen Text zu Spore parat, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

SPORE ist das Nächste Große Ding™ im elektronischen Spielbereich. Und das schon seit vielen Jahren. Als Will Wright, Vater der SIMS, einem der erfolgreichsten Videopiele ever, SPORE vor etwa drei Jahren zum ersten Mal präsentierte, hagelte es Lob und Preise. Dabei wird das Spiel, das man wohl am ehesten als „Evolutions-Community-Rollenspiel“ bezeichnen kann, erst am 7.9.08 (in Deutschland am 5.9.08) veröffentlicht.
So, jetzt muss EA eigentlich nur noch was am Kopierschutz ändern, dann kann Spore wirklich kommen.

Übrigens: Als nächstes möchte ich eine Schöpfung von René sehen.

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15 Juni 2008

Darf ich vorstellen, mein Olatusaurier!


Ich glaube, so kindisch hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Gerade hab ich mir nämlich die Demo vom Spore Creature Creator, dem Spore Labor, runtergezogen und damit keine-Ahnung-wie-lang Kreaturen zusammengebastelt. Und, ja, es macht wirklich einen HEIDENSPASS Gott zu spielen.

Zwar stehen in der 190MB Demo nur ein Viertel aller Funktionen zu Verfügung, aber egal, die Möglichkeiten sind, mit genug Fantasie, trotzdem fast unbegrenzt.

Das da oben war meine letzte Kreatur, eine wie ich sie wohl im Spore-Spiel an den Start bringen würde. Ich nenne sie Olatusaurier ;)

Die Vollversion vom Spore Labor kommt bei uns übrigens am 19. Juni und kostet 10 Euro. Ob der Preis angemessen ist? Ja, wahrscheinlich. Ich werd' aber trotzdem auf's richtige Spore warten.

Update: Hier noch eine kleine Kreation. Ich nenn' se Gorno.

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neuerSpieler geschrottet! Es lebe neuerSpieler!


Schockschwerenot! Gestern Abend hatte sich neuerSpieler kurzzeitig in den Abgrund der Bloghölle verabschiedet. Grund: Offensichtlich ein kleines Update des Systems von Blogspot, das nun mit dem Template, das ich vor kurzem aufgesetzt habe, inkompatibel war/ist. Zwar habe ich ein, zwei Fehler im Theme beheben können, so dass es wieder lief, doch trotzdem lud neuerSpieler nun unerträglich langsam und zeigte einige unschöne Darstellungsfehler. In älteren IE-Versionen war die Seite fast gänzlich unbenutzbar.

Daher hab ich mich gestern Abend hingesetzt und mich nach Alternativen umgeschaut. Allerdings gefiel mir keines der freien Themes so richtig, weshalb ich kurzerhand selbst Hand anlegte und mir ein Standard-Theme von Blogger, genannt Denim, zurecht schnitze. Das Ergebnis, das was ihr jetzt seht, ist nicht zwar noch recht provisorisch, erfüllt aber erstmal seinen Zweck.

In den kommenden Tagen wird sich, falls ich genügend Zeit habe, noch einiges ändern. Ich hoffe ich verhau's nicht ;)

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13 Juni 2008

Dt. Bundesrat winkt schärferen Jugendschutz durch


Ich gehöre zwar schon lange nicht mehr zur sogenannten Jugend und kann theoretisch kaufen, was ich will. Trotzdem lässt mich das Jugendschutzgesetz nicht kalt, den indirekt beeinflusst es, gewollt oder nicht, auch den mündigen erwachsenen Bürger unserer schönen Republik. Und das sollte jawohl nicht sein, oder?

Aber zum aktuellen Tatbestand: Heute hat der Bundesrat Verschärfung des Jugendschutzgesetzes, das schon der Bundestag abgenickt hatte, ebenfalls gebilligt, womit der Entwurf unserer Bundesfamilienmisterin Ursula von der Leyen bald in Kraft treten wird.

Was bedeutet das also nun?
Tja, laut dem verschärften Jugendschutzgesetz werden die Kriterien zur Indizierung von Videospielen, Videos usw. kräftig erweitert und stark gelockert. Demnach werden nicht mehr nur gewalt- und kriegsverherrlichende Spiele indiziert, sondern allgemein solche die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen". Nun ist diese Formulierung leider weit weniger konkret als es den Anschein hat – denn laut dieser könnte Super Mario genauso indiziert werden wie Doom 3, Jericho und Co. Denn was "reißerisch" und "selbstzweckhaft" ist, ist nunmal Auslegungs- und Ansichtssache. - Sprich: Der Index wird sich weit mehr füllen als in den Jahren zuvor, weniger Spiele werden in GameStar, PCGames und Co. beworben werden dürfen und allgemein wird man wohl noch öfters nach dem Ausweis gefragt.

Weiterhin werden neue Mindestgrößen für Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vorgeschrieben. Dass das dann doof aussieht kann man wohl kaum bestreiten, doch auch der Sinn der Aktion wird allgemein in Frage gestellt.

Ach ja, und noch eine Anmerkung an die etablierten Medien: nicht Killerspiele oder "gewaltverherrlichende" Spiele werden jetzt verboten, sondern "gewaltbeherrschte" - egal ob Killer oder nicht. Letztere landen schon seit langem auf'm Index.

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12 Juni 2008

Limbo of the Lost: Alles nur geklaut?


Dass Videospiel-Entwickler sich auch von den Schöpfungen anderer inspirieren lassen ist ja nichts neues. Nicht selten kommt einem Hard Core-Gamer ein Level-Abschnitt in einem Ego-Shooter oder ein Rätsel in einem Adventure irgendwie bekannt vor. Doch dass komplette Szenerien in zwei Spielen bis auf's kleinste Detail übereinstimmen ist dann doch schon etwas vollkommen neues!

Eric von GamePlasma hat sich kürzlich das Point & Click-Adventure Limbo of the Lost von den Majestic Studios zur Brust genommen. Doch als er so vor sich hin spielte, kam ihm irgendwas seltsam bekannt vor. Erst nach einiger Zeit konnte er sagen was: Eine Level stimmten, wie er als PC-Spieler erkannte, mit den Szenerien aus The Elder Scrolls: Oblivion überein. Und zwar genau!

Im GamePlasma-Forum und anderenorts wurde mittlerweile aber auch entdeckt, dass das Spiel auch Texturen, Models und ganze Level-Abschnitte aus Thief: Deadly Shadows, Vampire: The Masquerade - Bloodlines, Painkiller, Crysis, Silent Hill 4, Return to Castle Wolfenstein und – angeblich – auch World of Warcraft als auch weit älteren Spielen 'übernommen' hat. Kleinere Anleihen, so will ich's mal nennen, stammen hingegen auch aus Black & White 2, Morrowind, Diablo und zum Teil auch aus Custom-Leveln zu Unreal Tournament 2003 und 2004.

Der Entwickler von Limbo of the Lost, Majestic, hat bisher noch kein Kommentar zur Situation abgegeben. Der Publisher Tri Synergy hingegen sagte zu Gamespot, dass man sich der Sachlage nicht bewusst gewesen war und keine Ahnung hatte, was die kleine Spieleschmiede da treibt – auch Kontaktversuche ihrerseits zu den Verantwortlichen wären bisher erfolglos gewesen. Als Resultat den Verkauf des Spiels vorübergehend gestoppt.

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11 Juni 2008

Warum man(n) seiner Freundin Wii Fit kaufen sollte!


Hehe, endlich ein Grund, das Video zu posten. 'Why every guy should buy their girlfriend Wii Fit' wurde mittlerweile über 2 Millionen mal angeschaut und der Counter steigt stetig weiter. Grund genug daher für Spekulationen, dass es sich bei dem Clip um ein (in diesem Fall erfolgreiches) Viral Video-Ad handelt.

Nintendo bestreitet das jetzt allerdings in der Daily Mail. Dort sagt man ...

This has and is absolutely 100 per cent nothing to do with Nintendo. Nintendo did not create it and were not aware of it until it was brought it to our attention
Auch das Wii Fit Girl, Lauren Bernat, und ihr Freund, Giovanny Gutierrez, sind zwar beide im Bereich Marketing tätig, streiten aber ebenfalls alles ab. Gutierrez sagt, dass er seine Freundin einfach süß findet, wenn sie sich mit Wii Fit amüsiert. Und das wollte er auch der ganzen Welt zeigen – natürlich heimlich.

Hinweis via Mail

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Hellgate: Flagship?


Autsch! Den Flagship Studios scheint's nicht sonderlich gut zu gehen. Wie Guy Somberg, ein Audio- und Gameplay-Entwickler, in seinem Blog Plain Text schrieb (der Post ist mittlerweile gelöscht), laufen Flagship die Mitarbeiter davon – und das sei für die Arbeitsatmosphäre nicht gerade positiv.

'Die Arbeit ist momentan ziemlich deprimierend', hat Somberg bemerkt. Nach dem das recht erfolgversprechende Hellgate: London von Kritikern und Spielern niedergemacht wurde, sei die Stimmung bei Flagship am Boden. Viele Spieler würden sich in den offiziellen Foren nur beschweren und schreiben, wie schlecht das Spiel doch ist – und das man sich viel mehr versprochen hätte. Die einzige Hoffnung sei jetzt Korea – und vielleicht China. Denn dort sei das Game ein echter Erfolg.

Trotzdem: Etliche Mitarbeiter würden nach dem generellen Misserfolg auf dem heimischen Markt einfach gehen. Und zwar in Scharen. Die Gründer des Studios, ehemalige Angestellte von Blizzard, wären zwar noch da, würden aber mittlerweile andere Projekte verfolgen und Hellgate links liegen lassen. Somberg, so sagt er selbst, käme es vor, als sei er der einzige, der vom Hellgate-Team noch übrig ist. Und das sei ein merkwürdiges Gefühl ... und sehr verstörend. Denn er selbst mag die Firma und will selbst nicht gehen. Er möge seine Kollegen, das Umfeld und auch das Gehalt sei gut.

Schade, wenn's bei Flagship wirklich so aussieht. Denn Hellgate: London war zwar wirklich kein gutes Spiel aber einen Missgriff sollte sich selbst die beste Spieleschmiede mal erlauben können.

In diesem Sinne: Viel Glück, Flagship. Und Kopf hoch, Guy.

via PCGames

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Killerspiele wie Pornografie behandeln?


Nun ist es so, dass ich Dr. Georg Romers Meinung, dass 'gewalthaltige Videospiele' nicht in Kinderhände gehören voll und ganz teile. GTA IV, Half Life 2 und Doom 3 sind nun mal Unterhaltung für Erwachsene, da beißt die Maus keinen Faden ab. Doch mit der Forderung zu kommen, Videospiele wie Pornografie zu behandeln, das geht dann aber doch etwas zu weit!

Die Zeit schreibt ...

Brutale Computerspiele bedeuten nach Ansicht eines führenden deutschen Kinderpsychologen eine große Gefahr für die seelische Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen (...) Dr. Georg Romer, stellvertretender Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fordert daher in der ZEIT bei Killerspielen und Gewaltfilmen die gleichen Schutzmaßnahmen wie beim Schutz vor pornografischen Bildern.
Dass würde bedeuten, dass 'brutale Computerspiele' – ich bitte um eine genaue Definition ;) - automatisch indiziert würden (ist ja teils schon der Fall) und nur an Orten angeboten und beworben werden dürften, die Kindern und Jugendlichen keinesfalls zugänglich sind (wiki). Sprich: entsprechende Spiele würden aus MediaMarkt, Karstadt und Co. gänzlich verschwinden – bzw. dürften nur 'unterm Ladentisch' und auf Nachfrage angeboten werden.

Als Grund für die Forderung führt der Herr Romer übrigens an ...
(...) Der Zusammenhang von Gewaltbereitschaft und gewaltverherrlichenden Videospielen sei inzwischen "gut belegt". (...) Dabei seien Jungen gefährdeter als Mädchen.
Ob das mit 'gut belegt' so richtig ist, darüber kann man trefflich streiten. Schließlich gibt’s mittlerweile etliche Studien zum Thema Videospiele und Gewalt, die sich stark widersprechen und teils gegenseitig komplett widerlegen.

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10 Juni 2008

LucasArts kickt etliche Mitarbeiter


Hach, das mit LucasArts ist schon richtig traurig. Fast 100 Mitarbeiter – darunter Programmierer, Designer, Grafiker und auch Tester – sollen bald gehen. Nicht wenige davon haben Jahre lang für die legendäre Spieleschmiede gearbeitet, die dank deren Schufterei auch einen sehr guten Ruf hat und eigentlich gut im Futter steht. Selbst Shawn Storc, Macher von Lego Star Wars und Lego Indiana Jones, wird gefeuert.

Das einzig Gute an der Sache: Viele der bald Ex-LucasArts-Mitarbeiter plaudern lustig über ihre Arbeit und derzeitige Projekte, der Spieleschmiede. So sei unter anderem ein MMO bzw. MMORPG im StarWars-Universum, Star Wars: Knights of Old Republic, in Arbeit, an dem Bioware mitwerkeln soll. Außerdem sei auch das Indiana Jones-Game, das vor einige Jahren angekündigt worden war, noch in Entwicklung. Es soll für die Xbox 360 und Playstation 3 kommen und wird nicht, wie wohl andere kommende Spiele, an externe Entwickler abgegeben. Das hauseigene Studio soll also, wenn auch sehr mager, weiterhin bestehen bleiben.

Was aus den gefeuerten Spieleentwicklern wird ist noch unklar. Allerdings kann man davon ausgehen, dass sich manche von Ihnen zusammentun und eigene Studios gründen werden. Das kennt man schließlich schon von früher. Andere werden wohl bei den derzeitigen Aufsteigern der Branche unter kommen. Infinity Ward, die Call of Duty-Entwickler, wendet sich etwa direkt an die LucasArts-Mitarbeiter und verkündet fröhlich 'Infinity Ward stellt ein'.

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Portal 2: Ein Prequel. Vielleicht!


Schon interessant, was die Jungs von Kotaku mal wieder ausgebuddelt haben. Denn wie's heißt, sucht Valve derzeit Sprecher für Portal 2 und gibt dabei so einige unterschwellige Details zum Plot preis.

Denn, Achtung Spoiler!, es wird ein Sprecher für Cave Johnson, den Milliardär und Gründer von Aperture Science, gesucht. Und der ist, wie wir wissen, in Portal eigentlich schon tot – nehmen wir jedenfalls an. Somit wird Portal 2 also entweder ein Prequel oder Johnson tritt in einer anderen Form auf – etwa als Teil einer Aufzeichnung oder Flashback-Sequenzen. Wer weiß das schon genau.

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Pac Man, der Schwert schwingende Geister-Killer


Der Astronauten-Pac Man war ja schon sehr cool. Doch Jared Moraitis' Geister Killer Samurai-Pac Man toppt ja wohl alles.

Mehr dazu in Jards Blog, Pop-Monkey Stuff. Gefunden bei René.

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World of World of WarCraft - Jaaa!


Ähm, no Comment.

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09 Juni 2008

Polizei von Liberty City: Inkompetent und unfähig


Die amerikanische Satirezeitung The Onion hat sich mal wieder GTA IV angenommen und einen göttlichen Fake-Bericht über die Polizei von Liberty City verfasst. Die muss sich jetzt nämlich Vorwürfe wegen Inkompetenz und der bürgerkriegsähnliche Zustände in der Stadt gefallen lassen.

Since the surge in crime, which began on April 28 at midnight, more than 830,000 civilians have been murdered—nearly one-tenth of Liberty City's total population. In addition, 35,000 vehicles have been reported stolen, many of which were then driven illegally over sidewalks and pedestrian walkways before plunging into the nearby Humboldt River.

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Weitere Infos zu Duke Nukem Forever


Wow, nach dem In Game-Video geht die Flut, *hust*, an Duke Nukem Forever-Informationen gleich weiter. Die Jungs drüben von Duke4.net haben nämlich einige interessante Fragen und Antworten zu den Szenen aus dem Video und auch allgemein Punkten aus dem 3DRealms-Forum zusammengetragen.

Unter anderem folgendes:

Laut George Broussard wird Duke Nukem Forever kein Shooter alá Doom 3, der sich hauptsächlich in dunklen Korridoren abspielt. Das im Video gesehene Level sei aus dem Hoover Dam-Abschnitt des Spiels entnommen worden. Und wirklich repräsentativ sei der nicht.

Wir haben auch große Außenareale und etliches Zeug, das ihr bisher noch gar nicht gesehen habt. Ich war nicht mal sicher, ob sie den Spiele-Mitschnitt überhaupt zeigen würden, denn eigentlich war abgemacht, dass sie Jason filmen wie er spielt und dann (nur) seine Reaktion vorführen. Sie haben hier und da ein paar Szenen eingeschnitten. Aber seid sicher, es kommt noch mehr (...) das war nur ein Vorgeschmack. (...) die meisten sehen es eh' nur als eine Bestätigung, dass das Spiel am Leben ist, atmet und irgendwann kommen wird.
Ich glaube, den letzten Satz kann man so stehen lassen. Außerdem, so versichert George, ist die gezeigte Version nicht so aktuell, wie man dachte. Sie hat nämlich schon 6 Monate auf'm Buckel und seit dem habe sich viel getan. Unter anderem wäre auch die hässliche Kiste, die man sieht, schon ersetzt worden. Auch Partikel-Effekte und etliches anderes Material wäre derweil stark überarbeitet oder komplett ersetzt worden.

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08 Juni 2008

GTA IV und die Ästhetik der Zerstörung



Die Werbeblogger fragen ...

Ist GTA einfach ein gutes Spiel oder doch ein subtiler “Befeuerer” aggressiver Tendenzen, die sich im schlimmsten Fall auch den Weg in die Realität bahnen?

Um die Frage mal ohne die ansonsten übliche Phrasendrescherei zu beantworten: Ja, GTA IV ist gewalthaltig. Und verdammt, ja, GTA IV gehört um Himmels Willen nicht in die Hände von Jugendlichen oder gar Kindern! Aber, nein, GTA IV ist kein "Befeuerer" aggressiver Tendenzen. Stattdessen ist GTA IV ein Medium, das Gewalt in einem satirischen, surreal-realistischen Umfeld stattfinden lässt und so eine Art "Ästhetik der Zerstörung" zelebriert.



GTA IV zeigt das, was man im realen Leben wohl kaum sehen möchte – Unfälle, Morde, gigantische Explosionen - , in einer neutralen, 'wiederherstellbaren' und unverletzlichen Umgebung, so, dass dem ganzen eine gewisse, reizvolle Ästhetik verliehen wird. Gewalt ist in GTA IV – und anderen Spielen – keine reine Aktion als solche, sondern ein stilistisches Mittel und Spielelement. Der Spieler nutzt Waffen, Gewalt und Zerstörung um mit der Spielwelt zu interagieren. Um Dinge auszuprobieren.



Daher ist auch die stetig wiederholte, von sogenannten Experten angeführte Wirkung eines Gewöhnungseffektes in diesen Zusammenhang mehr als nur strittig. Klar, es ist so, nach einer gewissen Zeit langweilen den Spieler die Explosionen, die Ballerei und das umherpresschen und crashen mit virtuellen Autos. Und auch die virtuelle Gewalt wird weitaus weniger emotional und beeindruckt aufgenommen. Doch das hat nichts mit Gewöhnung an Gewalt generell oder gar einer Desensibilisierung für diese zu tun. Stattdessen ist es so, dass an die gekünstelte, virtuelle Darstellungsweise – die Stilelemente - des Spieles annimmt und sie mehr und mehr als das verstehen lernt, was sie ist: Nicht real! Ähnlich wie es bei Cartoon-Gewalt alá Bugs Bunny der Fall ist.

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DiCaprio spielt Atari(-Gründer)


Wenn man Variety glauben darf, und das darf man für gewöhnlich, dann wird das Leben von Nolan Bushnell verfilmt werden. Nolan war der, der 1972 (zusammen mit Ted Dabney) Atari gegründet hat – mit einem Startkapital von gerade einmal 500 Dollar. Somit ist er der Vorreiter der modernen Videospiele-Industrie gewesen.

Die Hauptrolle in dem Streifen soll Leonardo DiCaprio spielen. Eine gute Wahl, denn auch wenn ich die Titanic-Heule nicht leiden kann, als Howard Hughes und Frank Abagnale hat er sich ziemlich gut gemacht. Ach ja, der Film soll übrigens den einprägsamen Namen 'Atari' tragen. Sehr kreativ.

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07 Juni 2008

The Naked GTA-Gun!


Das Intro aus Die nackte Kanone mit Leslie Nielsen mit Hilfe von GTA IV nachgedreht. Einfach goldig ;)

via René

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05 Juni 2008

Duke Nukem Forever Video! Gameplay! Echt! (Update)


Waaaahhhhhh!!!! Das Universum kollabiert! Warum? Es gibt ein Gameplay Video von Duke Nukem Forever im Netz! Darum!

Die Gerüchte sind echt war, Jace Hall, der Monolith Productions-Gründer, hat bei der Pilotfolge seiner Online-Show bei Crackle.com einen Blick auf Duke Nukem Forever geworfen und zeigt inGame-Szenen. 21 Sekunden, oder so. Der Rest ist eigentlich ziemlich egal!

Zieht's euch rein. Los geht’s bei 4:20 .... Viel Spass!




Update: So, hab mir das Video nun ein paar Mal angeschaut und ziehe folgende Schlüsse.

Es kehren offensichtlich etliche Waffen aus Duke3D zurück. So erkennt man im Waffenmenü die RPG und die Rohrbombe. Der Ripper, eine neue Version des Devastator und der Fuß sind sogar im Einsatz zu erleben. Darüber hinaus sehen wir eine Art Bio- oder Plasma-Rifle und, wenn ich richtig höre, fällt auch das Wort "Shrink Grenade".

Im kurz gezeigten Config-Menü kann man übrigens auch das Wort "Jet Pack" erkennen. Auch das wird uns im neuen Duke also wieder zur Verfügung stehen.

Ansonsten kann man auch ein paar witzige Gegner ausmachen; und, das sah man schon im "alten Trailer" angedeutet, wird’s wohl auch ein paar haushohe End Bosses geben.

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Crysis Warhead – So, jetzt mal Butter bei de' Fische!


Nachdem gestern eine flüchtige Andeutung auf Crytek's neues Spiel Crysis Warhead ans Licht gezerrt wurde, gibt’s heute schon etwas mehr zu erfahren. Demnach ist der neue Crysis-Titel kein AddOn und auch keine Fortsetzung, sondern eine Art Spin Off im Stand-Alone-Format - und zwar exklusiv für PC. LOL!

Man wird die Kontrolle über einen 'neuen' Charakter übernehmen und eine Geschichte parallel zum Original-Spiel erleben. Also, gleiche Handlung, gleicher Ort, anderer Weg. Quasi. Entwickelt wird das Game übrigens nicht vom Original-Team der Ex-Coburger, sondern vom neuen Schwesterstudio in Budapest, die dazu auf eine aufgebohrte Version der CryEngine 2 setzten werden.

Versprochen werden schon mal mehr Waffen, mehr Fahrzeuge und – da zeigt wohl einer Reue – ein besser Mehrspieler-Modus plus dazugehörige Inhalte! Als Erscheinungsdatum wird dieser Herbst angepeilt.

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Zwei weitere Games für'n Deadpool


Schade, mal wieder zwei gute Spiele, die es wohl nie geben wird. Sony Computer Entertainment Europe hat nämlich die Entwicklung von Eight Days und The Getaway gestoppt, die beim Sony London Studio für die PS3 in Arbeit waren.

Zwar waren beide Games noch in einem recht Frühenentwicklungsstadium, doch was es von ihnen bisher zusehen gab, war eigentlich durchaus viel versprechend. Wie gamesindustry.biz bestätigt, ist die Entwicklung leider nicht nur auf Eis gelegt, sondern permanent gestoppt. Bedeutetet: Eine Fortsetzung der Entwicklung oder ein Neustart der Projekte ist nicht vorgesehen.

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Pulp Fortress 2


Simply great!

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03 Juni 2008

Blacksite: Sinnlos in der Wüste


Es ist so: Ich bin ein gnadenloser Optimist, wenn's um Videospiele geht. Und bisher hat sich diese Einstellung auch bezahlt gemacht, denn ich konnte selbst den schlechtesten Spielen noch etwas Gutes abgewinnen. Selbst als damals das total verbuggte Gothic 3 rauskam, hab ich mich nicht von zocken abhalten lassen. Nun aber ist der Moment gekommen, in dem ich tatsächlich kurz davor war, ein Spiel in die Ecke zu feuern!

Ich wusste eigentlich, auf was ich mich einlasse, als ich auf einem Trödelmarkt Blacksite: Area 51 (nebst Thief 3, dazu vielleicht später mehr) erstanden hab. Die paar Kröten, dacht' ich mir, da kannste nichts falsch machen – egal wie schlecht das Spiel letztenendes ist. Aber die Wahrheit ist– und ich hoffte, das nie über ein Spiel in meinem Besitz zu sagen: Selbst geschenkt ist es noch zu teuer! Das Spiel krankt nicht nur am Gameplay, dem lahmen Plot, dem grottigen Leveldesign oder der eintönigen Optik, sondern auch an der Technik. Und zwar auf's übelste. Die Release-Version von Gothic 3 ist dagegen geradezu ein Segen gewesen.

Zunächst einmal brauchte die Installation knapp eine Stunde, wobei ich mehrmals dachte, dass es mir gleich mein hübsches DVD-Laufwerk zerlegt. Dann, nach dem ersten Starten, - ich ahnte nichts böses – legte mir Blacksite einen Crash hin. Vom Feinsten: Einfrieren des ganzen Systems, schwarzer Bildschirm, gefolgt von einem Neustart. Also, sagte mir meine innere Stimme, 'Komisch, könnte aber auch an der Hitze liegen. Ist schließlich extrem heiß heute.' Doch nein, nicht die drückende Sommerhitze machte meinem Rechenknecht zu schaffen, sondern tatsächlich das Game.

Klar hab mir sofort den aktuellen Patch runtergeladen, der sich aber erstmal nicht installieren ließ, da er, wie ich schließlich erfuhr, nur für die US-Version funktioniert. Ein anderer klappte dann aber anstandslos und das Spiel startete. Freude! Doch dann, das nächste Drama. Das Menü ist erstmal eine echte Qual – es sieht zwar gut aus, aber egal wie man klickt, in 50% der Fälle trifft man den falschen Punkt.

Aber das ignorierte ich ich vorerst und startete die Kampagne. Doch Schockschwerenot, das nächste Problem: Das Spiel lief dermaßen langsam, dass ich erstmal zurück ins Hauptmenü sprang und die Grafikoptionen einstellen wollte. Auch wenn ich mir nicht erklären kann, warum BioShock, UT 3 und Co. schön flüssig laufen aber BlackSite dagegen nicht – ist schließlich alles Unreal Engine 3. Aber egal. Ändern konnte ich sowieso nichts, denn außer Auflösung, Helligkeit und Schatten kann man nichts ändern – kein Detailgrad, Blur, Bloom usw. Ebenso karg sieht's bei bei allen anderen Optionspunkten aus.

Unter Qualen versuchte ich also meinen Billigkauf trotzdem etwas zu genießen und schoss mich im Irak an Terroristen bis zu den ersten Außerirdischen durch. Richtigen Spaß machte das allerdings nicht. Denn: Die Mausgeschwindigkeit ist trotz höchster Einstellung viel zu lahm, das Leveldesign schwankt zwischen Okay und 'WTF! Was soll das denn sein' – etappenweise könnte man sich glatt denken, dass man die Arbeit eines unerfahrenen Hobby-Levelers vor sich hat. Am schlimmsten ist allerdings auf Dauer der extrem eintönige Look. Dieser NextGen Sepia-Effekt, den man jetzt in jedem dritten Spiel sieht, wirkt zwar anfangs durchaus cool, wird in Blacksite: Area 51 gepaart mit dem allseits präsenten Motion Blur aber irgendwann ziemlich nervig. Denn in etlichen Fällen, muss man Gegner über große Entfernung hinweg bekämpfen, doch leider sieht man sie dank des feisten Looks kaum – und das frustet. Und zwar sowas von!

Nichtsdestotrotz hat selbst Blacksite: Area 51 ein paar Pluspunkte: Das Design der Aliens ist einfach abgefahren! Und: hmm, naja, das war's eigentlich schon. Leider.

Alles in allem kann man sagen, dass Blacksite: Area 51 wohl eines der schlechtesten 'großen Spiele' der letzten Jahre ist. Mit einem bisschen mehr Herzblut, etwas mehr Story und einem halben Jahr mehr Arbeit an der Technik hätte was daraus werden können, denn an sich hatte das Game durchaus Potential. Schade drum.

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