31 Mai 2008

Lionhead macht dich berühmt | Mit Fable 2


Jep, wer will kann in Peter Molyneux's neustem Werk, Fable 2, verewigt werden. Und zwar als Teil der Spieltwelt Albion. Dort kann der geneigte Spieler nämlich auf Bildern und Portraits in Häusern und Burgen auftauchen, wenn er den Entwicklern von Lionhead gefällt.

Feste Kriterien gibt’s nicht wirklich. Allerdings sollten Aussehen, Kleidung und Pose schon dem Szenario von Fable 2 nahe kommen. Also weniger Bikerklamotten und T-Shirts, sondern eher adlig angehauchte Gewänder ähnlich dem viktorianischen Zeitalter. Auch eine Jagdkluft oder ein dunkler Umhang würden sicherlich ihren Dienst tun.

Denk an die alten Meister, Königsportraits oder die Mona Lisa. Zieh dich an wie ein alter oder moderner Held, oder gehr raus in die Wildnis und schieße einen Hirsch (eher nicht) oder wirf dich in eine coole Pose in Front eines Lagerfeuers.
Einsenden kann man die Bilder bis Mittwoch, 4 Juni. Weitere Infos bei Lionhead selbst.

(Weiterlesen ... )

30 Mai 2008

Teeworlds! Krach, Bumm!


Von wegen, es gibt keine lustigen 2D-Games mehr. Teeworlds ist jedenfalls alles andere als langweilig. Es ist Gaudi pur! Man kann's sich als eine Mischung aus Worms, Soldat und Bionic Commando vorstellen. Nur in kostenlos eben.

Als kleiner Kirby-Verschnitt rennt man zusammen mit anderen durch die Gegend und kloppt und schießt sich in verschiedenen Modi mit Holzhammer und verschiedenen Knarren gegenseitig über'n Haufen.

Unbedingt testen!

Das Spielchen wiegt nur 4 MB und ist für Windows, MacOS und auch Linux vorrätig!

(Weiterlesen ... )

Achtung! Fallout 3 ist böse Terror-Propaganda!


Echt erschreckend! Laut der Zeitung 'Daily Mail' zeigt das obige Bild den feuchten Traum eines jeden anti-amerikanischen Terroristen. Nämlich 'Washington liegt in Trümmern. Das Capitol ist rauchgeschwärzt, eine qualmende Ruine. (...) Dieses computergenerierte Bild (...) wurde gestern auf einer Website islamischer Extremisten veröffentlicht'.

Wie die Mail weiter schreibt, würden die islamischen Terror-Organisationen mittlerweile stark mit Videos, Bildern und Grafiken arbeiten, 'dieses Know-How', so die das britische Bild-Pendant, 'hat wohl auch zur Entstehung dieses Bildes von zerstörten Washington geführt'.

Nun kann ich natürlich nicht Bestimmtheit sagen, ob die Spieleschmiede Bethesda Softworks Terroristen beschäftigt, aber ich gehe einfach mal davon aus, das dem nicht so ist. Denn das Bild da oben ist keine Propaganda, sondern ein Konzeptbild zum dritten Teil von Fallout – ja, einem Computerspiel, liebe Journalisten.

Aber nun gut, solche Fehler passieren. Sind aber trotzdem irgendwie witzig. Nichtsdestotrotz: Das Fallout 3-Bilchen wurde offenbar von irgendeinem Halunken auf einer Seite von islamischen Extremisten gepostet, die das wohl sehr geil fanden. Super!

via negative gamer

(Weiterlesen ... )

2 Tage: Mass Effect PC schon gecrackt!


Okay, dass es so schnell geht, das hätte ich nicht erwartet. In den USA ist Mass Effect nun schon seit dem 27. Mai für'n PC erhältlich und quält seine ehrlichen Käufer mit einem Kopierschutz- und Online Activation-System alá BioShock. Das, so hieß es, solle die bösen Piraten vom Kopieren abhalten. Doch, wie sollte es anders sein ...

... just ist doch glatt eine gecrackte Kopie im Netz aufgetaucht. Ohne Kopierschutz, ohne Onlineaktivierung und dem ganzen anderen Quatsch, der die Raubkopie eigentlich verhindern sollte. Knapp 2 Tage nach dem US-Release und eine gute Woche vor'm Erscheinungsdatum in Deutschland – das nenne ich schnell.

Also, sorry EA, aber das war wohl nichts. Schuss in den Ofen würd' ich sagen, für euch und die ehrlichen Käufer.

PS. Ich werd' mir Mass Effect legal zulegen, wenn auch mit schweren moralischen Bedenken.

Hinweis via Mail

(Weiterlesen ... )

FarCry 2: Bis zu 100 Stunden Afrika-Fun!


Ubisoft scheint sich bei FarCry 2 wohl tatsächlich nahe am Vorgänger zu orientieren, was die Bewegungsfreiheit angeht. Darüber hinaus hat man wohl aber auch vieles bei GTA abgeschaut, denn FarCry 2 wird Sandbox-Extreme auf 50 Quadratkilometern afrikanischer Wüste!

Laut dem Ubisoftler Clint Hocking kann man die eigentliche Spielkampagne in knapp 25 Stunden durchackern, wenn man denn will. Wenn man aber stattdessen, wie etwa in GTA, alles sehen und erleben will, dann kann man durchaus 100 Stunden vor'm Bildschirm hocken.

(Weiterlesen ... )

29 Mai 2008

Eigentlich war alles anders | Halo: Combat Evolved


Ein epischer Krieg. Eine künstliche Welt, die von einer fremden Rasse erbaut wurde. Das sind die Stoffe, aus denen gute Science Fiction-Romane oder auch fantastische Computerspiele gemacht werden. Bungie hat letzteres geschafft. Doch wer heute Halo: Combat Evolved (bzw. Kampf um die Zukunft) oder einen der beiden Nachfolger spielt, der hat ein Spiel im PC oder der XBox(360) laufen, das mit den ursprünglichen Plänen für Halo nicht mehr viel gemein hat.

Glaubt's, oder glaubt's nicht: Als bei Bungie die Arbeiten an dem Projekt Halo begann, hatte man alles andere als einen geradlinigen Ego-Shooter im Sinn. Ein Taktik-Spiel, angelehnt an das System des Games Myth, hätte es werden sollen: "(es) war Myth in einem SciFi-Universum. Es existieren immer noch Builds von dem Spiel, wo du marodierende Marines durch eine Echtzeit-3D-Umgebung steuerst – komplett mit Fahrzeugen, die man später als Ghosts und Warthogs kennen lernte. Es sah spaßig aus."

Doch allzu lange bestand diese Idee für das Halo-Taktik-Spiel nicht. Leider. Stattdessen sattelte man das noch rudimentäre Halo-Universum auf einen soliden Third-Person Shooter alá Tomb Raider um, der erstmals auf der E3 hinter verschlossenen Türen und später auf der MacWorld 1999 mit Hilfe von Steve Jobs präsentiert wurde. Dass Spiel das für den Mac und PC erscheinen sollte, hatte für Lobpreisungen und beeindruckte Videospieljournalisten gesorgt. Denn: Etwas in den Dimensionen, der graphischen Pracht von Halo hatte man bis Dato eben noch nicht gesehen.

Die Version von 1999 bis 2000, die man auch heute noch in einem Trailer bestaunen kann, zeigte eine weit lebendigere und umfangreichere Welt als das spätere Spiel. Die gigantische Ringwelt sollte ohne Barrieren daherkommen und – zumindest den Plänen nach - frei erkundbar sein. (Das geplante Gameplay könnte man wohl mit dem von Crysis vergleichen.) Darüber hinaus gab es eine reichhaltige Fauna, die die Welt besiedelte. Riesige Dinosaurier und kleine zweibeinige Echsen sollten anzutreffen sein, von denen man einige auch hätte reiten können. Natürlich sah zu dieser Zeit auch der Master Chief noch ganz anders aus. Seine MJOLNIR-Rüstung war mit einer Antenne und einem weit größeren Glasvisir ausgestattet. Und in den Waffenarsenalen waren noch Macheten, eine Gatling Gun, verschiedene Raketenwerfer, eine Maschinenpistole und auch das Scharfschützengewehr der Covernant vorhanden, welches sich später in Halo 2 wiederfand.

Mitte des Jahres 2000, genauer am 19. Juni, gab Microsoft bekannt, dass man Bungie aufgekauft habe. Damit schlug Halo einen neuen Pfad ein. Statt, wie eigentlich vorgesehen, sollte das Spiel nicht mehr für Mac und PC, sondern für die angekündigte Spielkonsole XBox erscheinen – zunächst exklusiv.

Dieses zog freilich einige Probleme nach sich. Die Engine des Spieles musste weitgehend neu geschrieben werden. Dabei ist natürlich vieles unter den Tisch gefallen oder musste gestrichen werden, um der Konsole gerecht zu werden – aber auch um eine Überforderung zu verhindern und andererseits, eine möglichst gute Ausnutzung der bereitstehenden Ressourcen zu gewähren. Auch ging man hier den Schritt, Halo von einem Third-Person in einen Ego-Shooter zu wandeln und auch ein geplanter umfangreicher Online-Part wurde gekappt.

Was dann auf der E3 2001 gezeigt wurde, war nicht mehr das Spiel, das man 2000 auf der MacWorld zusehen bekam. Das Grunddesign, die Grafik, die Farbgebung – Halo wirkte nun weit weniger 'dreckig' und hart, sondern sauber und bunt - und das Gameplay unterschieden sich deutlich von dem Ur-Halo. Auch war die Welt nicht mehr offen, sondern sehr linear und in einzelne Level unterteilt. Zwar waren sich die Kritiker trotzdem einig, dass Halo ein sehr gutes Spiel sei – doch die tief greifenden Änderungen enttäuschten weitgehend. Man hatte sich deutlich mehr erwartet.

Letztlich kann man sagen, dass das heutige Halo (und auch die Nachfolger) nicht das Spiel ist, das einst von Bungie geplant war – und das es hätte werden können. Wer Marathon (Achtung! Insider) gespielt hat, der wird das sicherlich wissen. Nichtsdestotrotz ist das heutige Halo sehr nett und hat seine Fans und die guten Kritiken mehr als verdient.

In diesem Sinne: Hoffen wir, dass Microsoft und Bungie die Halo-Idee nicht zu Tode reiten.

(Weiterlesen ... )

Moin, der Milchmann! (Update)


So, Leutz. Ein neuer Tag, neues Glück und ein neues Design – Nachdem ich mehr oder minder erfolglos versucht habe, selbst ein komplettes Design zusammen zu schustern, habe ich mich entschlossen, auf ein fertiges zurück zugreifen und mir dieses zurecht zufeilen. Das ist besser für meine Nerven und die Welt.

Und ... das hat offensichtlich auch ganz gut funktioniert. Dabei ist aber zu beachten, dass ich natürlich noch einige andere Veränderungen vornehmen werde – Live ReDesign quasi – und manches zurecht biegen muss und will. Das wird wohl in den kommenden Tagen erfolgen. Daher keine Angst, wenn's ein paar Anzeigefehler usw. gibt.

Zu den Daten: Das Design bzw. Template nennt sich Gossip City und ist von Design Disease, die Jungs machen echt super Sachen. Da es unter der CC-Lizenz steht, darf's kostenlos genutzt, verändert und weitergegeben werden. Toll!

Update: Dank René konnt' und werd' ich jetzt noch ein paar grobe Schnitzer im Design ausmerzen. Und ich werd' schauen, ob ich das neue Template auch noch etwas entschlacken und entschlacken kann.

(Weiterlesen ... )

28 Mai 2008

Videospiele-Markt wächst um 25%


Stop! Wie war das noch gleich mit Piraterie, Filesharing, Raubkopierern und den riesigen Umsatzeinbrüchen gewesen, die die Videospiele-Industrie zu verzeichnen hat? Wenn man einer aktuellen Studie des Interactive Software Federation of Europe Glauben schenken mag, war das alles offensichtlich nur Propaganda.

Wie's nämlich laut Nielsen, dem Institut das die Studie für die ISFE durchführte, heißt, ist der europäische Spiele Markt mehr als nur üppig gewachsen – trotz der bösen Raubkopierer. Im Jahr 2007 hat die Branche in Europa knapp 7,3 Milliarden Euro (1,4 Milliarden alleine in Deutschland) eingefahren und den Umsatz damit gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gesteigert. Ja, 25 Prozent, keine 2,5 Prozent oder 0,25 Prozent ... nein, echt, ganze 25 Prozent. Kino, Musik und Co. haben Jahre für ein derartiges Wachstum gebraucht. Also für mich klingt das nicht nach einer raubkopiergeschädigten Industrie, die am seidenen Faden über'n heißen Lavafluß hängt.

Darüber hinaus scheint's auch so, als würde der Käufer der Spiele diese auch ziemlich würdigen. So sollen 40 Prozent der für die Studie befragten Spieler zwischen 6 und 14 Stunden pro Woche zocken. Und das hauptsächlich zum Spaß.

Beruhigend: Ungefähr 81 Prozent der Eltern spielen gemeinsam mit ihren Kindern. Aber nur knapp über die Hälfte würden kontrollieren, was ihre Kinder für Games kaufen und spielen. Hauptsächlich, so die Studie, würden die nicht spielenden Eltern schlicht nicht genug Zeit dafür haben, sich mit ihren Kinds an der Konsole und Rechner zu beschäftigen.

(Weiterlesen ... )

Ja, Street Fighter IV kommt für PC


Es ist nun bestätigt! Street Fighter IV kommt offiziell für Xbox 360, PlayStation 3 und Winodws PCs.

Capcom®, a leading worldwide developer and publisher of video games, today announced the development of Street Fighter® IV, the next iteration of the genre-establishing fighting game series, for the PLAYSTATION®3 computer entertainment system and , Xbox 360® video game and entertainment system from Microsoft, and Windows-based PC.
Weiteres und das komplettte Press Release bei Kotaku.

(Weiterlesen ... )

Vader in Soul Calibur IV | Gameplay


Der Trailer zu Darth Vader und Yoda in SoulCalibur IV war ja schon nicht schlecht anzusehen. Nun hier ein bisschen mehr Gameplay mit Mr. Darth 'Dunkle Seite der Macht' Vader.

(Weiterlesen ... )

27 Mai 2008

GTA 4 – Total betrunken!


Für solchen Scheiß muss man Kotaku einfach lieben: In den USA wurde GTA IV ja böse kritisiert – Gewaltverherrlichung, Diskriminierung usw. Von manchem wurde aber auch der Punkt aufgegriffen, dass es in GTA IV möglich ist, sich sturzbetrunken hinter's Steuer zusetzten. Kotaku wollt's nun genau wissen: Was ist schlimmer, sich in GTA IV betrinken und fahren oder sich betrinken und in GTA Auto fahren?

(Weiterlesen ... )

Hulk vs. Iron Man's Hulkbuster-Rüstung


Ein netter Clip aus dem kommenden Game zum Film The Incredible Hulk mit Edward Norton. - Gefunden beim Multiplayer Blog.

(Weiterlesen ... )

Videospiele machen uns zu Tieren!


...quasi. Laut dem Telegraph haben Wissenschaftler entdeckt, dass Videospiele den primitiven Höhlenmenschen im Manne wecken. Durch GTA, Doom und Co, würden Gehirnareale angesprochen, die uns Trieb zu Siegen ansprechen. Das sei auch der Grund, warum Mann es sich so gerne vorm PC, der PS3 und der Xbox360 gemütlich macht.

Ja, wir können gar nicht anders – da habt ihr's. Die Evolution ist schuld.


Professor Allan Reiss, who led the research, said that while women understood the aims of the game, they were not as driven to win as men. He said: “The males were just a lot more motivated to succeed.”

He added: “These gender differences might help explain why males are more attracted to, and more likely to become “hooked” on, video games than females.

Picture (CC) by ChazWags

(Weiterlesen ... )

Metal Gear Viral


Nice one. Konami hat einige sehr derbe, total überzeichnete aber damit auch überaus faszinierende Werbe-Clips für Metal Gear Solid 4 raus gehauen. Dass die im normalen TV laufen werden, dass kann man sich wohl abschminken. Dafür sind die zu sehr auf viral gestriegelt und an den Kenntnissen der Fans orientiert. Aber egal, gut aussehen tun sie auch so.

(Weiterlesen ... )

26 Mai 2008

Neues Design - Ein Anfang!

So. Ich werde heute damit anfangen, an einem neuen Design für neuerSpieler zu basteln. Mal schauen, ob das was wird.

PS. Falls jemand Tipps hat, immer her damit.

(Weiterlesen ... )

Die Japaner kommen!


Auch wenn ich dank C&C3 momentan nicht viel Hoffnung in C&C: Red Alert 3 setzte, so kann ich es mir trotzdem nicht verkneifen, auf die neue Seite zum neusten Alarmstufe Rot-Teil hinzuweisen. Hauptsächlich da's dort viele hübsche Artworks zu den kommenden Einheiten – u.a. der coolen Japaner - und ein nettes Restrospektive-Video zu Red Alert gibt.

(Weiterlesen ... )

25 Mai 2008

Towel Day '08


Im Gegensatz zu manch anderem hatte ich den heutigen Tag natürlich dick im (Handy-)Kalender angestrichen und hab mich auch per Mail noch einmal daran erinnern lassen. Ja, heute ist mal wieder Handtuch-Tag. An diesem besonderen Tag gedenken wir dem Autor Douglas Adams, der uns mit Per Anhalter durch die Galaxis beglückte, und laufen ihm zu Ehren den ganzen Tag mit einem Handtuch über der Schulter durch die Gegend – selbst wenn man dafür blöde anguckt wird.

Handtuch? Warum ein Handtuch? Hmm, lassen wir's Douglas selbst erklären:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet (...)

(Weiterlesen ... )

24 Mai 2008

Valve | Der PC stirbt? LOL!


Die Jungs von ShackNews haben mit Doug Lombardi von Valve geredet und ihn auch zur Diskussion um den PC als Spielplattform befragt, der je nach Person mal am Untergehen, im Umbruch oder sonst etwas ist. Doug Lombardi sagt dazu: LOL!

Ich meine, wir lachen eigentlich nur darüber. Es ist so, dass wir sehr erfolgreich sind (auf dem PC) – wir haben sehr viel Glück. Unsere Spiele gehen sehr, sehr gut. Und Steam ist richtig durch gestartet und ist zu einem weiteren Geschäft für uns geworden. Valve war niemals besser dran – und jetzt sind alle darüber am quatschen, dass uns in der PC-Welt der Himmel auf'n Kopf fallen würde. Wir sagen dazu nur, dass wir seit 10 Jahren im Geschäft sind, seit unser erstes Spiel rauskam, (...) und uns gings wirklich nie besser, finanziell und auch sonst.

So kann's also auch aussehen. Valve geht’s gut und das freut den mündigen Spieler, der auf gepflegte Unterhaltung steht.

(Weiterlesen ... )

23 Mai 2008

Games 2.0: Die Zukunft der Spiele


Wie Computer- und Videospiele in der Zukunft aussehen, sich steuern und spielen werden, dem versucht neues von 3sat mit Games 2.0: Der nächste Level auf den Grund zu gehen. Unbedingte Anschaupflicht!

Zusehen gibt’s einiges von der Game Developers Conference 2008 und Interviews mit Will Wright, Peter Molyneux und dem Zukunftsforscher Matthias Horx.

Update: Jetzt gibt's bei 3sat auch den ganzen Beitrag zum nachlesen.

(Weiterlesen ... )

Physics at its best!


Ich mag ja Physik-Spiele. Und was man da im Video zu Crayon Physics Deluxe zu sehen bekommt, ist schon sehr cool. Einfach mal anschauen.
Crayon Physics Deluxe is a 2D physics puzzle game, in which you get to experience what it would be like if your drawings would be magically transformed into real physical objects. Solve puzzles with your artistic vision and creative use of physics.

(Weiterlesen ... )

Hilfe! Computerspiele sind Kunst!


Dem ein oder anderen mag mein Interesse am Thema 'Computerspiele & Kunst' vielleicht bekannt sein. Ich hab mich schon ausgiebig darüber ausgelassen und auch mit manchem geredet, der was von der Materie verstehen sollte, da das eben sein Job ist. Quasi.

Nun ist das allerdings so, dass sich irgendwie nicht jeder, auch wenn er es eigentlich sollte, sich so richtig auf das Thema einlassen mag. So wohl auch der Herr Walter Weinbach, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport des DStGB, wie man in dieser Presseerklärung wohl fein nachlesen kann. Der sagt nämlich ...

So genannte Killerspiele, Gewalt verherrlichende und Gewalt beherrschte Spiele, die ausschließlich Mord- und Gemetzelszenen beinhalten, haben in Kinderhänden nichts zu suchen und müssen verboten werden. Computerspiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung vorkommt, unter die Kunstfreiheit fallen zu lassen und damit als wesentlichen Bereich der Kulturwirtschaft gleichzusetzen, ist nicht akzeptabel.
Allerdings, lieber Herr Weinbach und 'Deutscher Städte- und Gemeindebund', geht es bei dem Thema 'Computerspiele als Kunst' nicht nur um Akzeptanz, sondern auch irgendwie um Gerechtigkeit. Videospielentwickler leisten eine enorme und beachtenswerte Arbeit, wenn sie in Monate und Jahre langer Schufterei virtuelle Welten erschaffen. Und ohne eine künstlerische Ader der Entwickler, wären viele Spiele wohl kaum so beliebt wie sie es sind. Daher sollten Video- und Computerspiele und deren Erschaffer auch als Kunst bzw. Künstler anerkannt werden.

Auch wenn Games wie BioShock oder GTA IV freilich vor Gewalt strotzen, so darf man den Kontext nicht übersehen, in dem die Gewalt, die Handlung und der Spielinhalt als Ganzes angesiedelt sind. Ähnlich wie es bei Film und Buch der Fall ist. Und außerdem: Kein Spiel beinhaltet "ausschließlich Mord- und Gemetzelszenen", eine derartige Aussage zeigt nur die Ablehnung mancher, sich tiefgreifend und objektiv mit Spielen und deren Inhalt auseinander zusetzten.

(Weiterlesen ... )

22 Mai 2008

KingsIsle: Erstes Spiel ist Wizard101


KingsIsle, das 2005 gegründete Unternehmen, das auch Tom Hall beschäftigt und bisher Stillschweigen um seine Projekte wahrte, hat jetzt – wie angekündigt - sein erstes Spiel enthüllt. Es nennt sich Wizard101 und ist ein Fantasy-MMO, das sich vornehmlich an Kinder und Jugendliche richtet.

Das Game dreht um eine Zauberschule alá Harry Potter und soll quasi die Lücke zwischen Online-Spielen für junge Kinder und jenen für Erwachsene füllen – was auch ganz gut gelingen könnte. Verantwortlich für das Game zeigt sich übrigens J. Todd Coleman, einer der Macher von Shadowbane.

Nun, es ist Wizard101 zwar nicht gerade das Spiel, das ich von KingsIsle erwartet hätte ... aber egal. Mal schauen, was sich in den kommenden Monaten noch tut.

(Weiterlesen ... )

21 Mai 2008

James Cameron's Avatar kommt in 3D! IN 3D!


Entschuldigt die doofe Headline aber James Cameron scheint von 3D-Technik total begeistert zu sein. Nicht 3D-Grafiken, sondern 3D im Sinne von Stereoskopie und 3D-Brillen – und er denkt, dass es das "next big" im Videospielebereich sein könnte.

Auf der Microsoft's Advance 08 Advertising Conference sagte er, dass Ubisoft, die Jungs die das MMORPG zu seinem nächsten Film Avatar entwickeln, schon Spiele hätten, die die Stereoskop-Technik auf Xbox 360 nutzen – darunter wohl auch Avatar.

Du bist im Spiel (...) Wir wurden geboren, um in drei Dimensionen zu sehen.
Ob das nun wirklich das "next big thing" ist, das will ich erstmal dahingestellt lassen. Aber interessant ist die Idee auf jeden Fall – falls man's richtig anstellt.

(Weiterlesen ... )

10 weitere Videospiele, die es leider nie gab!


Nachdem "Die 10 besten Spiele, die es nie gab!" mittlerweile die 2200 Lesergrenze gesprengt hat und immer noch Tipps per Mail reinkommen, denke ich, ist es Zeit mal nachzulegen. Ich habe in den letzten Tagen also kräftig gestöbert und bin noch auf so einige großartige Videospiele gestoßen, die mehr als nur ein wenig Potential hatten, deren Entwicklung aber leider abgebrochen oder eingestellt wurde. Und ja, ich weiß: Es gibt noch etliche weitere Spiele, die ich hier ebenfalls erwähnen sollte. Daher ...

... werde ich das Ganze hier wohl in Zukunft auch zu einer Art Serie ausbauen und die Liste fortführen bzw. einige Titel, die es verdient haben, mir auch einzeln zu Brust nehmen.

Aber fangen wir jetzt erstmal an:


Black Isle's Torn
Knapp zwei Jahre vor der Auflösung der Black Isle Studios hatten die RPG-Veteranen, die u.a. hinter der Fallout und Baldurs Gate-Serie standen, ein überaus ambitioniertes Projekt angekündigt. Dieses nannte sich Black Isle's Torn und sollte das erste Fantasy-Rollenspiel der Firma mit einer 3D-Engine und abgewandt von der traditionellen Dungeons & Dragons-Welt werden. In einer Welt namens Torn sollte der Spieler die Rolle eines Charakters übernehmen, der dummerweise mit einem Fluch belegt worden war: Jeden der sich in seiner Nähe aufhält, würde er nämlich grausiges Unglück bringen. Doch dem nicht genug, herrscht auch noch Krieg zwischen mehreren Gruppen, die den verschiedenen Göttern der Welt huldigen.

Black Isle's Torn sollte eine Abwandlung des SPECIAL-Systems nutzen und Neuerungen in Sachen Steuerung der Mitstreiter und Charakterentwicklung bringen. Gut aussehen sollte das Spiel dank Lithtech-Engine auch noch. Leider jedoch wurde die Entwicklung schon Ende Juli 2001 abgebrochen.


Sam & Max Freelance Police
Sam & Max Hit the Road ist wohl eines der besten und durchgeknalltesten Adventures überhaupt. Kein Wunder, dass sich viele auf den 2002 angekündigten Nachfolger Freelance Police sehr freuten. Der sollte mit einer gewohnt skurrilen Story aber auch hübscher, zeitgemäßer 3D-Grafik wieder Schwung ins schon damals eingeschlafene Adventure-Genre bringen – und ein feister Trailer und coole Screenshots versprachen wirklich viel.

Umso trauriger deshalb: Am 3. März 2004 hatte LucasArts bekannt gegeben, dass man das Projekt abgebrochen hat. Grund sei, dass man mittlerweile keinen Markt für Adventures ala Sam & Max mehr sehe. Mittlerweile wird Sam & Max allerdings von Telltale Games in Form eines Spiels in mehreren Episoden fortgeführt.


Ultima X: Odyssey
Nachdem die von Richard Garriott gegründete und von Electronic Arts augekaufte Spieleschmiede Origin Systems anno 1999 mit Ultima Online eines der ersten MMORPGs auf den Weg brachte und damit auch noch einen gigantischen Erfolg feierte, war Oirgin von EA in eine Art Online-Only-Firma umgewandelt worden. Origin sollte sich also nur noch um den Zukunftsmarkt Online-Games kümmern. Und das tat man auch.

Eines der großen Projekte von Garriott's einst kleiner Firma, die er allerdings derweil verlassen hatte, war Ultima X: Odyssey, ein MMORPG mit ziemlich hohen Ambitionen. Basierend auf der Unreal Engine hätte es eines der schönsten, weitläufigsten und vor allem abwechslungsreichsten Online-Games seiner Zeit werden können (Video). Und mit dem angepeilten Release-Termin von "Sometimes 2004" wäre es fast zeitgleich mit World of Warcraft auf den Markt gekommen. Doch leider verzögerte sich die Entwicklung und EA wollte darüber hinaus das Entwickler-Team von Texas nach Kalifornien verlegen. Doch weigerten sich viele Mitarbeiter oder kündigten schlicht. Dieses führte dazu, dass EA das Projekt letztlich abbrach. (Etliche Screens)


Team Fortress 2: Brotherhood of Arms
Ja, mittlerweile ist Team Fortress 2 erschienen. Und es ist großartig. Nur ist das Team Fortress 2, das wir jetzt spielen, nicht jenes, dass ursprünglich angekündigt war. Auf der E3 '99 hatte Valve nämlich erstmals Team Fortress 2: Brotherhood of Arms (Video) vorgestellt – und dieses hatte ein ganz anderes Konzept als das heutige.

Brotherhood of Arms war in einem durch und durch militärischem Szenario angelegt und sollte durch damals großartige Neuerungen glänzen. Etwa einer Animationsüberblendung und einem Vorläufer der Level of Detail-Technik. Als Erscheinungstermin war "soon" angegeben worden, was sich allerdings als viel zu optimistische Angabe herausstellte. Team Fortress 2 wurde immer wieder verschoben, bis irgendwann gar nichts mehr davon zu hören war – und gar eine Einstellung des Spiels vermutet wurde. Erst 2006 wurde das Schweigen wieder gebrochen und TF2 in seiner heutigen Form angekündigt.


The Indestructibles
Von diesem Spiel werden wohl die meisten noch nie etwas gehört haben, obwohl - oder gerade weil es - von Bullfrog Productions, Peter Molyneux's Spieleschmiede, entwickelt wurde. The Indestructibles (oder auch M.I.S.T.: My Incredible Superhero Team) sollte, wie der Name wohl andeutet, ein Superhelden-Spiel werden. Der Spieler sollte die Möglichkeit haben, seine eigenen Helden zu kreieren und damit alá GTA eine komplette Stadt zu bereisen und Verbrechen zu verhindern.

Das Bemerkenswerte: The Indestructibles war etwa gleichzeitig mit Genewars, Syndicate Wars und Dungeon Keeper in Entwicklung. Nichtsdestotrotz strebte man für das Spiel eine sehr fortschrittliche 3D-Engine an, die u.a. dynamische, deformierbare und gar zerstörbare Umgebungen bieten sollte. Doch, wie wir heute wissen, war das wohl alles nicht so einfach, wie man sich das bei Bullfrog gedacht hatte: Aufgrund von Entwicklungsproblemen wurde das Projekt vorübergehend gestoppt, wieder aufgenommen, wieder gestoppt und letztlich wohl irgendwann komplett eingestellt. Auch ein Grund für den Tod des Spiels, so habe ich erfahren: Es war bis zum Ende nicht sicher, welche Richtung The Indestructibles eigentlich einschlagen sollte; sollte es nun ein Action-Adventure, ein Taktik-Spiel oder eine Art Rollenspiel werden?


WarCraft Adventures: Lord of the Clans
Nach dem großen Erfolg, den Blizzard 1995/1996 mit WarCraft II verbucht hatte, plante man einen Spin Off: Warcraft Adventures: Lord of the Clans – ein klassisches Adventure im Stile von Monkey Island und Co. mit knackigen Rätseln und schrägem Humor.

Für die Animationen wurde die Firma Animation Magic eingespannt. Alles restliche wurde von Blizzard selbst realisiert, weshalb man als Release Ende 1997 anpeilte. Doch der Termin verschob sich und so richtig mochte das Adventure den Verantwortlichen nicht gefallen, obwohl sowohl Rätsel als Sound im Kasten waren. Daher orderte man kurzerhand den Adventure-Experten Steven Meretzky, der alles gründlich überarbeitete und so einige große Änderungen anordnete. Doch das reichte nicht – aufgrund des Konkurrenzdrucks durch LucasArts und den angesetzten Änderungen entschloss man sich zur E3 '98 die Entwicklung abzubrechen.

Die Story des toten Adventures wurde später in dem Buch Warcraft: Lord of the Clans verarbeitet.


Dune: Generations
Cryo Interactive Entertainment, ein französisches Studio, hatte Anfang der 90er mit dem Adventure-Wirtschaftsmix Dune, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Frank Herbert, einen kleinen Hit gelandet. Anfang 2001 wollte sich Cryo mit dem neugegründeten Cryo Networks, erneut auf Dune stützend, in den Online-Markt vorwagen.

Dune Generations, so der Name des Online-Projektes, sollte eine Art Echtzeitstrategiespiel mit MMO- und Wirtschafts-Elementen werden. Als Spieler steuert man nämlich eine 'Dynastie' – Händler, Krieger oder Söldner -, die in Konkurrenz zu etlichen anderen Mitspielern stehen sollte. Über das Spiel hinweg, so das Ziel, soll man sich durch Aufträge, Kriege, Handel und auch Allianzen langsam zur mächtigsten Gruppe hoch arbeiten und auf diesem Weg Kontrolle über den Planeten Dune erlangen. Da jedoch Cryo Interactive gegen 2002 in finanzielle Probleme geriet und schließlich bankrott machte, wurde auch Cryo Networks geschlossen - Dune Generations wurde nicht fertiggestellt.


Indiana Jones and the Iron Phoenix
Adventure-Fans und 'ältere' Gamer erinnern sich bestimmt noch an die Indiana Jones-Adventures, die neben Zak McKracken und Monkey Island wohl das beste waren, was LucasArts hervorgebracht hat. Das letzte derer war Indiana Jones and the Fate of Atlantis: Doch eigentlich sollte auch dieses noch einen Nachfolger bekommen - Indiana Jones and the Iron Phoenix.

Ähnlich wie der neue Indy-Film, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, sollte die Handlung nach dem zweiten Weltkrieg angelegt sein. Doch statt böser Russen sollte der 'Mann mit dem Namen eines Hundes' erneut auf böse Nazis treffen – die sind nämlich auf der Suche nach magischen Artefakten (u.a. den Stein der Weisen) um Adolf Hitler und seine Schergen wieder zum Leben zu erwecken.

Nach knapp fünf Monaten, das Game war schon recht weit in der Entwicklung, zeigte man es auf der ECTS – dort stieß man auf das Problem, dass es aufgrund der etlichen Nazi-Symbole im Spiel wohl Probleme mit dem deutschen Markt geben könnte. Darüber hinaus gab es Zank im Team über den Stil des Spiels und einer der Hauptentwickler hatte seine Beteiligung am Projekt beendet, daher entschied man wenig später, die Entwicklung kurzerhand abzubrechen, um sich anderen Spielen zu widmen.

Um die gute Story trotzdem nicht verkommen zu lassen, um wurde sie später als Comic umgesetzt.


SimMars
Viel ist über SimMars bis heute nicht bekannt. Jedoch muss die Entwicklung oder zumindest die Konzeption des Spiels noch während der Arbeit zu SimCity 3000 im Jahre 1999 stattgefunden haben. Auf der CD von SimCity 3000 fand sich nämlich der erste und wohl auch letzte Hinweis auf die Mars Aufbau-Wirtschaftssimulation: Ein kurzer Trailer in dem Man eine Sonde oder ein Raumschiff auf dem Weg zum Roten Planten sieht.

Wie das genaue Konzept zur SimMars ausgehen haben könnte, weiß man nicht. Allerdings hätten wohl Anleihen aus Spielen wie SimEarth, SimLife, und natürlich SimCity eine Rolle gespielt. Darüber hinaus wird vermutet, dass es in dem Spiel wohl fließende Phasen der Kolonisation gegeben haben könnte – kleine Mars-Basis, Mars-Stadt, Terraforming des Mars zu erdähnlichen Planeten usw.

Konkret abgebrochen worden ist das SimMars-Projekt bis heute nicht. Am 12. Mai 2000 hatte Maxis jedoch bekannt gegeben, dass man die Entwicklung zu Gunsten von The Sims auf Eis gelegt hätte.


Dungeon Keeper 3: War for the Overworld
'It's good to be bad' - Dungeon Keeper ist wohl das bekannteste Spiel von Bullfrog gewesen – und meiner Meinung nach, auch das Beste! Und Teil 2 war auch nicht schlecht und recht erfolgreich, weshalb schon wenige Monate nach dem Release mit den Haupt-Konzeptarbeiten an Dungeon Keeper 3: War for the Overworld begonnen wurde, zudem auf der CD von Dungeon Keeper 2 sogar schon ein Teaser-Trailer zu sehen war.

Wie man eben diesen Trailer entnehmen konnte, würde man nicht mehr nur länger unter der Erde, sondern in der "Überwelt" spielen und seine fürchterlichen Kreaturen der Menschheit entgegen schicken. Auch war eine neue spielbare 'Rasse' und ein umfangreicher Multiplayer-Modus geplant. Wie's scheint, waren sich EA und Bullfrog ihrer Sache zunächst recht sicher, denn schon im Februar 2000 war das Spiel offiziell angekündigt worden – nur um einen Monat später abgebrochen zu werden. Nichtsdestotrotz dauerte es bis August, um die Öffentlichkeit über den Tod des dritten Keepers zu informieren.

Wie es hieß, wäre das Projekt aufgegeben worden, um an neuen Spielen für die Playstation 2 zu arbeiten – was wohl der damaligen EA-Politik vorzuwerfen ist.

(Weiterlesen ... )

Brückenpost #1


Heute bleibt's hier etwas ruhiger. Warum? Ich werkel' an einer Fortsetzung hierzu (die ich hoffenlich heute Abend raushauen kann) und versuche für die kommenden Wochen ein paar Interviews auf den Weg zu bringen. Auch Morgen wird sich an dieser Stelle wohl wenig tun, da ich voraussichtlich den ganzen Tag unterwegs sein werde. Leider.

Zur Überbrückung verweise ich euch einfach mal auf René und Pac Man - The Movie, Batz' Review zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Jeff Gerstmann's Review zu Haze und das herrlich nostalgische PC Player forever.

(Weiterlesen ... )

20 Mai 2008

GTA IV, ein Multimediakunstwerk


Seit dem Erscheinen von GTA IV habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welches Wort das Spiel als Gesamtes wohl am treffensten beschreiben könnte. Denn der vierte Teil der Grand Theft Auto-Reihe ist mehr als "nur" ein Spiel – es umfasst eine kunstvolle, intelligente Story, bissige Gesellschaftskritik und Kultursatire und unzählige kunstvolle Details. Nun, offensichtlich hat mir Christian Stöcker vom Spiegel die Suche nach dem passenden Begriff mit seinem 'Review' abgenommen.

Er nennt GTA IV schlicht ein "Multimediakunstwerk". Und ja, besser kann man's nicht auf'n Punkt bringen.

(Weiterlesen ... )

19 Mai 2008

Age of Conan – Verkaufserfolg mit Problemen


Der frische und gut aussehende World of WarCraft-Konkurrent Age of Conan scheint zumindest finanziell einen mehr als opulenten Start hinzu legen. Wenn man Funcom glauben darf, dann wurden bisher nämlich 700.000 Exemplare von Age of Conan unter die Massen gebracht – darunter sämtliche Ausgaben der Collector's Edition.

Weniger schön: Laut Golem.de war der am 17. Mai gestartete Zugang für Early-Access-User ein ziemlicher Reinfall (und ist es teils noch). Die bereitgestellten Server wären stetig überlastet – und teils ganz und gar nicht erreichbar, was natürlich für ziemlichen Frust bei den Spielern sorgt. Grund dafür soll sein, dass Funcom einfach mehr Early-Access vergeben hat, als die Ressourcen zulassen.

(Weiterlesen ... )

'Computerspiele(r) verstehen' eingestampft!


Ich hab das Buch (bzw. den Sammelband) 'Computerspiele(r) verstehen - Zugänge zu virtuellen Spielwelten für Eltern und Pädagogen' leider nicht gelesen und kann somit nur sehr wenig zum Inhalt sagen. Was ich hörte, klang allerdings recht vernünftig: So würden neben den üblichen Themen auch positive Effekte der Spiele in Bezug auf's Lernen und Verstehen angesprochen. Schade daher, dass der Verkauf des Buches bis auf weiteres untersagt wurde.

Anlass für den Verkaufstopp ist ein Plagiatsvorwurf gegen einen enthaltenen Aufsatz des Medienwissenschaftlers Professor Winfred Kaminski von der Fachhochschule Köln. Er habe Teile von Texten nahezu unverändert aus verschiedenen Quellen, u.a. dem Internet, unzureichend gekennzeichnet übernommen. Wie Herr Kaminski mir in einem Telefongespräch sagte, müsse er sich leider tatsächlich "den Schuh anziehen", "fehlerhaft gearbeitet" zu haben – was ihm auch Leid tue.

Er ist, wie er sagte, schlicht dem Copy&Paste-Teufel zum Opfer gefallen, und habe Passagen, etwa aus einer heise.de-Meldung, übernommen, die entsprechende Seite als Quelle genannt aber das weiter unten genannte Agenturkürzel plus Autor übersehen. Gegenwärtig arbeite er aber mit der Bundeszentrale für politische Bildung an einer Lösung des Problems.

Nun ist es so, dass mich das Thema Plagiatsvorwurf eigentlich nicht sonderlich interessieren würde, würde nicht der Name Christian Pfeiffer auftauchen. Denn, das schreiben die Kölner Rundschau und auch der Kölner Stadt Anzeiger, er war es gewesen, der die Plagiatsvorwürfe anbrachte. Nun könnte der geneigte – und sachkundige - Leser zur Ansicht kommen, dass es Herrn Professor Christian Pfeiffer nicht nur um das Plagiat, sondern auch um die im Buch 'Computerspiele(r) verstehen' publizierten Texte zu Videospielen und deren positive Wirkung geht.

Wie Herr Kaminski mir dazu erklärte, würden Herr Pfeiffer und er nun einmal sehr gegensätzliche Positionen und Meinungen vertreten. So erachte Spielraum – Das Institut zur Förderung von Medienkompetenz, dessen Initiator Kaminski ist, Verbote von Video- und Computerspielen als ein überaus zweifelhaftes Bestreben. Stattdessen müssten Kinder aber auch Eltern lernen, mit Computerspielen umzugehen, sie zu begreifen und zu beherrschen.

Bzgl. des Themas habe ich auch versucht, die Bundeszentrale für politische Bildung zu erreichen – von dieser steht eine Antwort noch aus. Auch werde ich versuchen, Christian Pfeiffer ein Kommentar zu entlocken.

Update: Bei Spiegel gibt's ein (recht merwürdiges) Interview mit Jürgen Fritz, dem Herausgeber des Buches 'Computerspiele(r) verstehen'.

Update: Der Westen hat ein Interview mit Professor Winfred Kaminski zum Thema geführt.

(Weiterlesen ... )

Real Life LEGO Indiana Jones


Möglicherweise ist's real, möglicherweise ist's aber auch Teil einer Viral Marketing Kampagne für Lego Indiana Jones. Aber auf jedem Fall ist's sehr nett anzuschauen, wie jemand vor einer riesigen Kugel aus 5 Millionen Legosteinen davon läuft.

Hinweis via Mail

(Weiterlesen ... )

17 Mai 2008

The Conduit | Trailer


Heute ist der Trailer zu The Conduit von High Voltage Software erschienen, einem Wii-Shooter. Das Besondere daran? Das Spiel sieht richtig gut aus, was man ja sonst nicht von Spielen für Nintendos weiße Zauberkiste sagen kann.

Leider hat sich bisher kein Publisher für das Game gefunden. Was, wie Joystiq richtig schreibt, echt eine Schande ist. Denn wenn nicht bald ein paar echte Knaller-Spiele für die Wii kommen, dann wird die wirklich zu einer reinen Kiddi-Konsole.

(Weiterlesen ... )

Molyneux über sein neues Spiel und Gut & Böse


Peter Molyneux, wie er leibt und lebt: Mit Wired hat er jetzt über Fable 2 gesprochen und dabei versucht, sich mit Angaben zu Features und Gameplay-Versprechungen zurück zuhalten. Doch als sein neustes – noch geheimes - Projekt angesprochen wurde, konnte er einfach nicht anders: Er musste irgendwas erzählen und kam wieder ins Schwärmen.

Ich denke, es wird eine wissenschaftliche Glanzleistung, die auch auf dem Cover von Wired sein wird. Mein nächstes Spiel wird nicht Fable 3 sein. Es ist kein Spiel, über das ich schon jetzt etwas sagen kann, aber: Künstliche Intelligenz, Simulation, die Art wie Charaktere interagieren – wir haben kluge Leute, die seit über einem Jahrzehnt mit Fable und Black & White daran arbeiten.
Bevor er allerdings noch mehr erzählen konnte, wurde er mal wieder von seinem PR-Menschen gestoppt, der riet, das Thema zu wechseln. Leider. So redete Molyneux weiter über Fable 1 & 2 und kam schließlich auf den Kernpunkt all seiner Spiele zu sprechen: Gut & Böse – und Moral.

Interessant dabei: Lionhead hat tatsächlich verfolgt, wie die Spieler Black & White und Fable spielten – und spiele werden: 70 % würden gut sein. 20 % böse und dann gut. Und nur 10 Prozent der Spieler würden permanent böse sein. Wobei, was Peter sehr fasziniert, es ziemliche regionale Unterschiede gibt.

Das komplette Gespräch zw. Wired & Molyneux – Hier!

(Weiterlesen ... )

Die Top 5 Zombie Flash Games!


Ums kurz zu machen: Ich mag Zombies. Und noch mehr mag ich Zombies in Videospielen - doch leider gibt’s davon nur recht wenige. Und von diesen wenigen sind nur ein paar richtig gut und machen Spaß. Zum Ausgleich hat Gott allerdings die Flash Games geschaffen. Die sind zwar nur sehr kurzweilig, bieten eine bescheidene Grafik, machen aber Fun– und sind auch noch kostenlos.

Und es gibt viele, die sich um Zombies drehen. Daher hier: DIE TOP 5 der Zombie Flash Games!

The Last Stand
Nach Beginn der Zombie Apokalypse konntest du dich hinter einer Barrikade gegen die Flut der faulenden Ex-Menschen in Sicherheit bringen. Die gegeben allerdings keine Ruhe und kommen immer wieder zu Besuch. Mit jedem Angriff den du überlebst kannst du neue Waffen aber auch Mitstreiter freischalten. Und nicht zu vergessen: Deine Barrikade musst du auch ab und an reparieren.

Thing Thing Arena 2
Diese Fortsetzung der Thing Things ist zwar kein reines Zombie Flash Game – aber es gibt einen entsprechenden Spielmodi dafür. Ziel: Alles nieder strecken, was nicht du bist. Und so lange überleben wie möglich. Punkt!

Boxhead: The Zombie Wars
Boxhead: The Zombie Wars ist die grandiose Fortsetzung zu Boxhead: The Rooms und Boxhead: More Rooms. Ziel und Handlung? Naja, die befindest dich auf einer Waldlichtung (je nach Level) und musst dich gegen unzählige Horden von Untoten verteidigen, die dir ans Leder wollen. Nach und nach kannst du dabei mehr und mehr Waffen freischalten, die du gegen die hirnfressenden Unholde einsetzten kannst.

ZombieGrinder 6000
Ein echt cooles Zombie Game. Als fetter Typ rennst du wie blöde durch eine zombieverseuchte Gegend und räumst, so lange die Munition reicht, alles aus dem Weg, was sich dir entgegen stellt. Brachial und spaßig.

De-Animator
Das Game De-Animator ist mein persönlicher Favorit. Es basiert lose auf der Geschichte Herbert West: Reanimator von HP Lovecraft und ist entsprechend atmosphärisch gehalten. Als der Re-Animator stehst du einzig mit einer Pistole bewaffnet auf Friedhöfen und in Wäldern rum und musst die wiedererweckten Leichen zurück ins Totenreich befördern, bevor sie dir zu nahe kommen können.

Noch unzählige weitere Zombie Flash Games findet ihr übrigens hier und hier! Viel Spaß damit!

Picture (CC) by Joel Friesen

(Weiterlesen ... )

édén


Ego-Shooter am Arsch! Auf der SCEA konnten die Jungs von Kotaku PixelJunk Eden anspielen und, wie erwartet, scheint's nicht nur großartig auszusehen, sondern sich auch großartig zu spielen.

Eden – eigentlich édén – ist ein Indie-Game-Mix aus Physik-Spiel, Jump'n'Run und 2D-Sandbox. Alleine oder mit einigen Kumpels springt und schwingt man sich als 'Grimp', einer Art kleiner Fliege, durch die Gegend, sammelt Pollen ein und lässt aus diesen Blumen und andere Pflanzen wachsen. Das ist gleichzeitig Hauptbeschäftigung und Ziel des Spiels.

Das klingt natürlich erstmal etwas merkwürdig, scheint aber trotzdem einen heiden Spaß zu machen.

Erscheinen tut das Ganze übrigens für die PS3 - irgendwann im Sommer.

(Weiterlesen ... )

16 Mai 2008

Mirror's Edge Trailer | Analyse


Die meisten haben sicherlich den netten Trailer zu Mirror's Edge gesehen. Doch, so wie's scheint, haben wir vieles übersehen. Nun gibt’s nämlich eine nette Analyse des Videos, die zahlreiche putzige Details aufzeigt: etwa potentielles Produktplacement(?), mögliche Gameplay- und Spielabläufe, graphische Feinheiten ... usw. usf.

via kotaku

(Weiterlesen ... )

15 Mai 2008

Eine Anmerkung zu sog. Killerspiel-Studien


Wenn es um Killerspiele oder sogenannte 'gewalthaltige' oder 'gewaltbeherrscht' Video- und Computerspiele und deren Verbot geht, dann kommen Politiker früher oder später auf Studien zu sprechen, die die Videospiele als ein "abstumpfendes Medium" oder sogar als Auslöser für Amokläufe geiseln. Nun, ...

... die Sache ist die: Ja, diese Studien gibt es. Auch wenn unsere Politiker gerne mal Fakten verdrehen und ignorieren, lügen tun sie in diesem Fall nicht. Gerade berichtet heute.de etwa über drei Studien, die "brutale PC-Spiele" (nicht Video-, sondern nur PC-Spiele) als das "größte Risiko für Jugendkriminalität" identifiziert haben wollen.

Grundsätzlich kämen zwar verschiedene Ursachen in Betracht, wie etwa familiäre Armut, eine schlechte Eltern-Kind-Beziehung oder ein besonderes Lebensumfeld (...) Stärkster Faktor sei aber der Konsum von Mediengewalt, wie eine Studie des Münchener Schulpsychologen Werner Hopf ergab.
Problematisch ist aber bei derzeitigen Studien zu diesem Thema: Es existieren auch unzählige Studien, die das Gegenteil beweisen – nur bekommen diese nicht soviel Medienecho. So berichtet etwa aktuell MCV UK und das International Journal of Liability and Scientific Enquiry, dass eine Gemeinschaftsstudie der University of Essex und einigen andere Einrichtungen zeigt, dass Spiele wie GTA IV Aggression und Gewalttätigkeit mindern würden – und sich mit ihnen auch die Gewaltverbrechen reduzieren. Die Behauptung, dass Computer- und Videospiele zu Gewaltverbrechen führen würden, so sagte Studienmitglied Patrick Kierkegaard, wäre "fadenscheinig". Telepolis hat sich das Ganze mal genauer angeschaut.

Nun ist die Frage, wem soll man letztlich nun glauben? Dem der am unabhängigsten und sachlichsten arbeitet? Klar doch. Aber wie soll man bewerten, wer das ist? Letztlich sieht's ja dann doch so aus, dass man die Studie wählt, die am besten zur eigenen Meinung passt.

Oder man wählt die goldene Mitte: Und die wäre wohl Grand Theft Child, ein Buch samt umfassender Studie, die sowohl Vorurteile und Mythen zu Computerspielen enttarnte als auch einige Risiken offenbarte, die man nicht unterschätzen sollte.

(Weiterlesen ... )

Heute vor 5 Jahren: Erstes Video zu Half Life 2

Lang, lang ist's her: Wie die Jungs drüben vom HL Portal erinnern, sind heute vor genau 5 Jahren die ersten Bewegtbilder von Half Life 2 erschienen. Damals waren dieselben einfach überwältigend, und auch heute noch wirkt die Source-Engine hübsch und Half Life 2 wegweisend.

(Weiterlesen ... )

13 Mai 2008

Fable 2 fertig | Black & White Studios tot


Fable 2 ist fertig! Das schreibt zumindest Mikkel Vinther von Xboxlife.dk im NeoGAF-Forum. Es müssten nur noch einige Bugs ausgetrieben werden und Fable 2 it Gold. Doch damit nicht genug und fast noch wichtiger: Angeblich plant Lionhead noch drei weitere Fable-Games auf den Weg zu bringen – doch bis Fable 3 kommt, wird’s wohl noch dauern. Denn bisher konzentriere man sich auf Fable 2 und ein weiteres, nicht näher zu benennendes Game (wohl dieses hier).

Weiterhin wurden die "The Black & White Studios", eine Abteilung innerhalb von Lionhead, geschlossen – sie sollten sich ursprünglich nur um das Black & White-Franchise kümmern. Ob damit zukünftige B&W-Games Geschichte sind, wird sich wohl noch zeigen müssen.

Und noch eines hat Vinther zu verkünden: Bei einem Gespräch mit Peter Molyneux sagte ihm dieser, dass er GTA IV als die derzeitige Messlatte in Sachen Story-Telling in Videospielen empfindet.

Update: Bei CVG gibt's jetzt auch noch ein kurzes aber textreiches Interview, in dem Peter Molyneux erklärt, wie's nun bei Fable 2 läuft und warum's GTA IV wohl recht ähnlich ist.

via joystiq

(Weiterlesen ... )

Spiele sind eine gute Sache

Das Fazit der Wissenschaftler: Computerspiele machen aus Jugendlichen keine Teufel. Vor allem Strategiespiele sind eine gute Sache. Gefährlich wird es erst, wenn solche Spiele in die Hände von Managern kommen
Das klingt doch gut. Worum's geht? Um die "Philosophy of Computer Games", einer Konferenz auf die ich's leider nicht geschafft hatte. Dort wurde von Wissenschaftlern und auch Spielern über Videospiele quer Beet diskutiert.

Einen guten Artikel dazu gibt’s bei heute.de

(Weiterlesen ... )

Eure Fragen an Tom Hall!


Erst kürzlich schrieb ich, dass Tom Hall – id- und Ion Storm-Mitgründer und Vater des Dopefish – wieder zurück ist. Bei der neuen Firma KingsIsle wurde er als Creative Director angestellt und werkelt er an neuen Spielen. Ich habe jetzt die Gelegenheit, ihm mittels Email-Interview einige Fragen zustellen – und ihr dürft mich da gerne unterstützten!

Wenn ihr also eine Fragen an Tom Hall habt, dann hinterlasst sie einfach in den Comments.

Update: Die Fragen sind raus, danke für eure Anregungen. Hab etliche davon mit reingenommen.

(Weiterlesen ... )

12 Mai 2008

Wer ist eigentlich dieser Niko Bellic?


Niko Bellic, mittlerweile sollte fast jeder den Namen des (Anti-)Helden aus GTA IV kennen. Selbst im Bundestag wurde sein Name genannt, als kürzlich über die Änderungen des Jugendschutzgesetzes debattiert wurde. Doch wer er genau ist, wie sein Leben vor Liberty City aussah, wissen wir nicht wirklich. Kezins.com will das jetzt ändern. Dort hat man nämlich einfach mal bei Rockstar nachgefragt, und eine übersichtliche Biographie erstellt ... die ziemlich gut zeigt, weshalb Niko ist, wie er ist und weshalb er tut, was er tut.

So wurde Niko in Kroatien geboren und ist im kriegsgebeutelten Serbien aufgewachsen, wo er von seinem Vater nicht gerade mit Samthandschuhen angepackt wurde. Seine Mutter hat ihn stattdessen umsorgt und war traurig darüber, wie ihr Sohn aufwachsen musste. In Bosnien hat Niko dann als Teenager auf Seiten der serbischen Armee gekämpft und hat deshalb grausige Dinge tun und ansehen müssen, die seine heutige Kaltschnäuzigkeit und Sicht auf's Leben erklären. Bei einem Einsatz mit seinen Kameraden ist er nur knapp den Tod entronnen.

Nach Kriegsende ist sein Cousin Roman nach Amerika gegangen, um in Liberty City sein Glück zu machen. Der gute Niko blieb zu Hause und wurde stattdessen ein kleiner Krimineller, weshalb er auch das ein oder andere Mal ein Gefängnis von Innen kennen lernte. Später schloss er sich sogar einem Menschenschmugglerring an, wobei bei einem Schmuggelversuch etwas schief ging. Das Schiff auf dem sich Niko befand, sank und sein Boss dachte, Niko hätte es versenkt und wäre mit dem eingenommenen Geld abgehauen.

Den Rest lest ihr besser hier nach ...

(Weiterlesen ... )

11 Mai 2008

Xbox-Manager zur Killerspiel- und Jugendschutzdebatte

Viele erinnern sich bestimmt noch an Boris Schneider-Johne, den ehemaligen Redakteure der 'Gott hab sie selig' Power Play und jetzigen Produktmanager von Xbox-Deutschland. In seinem Blog hat er sich jetzt recht offen zu den kürzlichen Änderungen des Jugendschutzgesetzes und der Debatte um Gewalt in Videospielen geäußert.

(...) hat der Bundestag nicht gerade letzte Woche neue Gesetze für besseren “Jugendschutz” bei Videospielen auf den Weg gebracht? Wobei die im Gegensatz zum Alkohol keine beweisbare Gefährdung von Jugendlichen verursachen? Ich für meinen Teil würde jedenfalls nachts um drei lieber einem 16-Jährigen begegnen, der vier Stunden Shooterspiele hinter sich hat, als einem, der sich mit Vodka Red Bull die Birne zugeknallt hat.
Danke, Boris, für diese Worte :-)

Hinweis via Mail

(Weiterlesen ... )

09 Mai 2008

Mass Effect-Kopierschutz: BioWare rudert zurück


Nach der Rebellion der Community als Reaktion auf die Ankündigung BioWare's, dass die PC-Version von Mass Effect mit einem neuen SecuRom-Kopierschutz ausgeliefert wird, der alle 10-Tage den CD-Key über's Netz abgleichen muss, rudern BioWare und EA zurück: Mass Effect wird ohne ständigen Aktivierungszwang kommen!

Statt des bisherigen Systems, wird Mass Effect einen Kopierschutz nutzen, wie er etwa bei BioShock zum Einsatz kam: Das Spiel muss einmal über's Netz aktiviert werden – und wenn zusätzlicher Content aus dem Internet geladen wurde. Das neue DRM-System macht die Lage für den Nutzer zwar durchaus besser, ändert aber nur bedingt etwas an der grundsätzlichen Lage: Der Bevormundung des ehrlichen Käufers. So wird auch weiterhin nur eine Installation von Mass Effect auf höchstens drei Rechnern möglich sein - mehr geht nicht.

Nichtsdestotrotz: Die Community kann die Entscheidung BioWare's und EA's durchaus als einen Sieg verbuchen.

In den letzten Tagen gab es viel Diskussion darum, wie die Sicherheitsmaßnahmen von Mass Effect für PC funktionieren werden (...) BioWare hat immer auf seine Fans gehört. Wir haben diese Entscheidung getroffen, um euch die bestmögliche Spielerfahrung zu bieten (...) Wenn Mass Effect für PC erscheint, wird es nicht den 10-Tage Re-Authentifikation-Kopierschutz von SecuROM nutzen, stattdessen wird ein System mit einer einmaligen Aktivierung genutzt werden.
Fraglich ist, ob diese Entscheidung Auswirkungen auf die Kopierschutzwahl von Spore haben wird. Denn bisher hat's dazu keine weiteren Erklärungen geben.

Update: Laut ShackNews hat EA mittlerweile auch ein Statement veröffentlicht, demzufolge auch Spore einen anderen Kopierschutz erhalten soll.

via kotaku

(Weiterlesen ... )

Beate Merk: Killerspiele müssen verboten werden!


Ja, kaum ist die Verschärfung des Jugendschutzgesetzes durch, da schreien schon die ersten nach mehr! Nicht nur Jugendlichen soll der Zugang zu gewalthaltigen Spielen verwehrt werden, sondern auch mündigen Erwachsenen. Und, wie sollte es auch anders sein, kommt die neuste Forderung nach einem Verbot der bösen Killerspiele aus dem königlichen freistaatlichen Bayern.

Der politische Frontman im Kampf gegen die Videospiele ist diesmal aber nicht der gute Günther Beckstein, denn der ist ja derweil mit der Videospiele-Branche ganz dicke, sondern die Justizministerin Beate Merk. Die will jetzt, so Golem.de, ein "strafrechtliches Verbot von virtuellen Killerspielen" – wie es eben schon mach anderer gefordert hat.

Um solche Gewaltspiele mit ihren negativen Folgen effektiv bekämpfen zu können, muss ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot im Strafrecht geschaffen werden (...) Nur dann kann es gelingen, derartige Machwerke zurückzudrängen. (...) Menschenverachtende virtuelle Killerspiele haben eine gewaltabstumpfende(!) Wirkung und können gerade auf labile Personen stimulierend wirken.
Was sie die"negativen Folgen" genau sein sollen, das sagt Beate nicht. Doch wie dem auch sei: Mit der Aussage, dass sogennante Killerspiele auf labile Personen stimulierend wirken könnten, damit hat sie natürlich recht. Leider trifft das ebenso auf Filme, Nachrichten, Alkohol, Bücher, sinkende Löhne, Mobbing und auch Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete zu.

(Weiterlesen ... )

"Gewaltbeherrschte Spiele" nun automatisch indiziert


Gestern wurde, wie hätte es anders sein sollen, die Änderung des Jugendschutzgesetzes von der großen Koalition durch gewunken. Die Kritik Der Linke(n), Grünen und FDPler blieb dabei scheinbar ungehört, obwohl sehr wahres angesprochen wurde.

Heise.de dazu ....

FDP, Linke und Grüne bezeichneten das Gesetz als unzureichend und mahnten zusätzliche Regelungen für den Online-Bereich an. Der FDP-Medienexperte Christoph Waitz warnte, im Internet könnten sich Kinder und Jugendliche indizierte Spiele weiterhin ohne jede Altersprüfung herunterladen. Auch der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, kritisierte, mit der Neuregelung treibe man die Jugendlichen "vorsätzlich ins ungeregelte Internet".
Was die Änderungen des Jugendschutzgesetzes nun bedeuten, das schreibt Golem.de ...
Konkret werden mit der Gesetzesnovelle die Kriterien, nach denen Gewaltdarstellungen in Medien und Spielen auf den Index gesetzt werden, erweitert. Spiele mit "besonders realistischen, grausamen und reißerischen Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen", die "das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen", sollen indiziert werden. Für Jugendliche verboten waren bislang Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele.

(Weiterlesen ... )

08 Mai 2008

Heute: Verbot "gewaltbeherrschter Spiele"


Heute gegen 16:45 17:00 Uhr will der Deutsche Bundestag voraussichtlich den Entwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes durch winken. Der beinhaltet unter anderem Beschlüsse zur Vergrößerung der USK-Plaketten und eine Ausdehnung der automatisch zu indizierenden Video- und Computerspiele.

Der "Verbesserungsvorschlag" für's Jugendschutzgesetz ist, gelinde gesagt, mehr als umstritten. So hatte ihn etwa der BUI stark kritisiert und dabei anprangert, dass nicht die Größe, sondern die Verständlichkeit der Alterskennzeichnungen geändert werden müsste.

Darüber hinaus werden wieder einmal Online-Spiele außen vorgelassen und für die neu automatisch zu indizierenden Spiele schwammige und unscharfe Kriterien wie "die besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen" angelegt. Dass damit tatsächlich eine Verbesserung im Jugendschutz herbei geführt wird, ist also stark zu bezweifeln.

Wie heise.de gestern schrieb, greife der Entwurf Oppositionspolitikern zufolge teils zu kurz und schieße andererseits aber auch übers Ziel hinaus.

Die FDP-Fraktion setzt zuvorderst auf eine verbesserte Medienkompetenz, die in der Schule vermittelt werden müsse. Mit den vorgesehenen Maßnahmen komme man auf diesem Weg nicht weiter. Zudem werde die Selbstkontrolle der Wirtschaft zu stark bevormundet.
Wer das Spektakel live verfolgen möchte, der kann das auf der Seite des Bundestages tun.

(Weiterlesen ... )

Bild, Killerspiele und ein Haus der Jugend


Eigentlich hatte dieser Tage natürlich erwartet, in der Bild bzw. bei Bild.de etwas zum Thema Killerspiele zu entdecken. Schließlich ist gerade erst Grand Theft Auto IV erschienen – eine Schlagzeile wie "Brutale Mörder-Spiele im Kinderzimmer" hätte mich daher nicht gewundert. Doch was kommt stattdessen: "Killerspiele im Jugend-Zentrum" – eine Counter Strike-Story.

Worum's geht? Im Haus der Jugend in der Manshardtstraße in Hamburg stehen Jugendlichen Computer zur Verfügung. Und an denen können sie u.a. Counter Strike spielen, worüber sich nun Bild und ein gewisser Herr Haufler aus dem Jugendhilfeausschuss aufregen. Skandal! Und das hoch drei!

Das Computerspiel ist an Brutalität kaum zu überbieten. Terroristen bekämpfen Antiterror-Einheiten. Blut fließt in Strömen. Ziel ist es, so viele „Gegner“ wie möglich zu töten. (...) „Counter Strike“ (Gegenschlag) heißt der Mist.
So die Einleitung der Bild. Ob der Mist tatsächlich Counter Strike oder vielleicht doch Counter Strike: Source heißt, dass werden wir wahrscheinlich nie erfahren – auch wenn das ein himmelweiter Unterschied ist. Nichtsdestotrotz nehme ich einfach mal an, dass der Bild-Reporter gründlich wahr und zumindest den richtigen Namen des Spiel weiß. In diesem Fall (aber auch dem anderen) ist das Spiel in Sachen "Brutalität" doch sehr wohl zu überbieten – ich verweise da mal bloß auf Manhunt – in Deutschland "beschlagnahmt" - , Condemned und dessen Fortsetzung – beiden wurde die "Einstufung durch USK verweigert".

Was das Blut betrifft, da zitiere ich einfach die Wikipedia – eine Arbeit, die sich sogar ein Bild-Schreiberling hätte erledigen können:
Die zum Teil zensierte deutsche Version von Half-Life wurde zusammen mit dem Counter-Strike Mod von der USK ab 16 Jahren freigegeben. In ihr fließt kein oder lediglich gelbes Blut, ausgeschaltete Gegner fallen nicht zu Boden, sondern kauern sich kurz zusammen, bevor sie verschwinden. Die Counter-Strike:Source-Version aus dem „Valve Multiplayer Pack“ wurde ab 16 Jahren freigegeben und beinhaltet rotes Blut.
Darüber hinaus ist es nicht Ziel, so viele Gegner wie möglich zu töten. Das wäre Schwachsinn und ginge am Konzept des Spiels vorbei. Stattdessen sind die Ziele in Zusammenarbeit mit anderen Spielern Bomben zu entschärfen und etwa Geiseln zu befreien. Auf Seite der Terroristen ist es Ziel, eben dieses zu verhindern.

Nun kann man natürlich darüber streiten, ob Counter Strike ins Angebot eines Haus der Jugend gehört – man könnte der Leitung moralische Fehler vor'n Latz knallen -, doch illegal oder skandalös ist das nicht, falls man, wie der HdJ-Leiter sagte, "niemand unter 16 Jahren" an die Spiele ran ließ.

Update: Mittlerweile hat sich der von mir sehr geschätze BildBlog dem Thema angenommen. Danke dafür.

(Weiterlesen ... )

07 Mai 2008

Doom 4 angekündigt! Kein Scheiss!


Yeah! id Software hat auf seiner Website ganz offiziell angekündigt, dass Doom 4 in Entwicklung ist. Kein Scheiss! Aufgrund dessen suche man jetzt Mitarbeiter, die sich an der Arbeit zum nächsten Titel der legendären Shooter-Serie beteiligen wollen.

DOOM ist Teil der id Software-DNA und verlangt nach den größten Talenten und hellsten Köpfen der Branche, um den nächsten Titel unseres Flagschiff-Franchise zur Welt zu bringen. (...) Wir suchen talentierte, ambitionierte und passionierte Typen, die begierig darauf sind, unserem Entwickler-Team beizutreten und an den innovativen und meisterwarteten Spielen mitzuwerkeln.
Nachdem Doom 3 eher mittelmäßig war, wird id sicher mehr als hart am nächsten Teil arbeiten, um die Spieler nicht zu enttäuschen. Klar sollte sein, dass bei Doom 4 höchstwahrscheinlich die id Tech 5 Engine zum Einsatz kommt, die auch id's neues Franchise Rage antreiben wird.

(Weiterlesen ... )

Früher war alles besser. Selbst die Verpackung.



Ja, früher, das waren noch Zeiten! Früher war ja alles besser. Die Arbeit, die Regierung, das Essen und selbst die Zukunft soll damals noch weit aus rosiger ausgehen haben. Das meiste davon kann ich nicht bestätigen. Aber eines weiß ich: Früher waren die Spiele schöner verpackt! Ehrlich!

Früher, also vor einige Jahren, da hüllten sich die interaktive und zudem digitale Unterhaltung noch nicht in sterile DVD-Hüllen, sondern kam in richtig schicken Verpackungen daher! Richtig großen Kartons! Aus Pappe! Die nahmen zwar viel Platz weg, brachten dafür aber meist noch ein fettes Handbuch und einige hübsche Goodies mit - und sahen einfach großartig aus!

So bekam man bei Ultima IX: Ascension neben dem Spiel und Handbuch auch noch eine Packung Tarot-Karten, ein Zauberbuch, eine Stoff(!)-Karte der Britannia und eine Ausgabe von Ultima Online samt Gratis-Probemonat. In einer Limitierten Auflage, der Dragon Edition, des Games gab's noch eine Soundtrack-CD, das Handbuch in Leder gebunden, ein Echtheitszertifikat, einen Goldanhänger und sämtliche älteren Ultima-Games oben drauf! Oder kann sich noch jemand an die alten MicroProse-Spiele erinnern, die mit unglaublich weitläufigen Manuels bepackt waren? Das Handbuch von Falcon 4.0 hatte über 600 Seiten gehabt. Damit hätte man glatt einen Elefanten in Tot kloppen können.

Und heute? DVD-Hülle, ein mageres Handheftchen – anders kann man's wirklich nicht bezeichnen -, eine DVD ... und vielleicht noch ein Werbeblättchen, das umgehend in der runden Ablage verschwindet. Das war's. Wer will, was damals Standard war, der muss heute schon auf eine Special Edition hoffen und für die dann auch noch etliches draufzahlen.

Nur selten gibt’s heute mal einen edel wirkenden Papp-Schuber alá Grand Theft Auto: Vice City, Doom 3 oder eine Metall-DVD-Hülle wie bei BioShock, was schon sehr schade ist. Doch auch die können die hübschen Handbücher und netten Dreingaben nicht ersetzten.

Wenn man sich dann auch noch die Geschichte der Spieleverpackungen bei 1up anschaut, dann wird einem bewusst, dass die Goldenen Jahre der kostenlosen Goodies, schick illustrierten Anleitungen und großen Boxen wohl endgültig vorbei sind. Stattdessen stehen uns weiterhin zahlreiche DVD-Hüllen, Schwarzweiß-Heftchen und natürlich kostengünstigere Downloads ins Haus.

(Weiterlesen ... )

GTA IV: 500 Millionen Dollar in der ersten Woche!


GTA IV räumt – wie erwartet – richtig ab. In nur einer Woche hat das Ganger-Epos 500.000.000 US-Dollar in die Entwickler-Kassen gespült! Das ist weit mehr, als sich selbst Take Two hatte träumen lassen – dort hatte man mit 400 Millionen US-Dollar gerechnet. Wie die New York Times schreibt, sind damit am ersten Tag alleine 3,6 Millionen Exemplare von GTA IV über'n Ladentisch gewandert – und in der ersten Woche knapp 6 Millionen.

Branchenbeobachter hatten, so heise.de, mit vielleicht 5 Millionen in den ersten vierzehn Tagen gerechnet. Und nach Take Two hätte man auf 6 Millionen verkaufte Spiele in den ersten Wochen gesetzt. Soviel also zu den Experten.

Laut gamesindustry.biz sind 926.000 Exemplare der 6 Millionen in Großbritannien abgesetzt worden. Damit hätte Take Two mit GTA IV in einer Woche mehr Umsatz gemacht als sonst der ganze britische Softwaremarkt zusammen.

So kann man wohl durchaus sagen, dass GTA IV ein spielerischer und finanzieller Erfolg ist, denn die Produktionskosten sollen vergleichsweise läppische 100 Millionen betragen haben.

Die gefürchteten Umsatzeinbrüche an der Kinokasse bei Iron Man blieben übrigens aus. Trotz GTA IV schaffte man es mit Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow am Startwochenende, 201 Millionen US-Dollar umzusetzten.

(Weiterlesen ... )

Kopierschutz extrem: Spore & Mass Effect müssen alle 10 Tage aktiviert werden


Es scheint, dass die Aktivierung eines Computerspiels über's Internet – wie bei BioShock – den Publishern noch nicht genug ist. Die kommenden Games Spore und Mass Effect für PC müssen laut ShackNews nämlich spätestens alle 10 Tage über's Internet wieder 'aktiviert' werden, um weiter genutzt werden zu können.

Update: BioWare ist zurückgerudert! Es wird ein anderer Kopierschutz genutzt werden!

Das obige hat jedenfalls Derek French von BioWare bestätigt.

Nach der ersten Aktivierung fordert SecuROM innerhalb von 10 Tagen einen Neuabgleich mit dem Server – für den Fall, dass der CD-Key publik oder warez'd worden ist und somit gesperrt werden muss. (...) Spore wird das gleiche System benutzen.
Will heißen: Wer das Spiel 10 Tage lang nicht spielt, muss zwingend ins Netz, damit das Spiel auf seine Authentizität geprüft werden kann und läuft. Wer also mal länger nicht spielt und – aus welchen Gründen auch immer – nicht ins Netz kommt, der hat eben Pech gehabt. Das gleiche gilt, falls es mal Probleme mit den Authentifizierungsservern geben sollte. Auch dann kann man nicht spielen. (Dafür kommt man, falls man das Spiel regelmäßig 'aktiviert', - wie bei Steam - ohne DVD im Laufwerk aus.)

Ich persönlich finde derartige Maßnahmen etwas zu extrem. Und das traurige ist, dass man mit der Raubkopie aus'm Netz die lästige Aktivierung wohl umgehen können wird. Somit ist der ehrliche Käufer mal wieder der Dumme.

Update: Mittlerweile geht’s im Forum von BioWare rund. Es scheint nämlich, dass den potentiellen Käufern von Mass Effect der Kopierschutz so gar nicht gefallen mag – und noch viele Fragen offen sind.

So wird der Kopierschutz als "DRM für Spiele" und "vollkommen idiotisch" bezeichnet. Darüber hinaus droht so mancher, das Spiel nicht zu kaufen - stattdessen sei es einfacher und weniger aufwendig, es aus dem Netz zu laden. Der ehrliche Käufer sei "mal wieder der Dumme" (hab ich nicht gesagt) und es lohne sich nicht "Geld rauszuwerfen, um wie ein potentieller Krimineller" behandelt zu werden.

Die meisten und wichtigsten Fragen zu Mass Effect und dessen unschönen Kopierschutz wurden nun in Form eines FAQ zusammen getragen und beantwortet. So wird es laut FAQ möglich sein, Mass Effect auf maximal drei Computern zu installieren und die Aktivierung wird automatisch beim Starten des Spiels vorgenommen und benötigt keine weiteren Handgriffe. Nichtsdestotrotz schäumt das Forum mittlerweile über vor neuen Threads, in denen Fragen und 'Anregungen' zur Handhabung des Game-DRMs gestellt werden.

(Weiterlesen ... )

06 Mai 2008

Mirror's Edge | Erster Trailer


Zwar zieht mich Mirror's Edge noch nicht so sehr in seinem Bann, wie andere. Doch die ersten bewegten inGame-Szenen machen mich dann doch neugierig. Echt grazil. Lé Parkour lässt grüßen. Für weitere Infos zum Game, hier bei PCGames.de gibt's alles.

(Weiterlesen ... )