30 April 2008

Crytek liebäugelt mit Konsolen


Crytek, Deutschland einzig richtige Top-Spieleschmiede, denkt darüber nach, sich in Zukunft von Entwicklungen exklusiv für den PC zu verabschieden. Denn, so Cevat Yerli bei PCPlay, Crytek leide sehr unter der starken Piraterie, was auch das Kernrpoblem des PCs als Spieleplattform sei. Bei Konsolen könne man weit mehr Exemplare absetzten.

Es war eine wichtige Lektion, die wir lernen mussten, und ich glaube, dass wir in Zukunft eine Exklusivtitel für PC mehr haben werden, wie es etwa Crysis war. Wir werden weiter für'n PC entwickeln, aber eben nicht mehr nur.
Tja, auch ohne Raubkopien wäre Crytek früher oder später zu dieser Entscheidung gekommen. Denn, auch wenn's nicht jedem gefällt, um richtig Profit zu machen, darf man die Konsolen nicht außen vor lassen.

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Das große TF2-Update ist Live!


Yeah, endlich: Das große Team Fortress 2 Update mit der Gold Rush Map und den Medic Achievements und frei schaltbaren Waffen -Blutsauger, Kritzkrieg und Übersaw - ist da. Darüber hinaus gibt’s im Zuge des Mega-Updates vom 2 bis 4 Mai die Möglichkeit TF2 kostenlos anzustesten. Dafür muss man lediglich einen Steam-Account anlegen.

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29 April 2008

GTAIV mit Startproblemen?


Seit heute ist GTAIV also zu haben und schon geht’s los. In den meisten Foren und Blogs kann man freudig lesen, dass der Hype vollkommen gerechtfertigt war. Auch wenn die Steuerung wohl etwas gewöhnungsbedürftig ist. Alles in allem kommt Grand Theft Auto IV also sehr gut an – wohl tatsächlich besser als Halo 3!

Trotzdem gibt’s den ein oder anderen Wermutstropfen: So kann man etwa bei Kotaku lesen, dass manch einer gar keine Freude am Spiel – sowohl für PS3 als auch 360 - haben mag, da es andauernd abstützt oder schon bei der ersten Cut-Scene hängen bleibt. Auch von einem gelegentlich sehr "derben Ruckeln" bei der 360-Version kann man hören. Ebenso scheinen einige Konsolen Probleme beim Erkennen der Disc zu haben.

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Tom 'Dopefish' Hall is back!

Da war Golem.de mal wieder etwas schneller als ich (bzw. ich hab da etwas verbummelt, über das ich schon früher etwas hätte schreiben können). Nämlich: Der Dopefish-Erfinder Tom Hall ist zurück. Der id- und Ion Storm-Mitgründer hat nach längerer Zeit in der Casual Game- und Indy-Szene bei einem neuen Unternehmen namens KingsIsle angeheuert!

Aber erstmal ein kurzer Blick Back in History: In der Zeit nach dem Daikatana-Fiasko und dem unschönen als auch tragischen Ende von Ion Storm waren sowohl Tom Hall als auch John Romero zunächst weitgehend von der Bildfläche der Branche verschwunden. Zusammen haben sie nämlich die kleine Spieleschmiede Monkeystone Games aufgezogen, die sich Spielen für Handys und Handhelds widmete und somit nicht weiter auffiel. Wenig später wurden sie beide von Midway angestellt, wo sie aber ebenfalls nicht lange blieben.

Von da an trennten sich dann auch Halls und Romeros Wege. 2005 gründete Romero nämlich seine neue Firma Slipgate Ironworks, die an einem bislang geheimen Projekte arbeitet. Und Hall gab sich zunächst der Indy-Szene hin, wo er hauptsächlich als Berater bei Projekten fungierte.

Jetzt ist Tom Hall aber zurück! Das erst 2005 gegründete Unternehmen KingsIsle Entertainment hat ihn nämlich als Creative Director angestellt, wo er, wie er in seinem neuen Blog schreibt, an einem MMO arbeitet. Die Firma KingsIsle selbst, die sich als Online Entertainment Company versteht, erläutert in einer Presseerklärung, dass man mittlerweile über 100 Angestellte – zumeist Veteranen der Branche – in der Austin und Dallas beschäftige, die gleich an mehreren MMOs arbeiten. Eines davon, welches von dem Shadowbane-Macher Todd Coleman geführt wird, soll schon in diesem Frühjahr den Beta-Status erreichen. Tom's Spiel soll dagegen später angekündigt werden.

Wir haben einige der kreativsten Köpfe zusammengeholt und geben ihnen Raum und Gelegenheit, Grenzen zu sprengen und Superlativen der Unterhaltung zu schaffen.
Soweit, so gut. Eine gute Mannschaft scheint KingsIsle Entertainment tatsächlich zusammenbekommen zu haben. Leider finden sich auf der Website der Schmiede bislang nur wenig bis gar keine Hinweise auf die kommenden Spiele.

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28 April 2008

ShackNews hat Duke Nukem Forever gesehen! Live!


Eigentlich könnte ich mir den folgenden Text einfach sparen und schreiben: "Duke Nukem Forever ist immer noch Entwicklung und kommt 'When it's done!' - ja, immer noch". Stattdessen werde ich schon genüsslich runter kauen, dass ...

Ja, dass die Kumpels von ShackNews bestätigen können, dass Duke Nukem Forever tatsächlich als Spiel und nicht nur als hübsch anzusehender Teaser-Trailer existiert. Wirklich! Ohne Scheiß! Sie haben sogar einiges aus dem Gameplay des seit 1997 angekündigten Spieles gesehen und meinen, dass der Duke großartig aussieht und sich leicht aus der Menge der Konkurrenz abheben wird! Kein Wunder, das wird man ja wohl nach all der Zeit auch erwarten dürfen.

Um ehrlich zu sein, ich dachte seine angebliche Existenz war große Verschwörung. Mehr als nur ein paar mal in den letzten zehn Jahren hatte ich wage Einladungen bekommen, um mir das Spiel 'eines Tages' mal anzusehen. Aber passiert ist das nie. (...) Wie auch immer, das alles hat sich kürzlich geändert. Für eine gute halbe Stunde haben wir uns verschiedene Gameplay-Szenarien, Funktionen und Umgebungen aus DNF angeschaut (...) Umgebungsrätsel, Interaktivität, ein Pulk fertiger Waffen – samt einem Gabelstapler – und umher fliegende Köpfe und Arme inbegriffen.
Dazu kann man eigentlich nur sagen: Great Story, but 'Screenshot or it didn't happen'. Aber trotzdem, gut zu hören, dass der Duke wirklich noch lebt und wohl immer nicht noch irgendwann erscheinen soll. Oder auch nicht.

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27 April 2008

Meta Review-Time: GTA IV


Okay, bald wird uns GTA IV beglücken – und die ersten Reviews sind bombastisch ausgefallen. Daher: Hier die bisherigen Reviews im Überblick, samt einem First View von MTV Multiplayer.

IGN - 10/10
Grand Theft Auto III was a revolutionary title, one that inspired a whole new generation of 3D action games. Grand Theft Auto IV is just as big a leap forward, though perhaps in subtler ways, and sets a new benchmark for open-world games. Everything in GTA IV works in harmony.
Eurogamer - 10/10

GameSpy - Outstanding 5/5
Suffice it to say that Grand Theft Auto IV is a game that could keep anyone busy for a long, long time. Although its got plenty of excellent features, it's ultimately the storytelling that makes it an instant classic, a game unlike any we've played before.
Kotaku - Keine Bewertung aber ...
Sandbox-style, ultra-violent games like Grand Theft Auto aren't typically my thing, but GTA IV has made me a fan. A fanboy. Rockstar North has addressed virtually every single one of my personal hang ups about the series, crafting one of the most memorable experiences in gaming.
GameTrailers - 9,8/10

GameDaily - Perfect 10/10

GameInformer - 10/10
There are epic gaming experiences, and then there is Grand Theft Auto IV. The latest installment of Rockstar’s flagship surpasses the benchmark set by San Andreas in every possible way.
XBoxoz360 - 9,8/10

1up - A+
Liberty City is no longer just a place you explore outdoors, looking for stunt jumps or the thrill of a six-star wanted level after riling up the LCPD during missions.

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It's Halo! It's Art! It's Halo Art!


Wer die Halo-Optik mag, der wird dieses Flickr-Set lieben. Es stammt von dem Photographen Joshua Reppenhagen, der mittels Photoshop CS versuchte, Halo 3-Screenshots einen hübscheren und frischeren Look zu verpassen. Und, wie könnte es anders sein, das ist meistens durchaus gelungen.

Der Stil erinnert dabei stark an die der Microsoft-Werbekampagne Believe.

via destructoid | Picture (CC) by joshuadamon

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25 April 2008

Bungie werkelt an Halo-Spin Off


Dass es mit Halo weitergeht, dass hatte Chris Butcher, Leading Engineer bei Bungie, schon vor einiger Zeit im einem Interview mit Golem festgehalten. Mit der kommenden Ausgabe der EGM wird’s nun konkreter. In der Gerüchte-Kolumne Quartermann wird gemunkelt, dass bei dem mittlerweile wieder unabhängigen Bungie an einem Spin-Off der Halo-Serie arbeitet wird.

Der Titel, so die unbestätigten Infos, soll ein Third-Person Shooter werden und zeitlich vor der Serie um den Master Chief angesiedelt sein - und die frühen Konflikte der Menschen mit den Covenant dokumentieren. Da Butcher bei Golem sagte, die Geschichte um den Master Chief sei schon fertig erzählt, könnte an den Gerüchten schon durchaus was dran sein.

Unklar ist ob es sich bei dem Game um ein gesondertes oder das schon länger angekündigte Halo-Project von Peter Jackson handelt, für das gerade kräftig Mitarbeiter gesucht werden. Jedenfalls soll die neuseeländische Film- und Effektschmiede WETA auf irgendeine Weise involviert sein.

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24 April 2008

Love. Zum verlieben schön.


Im Februar hab ich schon mal kurz etwas zu Love und Eskil Steenberg geschrieben. Beide sind außergewöhnlich in ihrer Art. Love ist ein MMO das mehr Kunst als Spiel darstellt. Und Steenberg ist der Alleinentwickler des Games, der damit versucht die Spielewelt etwas aufzurütteln – und Spaß zu haben. Tim Edwards von Computer and Videogames hat jetzt seine Eindrücke von Love aufgeschrieben ... und, tja, er ist genauso durch den Wind wie alle anderen auch.

Eskil Steenberg ist ohne Frage einer der cleversten Menschen, die ich jemals getroffen habe. (...) Er ist ein ganz seltenes Exemplar: ein großartiger Programmierer mit einem Auge für Kunst und Ästhetik.
Aber nicht nur Eskil Steenberg begeisterte die CVGler, sondern natürlich auch das Spiel. Love.
Love ist ein Massively Multiplayer Game. Du erforschst wasserfarbene Landschaften, kämpfst gegen klotzige Monster und entdeckst Plätze zum Erbauen von Siedlungen mit deinen Kameraden. (...) alles wird mit zwei Mouse-Buttons gemacht. In einigen Augenblicken hat Eskil eine Munitionstasche für einen seiner Soldaten fabriziert. So einfach ist das. (...) Ich glaube, ich hab mich verliebt!

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Mark Rein bei CVG: Dem PC geht's gut!


Die Kumpels von CVG haben sich mal kurz Mark Rein von Epic geschnappt und ihn mit einigen Fragen gelöchert. Neben dem aktuellen Thema ' Unreal Tournament 3 für XBox360' hat er auch die Aussagen seines Kollegen Tim Sweeney zur Zukunft der Spiele-PCs kommentiert und ein paar Missverständnisse ausgeräumt.

So sagte Mark, dass sich der PC als Spieleplattform verändere und man sich den Veränderungen auch anpassen muss. So hat man Unreal Tournament nicht nur in den Laden, sondern auch auf die Download-Plattformen Steam und Direct2Drive gebracht. Die Playstation 3 und die XBox360 würden ihre Sache gut machen aber beim PC-Bereich wären sehr gute High-End Grafikkarten in Aussicht.

Wir haben immer noch das Problem mit den Billig-PCs mit integrierten Grafikchipsätzen – und das bleibt ein Problem. Aber wir sehen die Jungs von nVidia und Ati die integrierte Karten auf den Weg bringen, die gut genug sind um Spiele wie UT3 zum laufen zu bringen und, meiner Meinung nach, ist das fantastisch. (...) Ich denke das wird dem PC sehr helfen!
Auch sei es so, dass wenn man vom PC-Spielemarkt redet immer nur ein kleiner Ausschnitt des Ganzen gemeint sei. Casual Games und Online-Games wie World of Warcraft würden außen vor gelassen.
Wir (von Epic) sprechen über die Art Erfahrung die wir bieten wollen, Erlebnisse wie im Hollywood-Kino! Wenn wir ein Problem oder eine Sorge haben, dann hat's mit dem Bereich zu tun. Wir wollen weiterhin Spiele wie Unreal Tournament und Gears of War für PC verkaufen. Und das ist's, was für uns wichtig ist.
Mark Rein erklärte weiter, dass es die Unreal Engine 4 entgegen Vermutungen und Auslegungen des Interviews mit Tim Sweeney natürlich auch für PC geben werde. Sweeney habe gemeint, dass die Engine nicht auf der gegenwärtigen Konsolen-Generation laufen würde.
Hallo! Jede Videospiel-Technologie läuft auf dem PC, so entwickelt man sie schließlich. Natürlich wird’s die auf PC geben. Das sollte eigentlich klar sein.

Relax', atme durch ... PC Gaming will be fine.
Soviel also zum sterbenden PC.

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23 April 2008

Jack Thompson beschwert sich bei Zelnick's Mutter über GTA!


Nach dem der US-Rechtsanwalt Jack Thompson beim Florida Supreme Court keine Anträge für seinen Kampf gegen Killerspiele und Videospiele insgesamt mehr einreichen darf, greift er laut The Inquirer nun zu weit persönlicheren Mitteln. Er hat nämlich angeblich einen Brief an die Mutter von Take Two-Chef Strauss Zelnick geschrieben bzw. an Zelnicks Anwalt, da er nicht weiss, wo dessen Mutter wohnt!

In dem Brief klärt Thompson die Mutter von Zelnick darüber auf, was ihr Sohn so treiben würde. Er sei Chef von Firma die 'Mord-Simulations-Spiele' – etwa Grand Theft Auto – herstelle, die in einige Ländern sogar verboten wären. Die 'Art von Zeug, für die sich die meisten Mütter schämen würden'. Sie solle das selbst mal spielen oder sich jemanden suchen 'der noch nicht jemanden getötet' hat, um es für sie zu spielen. Und dann solle sie ihm berichten, was sie davon hält!

Weiter hat Thompson geschrieben, dass es nach (ungenannten) Experten zu einer Zunahme von Polzistenmorden gekommen sei, die u.a. auf die 'unternehmerischen Aktivitäten ihres lieben Sohnes' zurückzuführen wären. Alleine in Alabama sollen drei Polizisten wegen GTA erschossen worden sein.

Mrs. Zelnick, haben sie ihrem Sohn wirklich so erzogen, dass er Millionen von Dollar mit Erwachsenenspielen macht, die er in die Hände von Kindern treibt? (...) Falls sie ihren Sohn wirklich so erzogen haben, dann sollten sie sich schämen.
(...)
Im diesem Moment versucht ihr Sohn alles, um so viele Kopien von GTA IV an Teenager in den Vereinigten Staaten zu bringen, wie es ihm möglich ist. Einem Land in dem sie ihn, wie er sagte, als einen " Pfadfinder" erzogen haben. Eher als ein Mitglied der Hitler-Jugend, das würde zumindest ich sagen.

Den kompletten Brief, der mittlerweile als echt bestätigt wurde, kann man bei DieHardGameFan lesen.

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Den Eltern sind Alterseinstufungen für Spiele egal


Vor einiger Zeit habe ich etwas ausführlicher über das Buch Grand Theft Childhood geschrieben, welches mit einige Mythen um Computerspiele und Gewalt aufräumt. Wie jetzt GamePolitics anmerkt, gibt’s in dem Buch einen interessanten Absatz, der nahe legt, dass das Problem von gewalthaltigen Computerspielen in Kinderhänden nicht beim Jugendschutz oder den Spielen, sondern eigentlich bei den Eltern liegt.

Eltern wären sich demnach durchaus Alterseinstufungen bewusst, aber würden ihnen keine Beachtung schenken. Stattdessen würden sie sich an der Aufmachung der Packung, der Meinung von Verkäufern oder sogar der ihrer Kinder orientieren.

Fast alle Eltern mit denen wir sprachen stimmten den Einordnungen des ESRB (das US-Pendant der USK) zu – doch wären diese nur für andere Kinder zu berücksichtigen, nicht für ihre eigenen. Sie tendierten dazu ihr Kinder im Teenageralter 'Erwachsenenspiele' und ihre ihre noch jüngeren Kinder Spiele für Teenager spielen zu lassen.

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22 April 2008

Frontal 21 – gamona sprach mit Hartmut Gieselmann


Kaum zu glauben, schon drei Jahre ist der Killerspiele-Bericht von Frontal 21 her. Damals hatte ich mich an anderer Stelle ausgiebig dazu geäußert und zusammen mit vielen anderen die nicht wenigen Fehler, Übertreibungen und Missinterpretationen der Redaktion aufgeführt. Nach der heftigen Kritik hatte sich Frontal 21 dann zu einer Stellungnahme hinreisen lassen, in der u.a. aus dem Buch 'Der virtuelle Krieg' vom c't-Redakteur Hartmut Gieselmann zitiert wurde, um den angeblichen Wahrheitsgehalt des Berichtes zu untermauern. Doch leider hatte Frontal 21 falsch zitiert ... und zwar richtig falsch!

Hartmut Gieselmann hatte das auch bemerkt und im ZDF-Forum richtig gestellt. Des weiteren hat er sich von der Art der Berichterstattung der Frontal 21-Redaktion distanziert.

Das Militär setzt Computerspiele vielmehr dazu ein, um taktische Abläufe zu trainieren. Gewaltszenen werden wie in "Americas Army" explizit ausgeblendet, um den Eindruck eines sauberen Krieges entstehen zu lassen. (....) Durch Ihre emotionalisierende Berichterstattung erschweren Sie allerdings eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Es ist der Sache nicht dienlich, wenn, nur um der sensationslüsternden Bilder wegen, Militärsimulationen, Ego-Shooter, Gangster- und Horrorspiele in einen Topf geworfen werden und dabei solch eklatante Fehler bei den Fakten unterlaufen, dass diese kaum durch ein Versehen des Redakteurs zu erklären sind.
Die Jungs von gamona haben das Thema jetzt noch mal aufgegriffen und ein sehr interessantes Interview mit Hartmut Gieselmann geführt, in dem er seine Sicht der Dinge erklärt und sich auch zur allgemeinen Problematik des Themas 'Killerspiele' äußert. Unbedingter Lesebefehl!

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21 April 2008

Keine Diablo 3-Ankündigung am 1. Mai!

Diablo3.com zeigt Erbarmen. Nach dem verständlichen Trubel um den mysteriösen Counter haben die Jungs der Diablo3-Community nun erklärt, was am 1. Mai, dem Tag an dem Countdown endet, nicht passieren wird.

1. Es gibt keine offizielle Ankündigung von Diablo 3
2. Es geht auch nicht um einen kommenden Diablo Roman
3. Und auch keine Fusion verschiedener (Fan-)Seiten
Wir müssen alle warten und schauen, was passiert!
Tja, da Diablo 3 nun raus fällt wird’s nur noch geheimnisvoller. Denn warum sollte sonst das halbe Internet auf Diablo3.com verweisen?

Update: Hier díe Auflösung!

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20 April 2008

Zak McKracken 2 - Between Time and Space | Mein erster Eindruck!


Nach einem unendlich lang erscheinenden Download hab' ich Zak McKracken 2 - Between Time and Space vorhin installiert und sofort eine Runde lang gespielt. Und, tja, was soll ich sagen, ich find's echt toll! Der Titel Fan-Game passt nicht im geringsten auf das bisher Gespielte: Das Zak2 der Artificial Hair Brothers wirkt äußerst professionell und ich würde liebend gerne mehr von den Jungs sehen - auch im Laden stehend!

Aber zum Anfang. Zak2 beginnt, wie's sein soll, mit einem Intro. Und das sieht für ein Freeware-Projekt einfach überragend aus. Nicht ganz auf der Höhe der Zeit aber sehr detailverliebt und atmosphärisch. Unser guter Zak McKracken hat sich, wie wir sehen, auf einem abgesperrten Gelände in ein Flugzeug geschlichen, das wenig später startet und nach einer Weile in der Luft von einer fliegenden Untertasse 'festgehalten' wird. Grund für den Angriff der Außerirdischen ist Zak selbst, der hat denen nämlich im ersten Teil gehörig die Tour vermasselt und wird seit diesem Zeitpunkt verfolgt. Soviel erstmal dazu, denn ich will ja nicht zu viel verraten.

Zak McKracken 2 - Between Time and Space wäre wirklich ein würdiger Nachfolger des Originals, jedenfalls nach dem was ich bisher gesehen habe. Die aufpolierte Grafik mit Day of the Tentacle-Charme kommt gut, der Sound, der Soundtrack und die Sprachausgabe sind top! Und vor allem: Die Rätsel sind skurril aber schlüssig und könnten teils wirklich von Lucas Arts stammen. Wirklich, eine großartige Leistung.

Richtig stören tut nur eins: Die Bugs! Bislang ist mir das Spiel knapp fünf Mal abgeschmiert, was man einem solch gigantischen Freeware/Fan-Game nicht verübeln kann – aber trotzdem etwas nervt. Den Flugzeug-Bug hatten bisher schon einige. Ein weiterer, früherer ereilte mich im Friseur-Laden als ich die Zeitschrift mitnehmen wollte. Einen weiteren Absturz gab's, als ich den Kleiderbügel aus selbiger Kulisse mitgehen lassen wollte. Und auch der Schlüsselkasten in Zaks Appartement könnte eine Überprüfung vertragen.

Doch erstmal Schwamm drüber! Was das Team der Artificial Hair Brothers hier abgeliefert hat, das ist wirklich eine eindrucksvolle Leistung und verdient höchsten Respekt!

Update: Da hier momentan viele über die Goolge-Suche reinplatzen und nach Tipps und Hilfe bei Bugs suchen; hier geht's zum offiziellen Forum zu Zak2. Da gibt's Lösungstipps, ein Unterforum für Fehler und Bugs und einiges mehr.

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Zak McKracken 2 ist Online und zum Download bereit!


Der inoffizielle Zak McKracken-Nachfolger Zak McKracken 2 - Between Time and Space ist nach der Release-Party in Köln nun auch für die Öffentlichkeit bereit und kann aus'm Netz gesaugt werden. Im Forum der Zak2-Macher gib's dazu eine Mirror-Liste.

Zak McKracken 2 wiegt locker 2-Gigabyte und ist damit um einige Dimensionen größer als sein originales Vorbild. Hoffen wir, dass sich der Download lohnt.

Die meisten Server sind verständlicherweise momentan recht lahm. Auch mit BitTorrent kriegt man jetzt noch nicht viel Speed. Daher empfehle ich derzeit den Download via RapidShare - der ist zwar umständlich aber die Mühe wert.

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Diablo3.com lässt den Counter klingen!

Wenn eine Fan-Seite mal richtig Tohuwabohu veranstalten möchte, dann durch eine mysteriöse Andeutung und einen Counter der bis zu einem 'Nicht-näher-zu-erklärenden-Ereignis' runter zählt. Genauso das hat jetzt die Seite Diablo3.com gemacht. Spekulationen ahoi: Erste (neue) Hinweis auf Diablo 3, ein neuer Diablo 2-Patch, Diablo 2 für die Wii oder ein Diablo-MMORPG?

Derzeit steht der Counter bei 12 Tagen. Das, so steht's drüber, wäre die Anzahl der Tage, bis das halbe Internet auf Diablo 3 verlinkt. Auf der Partner-Seite Blizzplanet wird ebenfalls auf den Counter bei Diablo3.com verwiesen. Nur mit anderem Hinweis. Nämlich: "Die Kathedrale des Lichtes wir in 'Anzahl der Tage' erschüttert werden!" Das gleiche Programm bei StarcraftTwo.com.

Okay, dass der Counter zumindest indirekt irgendwas mit Diablo zu tun haben wird, das darf wohl als sicher erachtet werden. Ob's nun die Ankündigung von Diablo 3 ist oder nicht, darüber kann man viel spekulieren. Einen Hinweis hat Blizzplanet jedoch raus gerückt: "Spielt ein bisschen Diablo 2, und dann spielt noch etwas mehr. Findet dann am 1. Mai raus, was der ganze Trubel soll."

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19 April 2008

Mortal Kombat VS. DC: Das Video ist da!


Nachdem die letzten Mortal Kombat-Games eher solala waren, könnte der neuste Brachial-Prügler (das Wort sollte ich schützen lassen) von Midway echt einschlagen. Denn wie jetzt endlich bestätigt wurde, wird es ein Mortal Kombat & DC Comic-Crossover werden. Kurz gesagt: Batman, Superman und Co. werden gegen Sub Zero, Scorpion und Co. antreten. Und das sind für Fans und Kenner echt epische Ausmaße!

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18 April 2008

Metal Gear Solid 4: keine Jugendfreigabe?!


Wow, das ist echt überraschend: Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots hat von der USK keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG bekommen. Die Vorgänger waren dagegen jeweils ab 12 und 16 Jahren freigeben. Wieso Metal Gear Solid 4 so hart bewertet wurde, das ist leider nicht bekannt.

Ich persönlich kann mir die Einstufung jedenfalls nicht erklären. Denn besonders 'brutal' gings in MGS eigentlich noch nie zu. Darüber hinaus war es in den Spielen stets vorteilhafter, eine direkte, gewalthaltige Konfrontation mit den Gegnern zu verhindern.

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Gute Graphik: Jetzt auf für die Wii


Jeder mag die Wii: Sie bietet Fun, innovative Spielkonzepte und eine coole Steuerung. Doch, zugegeben, die meisten Wii-Games bestechen nicht gerade durch gute Graphik oder tolle Effekte. Manche Spiele sehen gar aus, als wären sie eher für die Playstation 1 oder 2 programmiert worden. Dass man aus der Wii-Hardware viel mehr raus holen kann, als man bisher dachte, das zeigt nun High Voltage Software.

In der obigen Tech-Demo demonstrieren die Jungs der jungen Firma, was sich alles mit der Mini-Konsole machen lässt. Und, ja, das sieht schon ganz gut aus. Doch soll es nicht bei der Tech-Demo bleiben. Ein Game das auf der gezeigten Technik basiert ist schon in Arbeit. Es nennt sich The Conduit, ein Ego-Shooter in dem Washington von Aliens überrannt wird, und benötigt nur noch einen Publisher um auf den Markt zu kommen.

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Waxy: Infocoms 'The Restaurant at the End of the Universe' aufgetaucht!

Es lohnt sich doch immer wieder, Waxy im FeedReader zu behalten. Denn, wie René richtig schreibt, gibt’s dort mal wieder eine kleine Sensation: Irgendwie ist man bei Waxy nämlich – über eine anonyme Quelle – an ein Festplatten-Backup der einstigen Spieleschmiede Infocom gekommen. Und auf diesem finden sich doch tatsächlich zwei Prototypen des unveröffentlichten Text-Adventures Milliways; The Restaurant at the End of the Universe, die man jetzt online bestaunen kann!

Infocom war eine der ganz großen zu Beginn des Videospiele-Zeitalters. Dort hatte man die Zork-Reihe begründet und auch Planetfall ins Leben gerufen. Echte Klassiker. Richtig rund ging's aber erst mit The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, einem grandiosen Text-Adventure das auf Douglas Adams Buch Per Anhalter durch die Galaxis basiert. Auch dieses kann übrigens online spielen – u.a. auf der Seite der BBC und douglasadams.com.

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Grand Theft Auto IV ist GOLD!


Fertig! Grand Theft Auto IV hat, so Publisher Take Two auf der gestrigen Aktionärsversammlung, hat kürzlich den Gold-Status erreicht und ist bereits in Produktion. Die fertigen Kopien wären sogar schon verladen und auf dem Weg zu den Händlern. Will heißen: Der Erscheinungstermin 29. April wird definitiv eingehalten!

Eigentlich wäre das auch der richtige Zeitpunkt gewesen, um nochmal das Übernahmeangebot von Electronic Arts zur Sprache zu bringen. Doch irgendwie gab's da wohl nicht viel Neues zu sagen. Strauss Zelnick, der Take Two-Cheffe, wiederholte bloß, was er schon mal gesagt hatte: Der Vorstand erachtet das Angebot von EA – immer noch - als zu niedrig. Und außerdem sei es zum vollkommen falschen Zeitpunkt gekommen.

Somit wird sich EA wohl oder übel bis zum Erscheinen von GTA IV gedulden müssen. Und da würde man wohl nicht mehr mit den 2 Milliarden US-Dollar hinkommen, die man für T2 zu zahlen bereit ist. Denn Take Two selbst erwartet angeblich bis zu 6 Millionen verkaufte Exemplare in der ersten Wochen, was einen Gewinn von 400 Millionen US-Dollar machen würde.

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16 April 2008

Petroglyph plant kostenloses Online-Game!


Kostenlose Online-Games von Top-Entwicklern scheinen langsam trendy zu werden. So hat nämlich jetzt Petroglyph, eine Firma von ehemaligen Westwood-Mitarbeitern, jetzt ebenfalls einen kostenlosen Titel angekündigt, der in Zusammenarbeit mit dem noch frischen Publisher True Games Interactive entstehen soll.

Genaue Infos zum Spiel gibt’s noch nicht. Auch der Name ist noch nicht bekannt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass man es hauptsächlich über Micro-Transactions finanzieren will und es weltweit erscheinen soll, weshalb man mit ausländischen Publishern kooperieren will.

Die Gründer von Petroglyph haben das Echtzeitstrategie-Genre begründet und sie sind dabei viele Innovationen in diese Sparte einzubringen. Es ist uns eine Ehre mit diesem Team für dieses Spiel zusammenzuarbeiten.


Tja, es ist nur eine Vermutung aber: Könnte es sich bei dem Spiel um ein kostenloses RTS handeln? Ich meine, wenn Petroglyph was kann, dann Echtzeitstrategiespiele basteln. Und Micro-Transactions für ein solches Spiel, warum nicht! Zusätzliche Fraktions- und Einheiten-Skins wie bei der Kane Edition von C&C3 oder vielleicht zusätzliche Einheiten, die man freischalten kann.

Wie gesagt, ist nur eine Vermutung, aber ich werd' mal nachfragen.

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Darth Vader und Yoda in SoulCalibur IV (Video)


Ich bin weder ein großer Fan von StarWars noch SoulCalibur. Aber eine Kombination von beidem ist schon sehr amüsant. Zur Erklärung: SoulCalibur IV bringt in seiner XBox360-Version Yoda und in der PS3-Ausgabe Darth Vader als Bonus-Charaktere mit. Sowas ist ja mittlerweile fast eine Pflichtübung. So gab's in Dead or Alive 4 SPARTAN-458 – einen weiblichen 'Master Chief' aus Halo – als nette Dreingabe.

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15 April 2008

Olaf Zimmermann: Auch Ego-Shooter sind Kunst

Anfang Februar hat Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat im Magazin GEE gesagt, dass auch Videospielentwickler Künstler sind und damit eine kleine Debatte angestoßen. So hab ich anschließend etwa Hans Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, zum Thema befragt, und Telepolis hat seitdem einige interessante Artikel veröffentlicht.

Tja, jedenfalls hackt DerWesten jetzt nochmal nach und hat mit Olaf Zimmermann über den angekündigten Computerspiele-Preis der Regierung, Gewalt und Kultur gesprochen.

Auf die Frage hin ob ein gewalthaltiges Computerspiel auch ein Kunstwerk sein kann, sage ich ganz eindeutig: Ja, es kann. Wir haben in bestimmten Bereichen Spiele die sehr gewalthaltig sind und was ich viel erschreckender finde, es gibt eine unheimliche Menge an Spielen, die von Dummheit geradezu strotzen.
Hierzu kann ich nur sagen: Der Mann hat vollkommen recht!

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Hollywood will Assassin's Creed – für die Leinwand!


John Riccitiello, seines Zeichens Chef von EA, hat bei der Financial Times geschwärmt, dass die Videospiel-Branche langsam aber sicher wichtiger als die Filmindustrie wird und es mittlerweile mehr Verfilmungen von Videospielen gäbe, als Videospiele zu Filmen. Wenn man glauben darf, was Ben Fritz von Variety jetzt mauschelt, dann erscheint einem Riccitiello's Einschätzung nicht mal so unattraktiv ...

Der gute Ben will nämlich von einigen Spielen gehört haben, die sich Hollywood gern zur Brust nehmen würde. Darunter BioShock und Assassin's Creed! Zu einem BioShock-Film gab's schon mal Gerüchte. Assassin's Creed als Kammerlichtspiel ist mir dagegen neu.

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14 April 2008

GTA 4-Intro im Netz?


Okay, da uns GTA 4 nun bald ins Haus schneit, muss natürlich mal wieder etwas kontroverses her. Was ist da besser als ein Video, das angeblich das Intro zu GTA 4 zeigt – welches auch noch ziemlich echt aussieht? Und auf dem man sogar Hülle und DVD zu Gesicht bekommt!

Die Jungs von Kotaku haben mal 'ne Umfrage dazu gestartet: Ist's echt oder fake? Zur Zeit halten die Stimmen so ziemlich die Wage.

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13 April 2008

Chris Redfield und die Wiege des Virus


Bei den Kollegen in Übersee wird gerade mal wieder über Rassismus diskutiert. Vor einiger Zeit hatten wir schon die Debatte um angeblichen Rassismus in GTA und jetzt in Resident Evil 5. Im - schon recht alten - Trailer zum neuen Teil der epischen Zombie-Reihe sieht man nämlich hauptsächlich (Ex-)Menschen dunkler Hautfarbe, die auf den Protagonisten, Chris Redfield, los stürmen und ihm offensichtlich Böses wollen.

Wie von vielen vermutet und jetzt auch bestätigt, haben die Szenen in Resident Evil 5 aber nicht viel mit Rassismus zu tun, sondern sind einfach logisch, da das Game in Afrika angelegt ist. Und, naja, dort gibt’s nun mal hauptsächlich Menschen dunkler Hautfarbe. Genau wie's in Europa hauptsächlich Menschen weißer Hautfarbe gibt. Aber das ist eigentlich nicht das, was ich hier schreiben wollte ...

Das Afrika-Setting von RE5 hat nämlich einen guten Grund. Im Interview mit dem japanischen Famitsu-Magazin hat Jun Takeuchi, Producer von RE5, gesagt, dass man quasi zum Ursprung der Resident Evil-Reihe vordringen wird.

(...) wir wollen wirklich den Ursprung des Virus zeigen. So überlegten wir uns: Wo war nochmal die Menschheit geboren? Ich bin zwar kein Wissenschaftler, daher weiß ich nicht, wie sich die Erkenntnisse ins Zukunft ändern, aber wir dachten, wir nehmen Afrika, welches als Wiege der Menschheit bezeichnet wird.
Das ganze Interview mit dem Resident Evil-Macher gibt’s als Video mit engl. Untertiteln im Capcom-Blog. Einen Blick ist es wirklich wert...

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12 April 2008

IO Interactive-Gründer ziehen neue Schmiede auf!


Sehr interessant: Die Gründer der Hitman-Macher IO Interactive haben ihre Anstellungen gekündigt und eine neue Spieleschmiede aufgezogen. Die heißt Reto-Moto und liegt im hübschen Kopenhagen.

Die Firma Reto-Moto gab's schon einmal – bzw. hat nie aufgehört zu existieren. Aus ihr ging in Zusammenarbeit mit Nordisk Film eben IO Interactive als Tochterunternehmen hervor, das später an Eidos verkauft wurden. Nun ja, mit dem einstigen Reto-Moto scheint die neue Schmiede nicht mehr viel zu tun zu haben. Stattdessen will man sich dort, so die ersten Infos, der 'Neudefinition des Multiplayer-Sektors' hingegeben.

Wir haben gesehen wie sich der interaktive Online-Markt in den letzten 5 Jahren entwickelt hat (...) für einen erfolgreichen Entwickler ist es heutzutage unabdingbar ein Führungsteam mit Talent und Erfahrung zu haben. Und nach 10 Jahren Arbeit bei IO wissen wir, dass wir über beides verfügen.
Infos zum ersten Projekt will man noch nicht rausrücken, aber man befinde sich schon in Gesprächen mit strategischen Partnern der Branche.

Hoffen wir, dass sich Jungs nicht überschätzen und wirklich mit Herzblut an die Sache ran gehen. Denn bekannte und erfahrene Mitarbeiter bzw. Gründer bedeuten nicht gleich Erfolg und überragende Spiele – das haben wir bei den Flagship Studios mit Hellgate: London gesehen (wobei ich hoffe, dass die sich noch fangen).

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11 April 2008

Killerspiele: Watsche für die Von der Leyen

Unsere Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sich bei der 1. Lesung ihres Entwurfes für die Änderung des Jugendschutzgesetzes eine deutliche Watsche durch die Opposition eingehandelt. Laut ihrem Plan sollen etwa deutlich 'gewaltbeherrschte' Video- und Computerspiele automatisch indiziert werden. Und Games mit 'besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen' sollen mit einem 'weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten'.

Tja, so sehr ich auch für Jugendschutz bin, bin ich froh, dass die Opposition das Papier zerrissen hat. Unter anderem wegen der total unscharfen Definition davon, was für Spiele betroffen sein sollen. Darüber hinaus, so die Kerle von der Linken, sollte man lieber die Medienkompetenz von Eltern, Erziehern und Kindernstärken – und da hat sie recht. Die FDP bezeichnete den Entwurf übrigens als Gesetzes-Placebo, da zwar eine Verbesserung des Jugendschutz vorgegaukelt aber nicht erreicht wird.

via heise & sueddeutsche

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10 April 2008

Uwe Boll: Bay & Roth schießen zurück


Nach dem Uwe Boll Michael Bay, den Regisseur von Armageddon & Transformers, als 'verdammten Vollidiot' (orig. fucking retard) bezeichnet hat, schießt der zurück. Zwar weniger effektvoll als in seinen Filmen aber immerhin. Er macht auf cool.

Im offiziellen Michael Bay-Forum sagt eben selbiger nämlich ...

Ich finde Leute, die auf diese Art und Weise herumzetern – mich und George Clooney mit Dreck bewerfen -, brüllen in die Welt, weil sie nicht beachtet werden. Er (Uwe Boll) ist offensichtlich ein bemitleidenswertes Wesen.

Wenn ihr mich fragt, "stört dich das"? Nein, nicht im geringsten.

Bei /Film gibt’s auch zu lesen, dass sich auch Eli Roth gemeldet hat und Uwe Bolls Kritik als das "größtes Kompliment aller Zeiten" abgetan hat. Sehr witzig.

Übrigens: Die Petition gegen Uwe Bull schwillst immer mehr. Bisher haben sie schon 157.407 Leute unterzeichnet. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Also ...

via kotaku

Picture (CC/public domain) by (Flickr Simon Davison) / Larry A. Simmons U.S. Air Force

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Briten verbieten Kane&Lynch-Werbung


Im Vereinigten Königreich hat die Werbeaufsichtsbehörde – die Advertising Standards Authority – Kane & Lynch: Dead Men in die Zange genommen. Grund war allerdings nicht das Spiel an sich, sondern die Werbekampagne von Eidos, über die mehrere Beschwerden eingegangen wären. Sie sei "schockierend" und könnte, so die ASA, als gewaltverherrlichend aufgefasst werden.

Hauptsächlich hat man sich wohl über die Printkampagne (mit dem Bild hier) beschwert. Aber auch TV-Spots (dort) wären nicht gerade positiv bewertet worden. Eidos, schreibt Guardian, hätte das Ganze mit den Worten gerechtfertigt, dass man die Bilder und Motive cinematisch halten wollte und man es nicht darauf angelegt habe, jemanden damit zu verletzten. Tja, nun sind beide Kampagnen untersagt.

Dazu sei anzumerken, dass die Arts zu Kane & Lynch: Dead Men und die Trailer wirklich nicht ohne sind und das Spiel in Deutschland Keine Jugendfreigabe bekommen hat – und das wohl zu recht. In soweit ist die Entscheidung mehr oder weniger gerechtfertigt, auch wenn ... usw.usf.

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09 April 2008

Peter Molyneux zum Ende von Bullfrog


Bei den Jungs von GamaSutra gibt’s mal wieder ein Interview mit Peter Molyneux. Der erste Teil ist recht langweilig und kann unbeachtet bleiben oder zumindest schnell überflogen werden. Denn er handelt fast ausschließlich von Fable 2. Die letzte Seite hingegen hat's aber noch mal in sich – zumindest für Game-Historiker -, denn dort Peter auf das Ende von Bullfrog und seine jetzige Arbeit für Microsoft ein.

Christian Nutt, der Interviewer, sprach Peter auf die kürzlichen Äußerungen von EA-Chef John Riccitiello auf der DICE an. Dort hatte sich der EA-Frontmann nämlich für das Aus von Bullfrog, also Peter's Firma, Westwood und Origin entschuldigt und erklärt, dass man eben viele Fehler begangen habe. Womit er eindeutig Recht hat und eben das findet Peter Molyneux auch.

Er hat völlig recht und ich denke es war ein interessanter Kommentar, als er sagte, dass man den kreativen Blumen (also den Entwicklern) Raum zum wachsen lassen muss (...) sehr einsichtig, was er gemeint hat.

Aber ... da gab's viele Fehler, die gemacht wurden. Auch viele von meiner Seite aus, was bedeutet, du weisst schon, dass die Zusammenarbeit nicht geklappt hat. Nicht nur EA hatte schuld, sondern ich ebenso.

Ich war recht jung (...) all das Geld kam rein und plötzlich wandelte sich das Studio – und das war das wirkliche Problem für mich – von einer Gruppe von 34 engen Freunden, die jeden Abend gemeinsam ins Pub gehen, zu 150 Leuten von denen ich 115 nie richtig kennen gelernt habe. Und das in einem Zeitraum von sechs Monaten. Es war verrückt (...) du hattest diese kleine Gruppe (...) und plötzlich kriegst du soetwas.
Rückblickend, so Peter Molyneux jetzt, hätte man vieles anders machen können.
(...) falls jemand damals, jetzt lässt sich das so einfach sagen, aber falls jemand zu der Zeit zu mir gekommen wäre und gesagt hätte, "Peter, was willst du jetzt machen? Was willst du wirklich machen? Was ist wichtig für dich?", ich glaube, da hätten wir uns zusammensetzten und das alles ausarbeiten können (...)
Bei Microsoft sei das jetzt alles anders. Vor allem da er weiß, wo und was sein Platz ist. Bei Bullfrog war er dagegen Programmierer und Designer. Und das hätte sich mit EA alles auf einen Schlag geändert – und eben das sei eines der großen Probleme für ihn selbst gewesen.

Picture (CC) by jez'

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Interplay is back: Descent und MDK-Sequels auf dem Weg!


Interplay ist definitiv zurück! Wie jetzt bestätigt wurde, wird die einstige Branchengröße wieder ins Geschäft einsteigen und Spiele produzieren. Geplant sind derzeit Sequels zu Earthworm Jim, Dark Alliance, Descent und MDK. Und auch das schon lange in der Luft hängende Fallout-MMO soll tatsächlich kommen.

Für all das Geplante werden derzeit noch Entwickler und vor allem Geld gesucht. So muss Interplay für das Fallout MMO mehrere Millionen US-Dollar zusammen kratzen, ansonsten wird’s nichts mit der apokalyptischen Online-Welt.

Auch wird angekündigt, dass bald eine überarbeitete Website an den Start gehen wird.

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Uwe Boll: Ich bin ein Genie!

Ich mag Uwe Boll. Echt, ich kann ihn als Mensch gut leiden. Vor allem seine brachiale Hau-Drauf-Mentalität finde ich klasse. Nur seine Filme ... naja, da unterscheidet sich meine Meinung nicht von der der Masse. Ich hab sogar überlegt, die Petition zu unterschreiben, mit der gefordert wird, dass Uwe Boll aufhören soll, Filme zu machen. Ich hab's dann aber doch gelassen, da ich denke, dass die Branche einen wie ihn doch irgendwie braucht.

Nuja, Uwe hat ja schon kürzlich auf die Petition geantwortet und gesagt, dass mindestens 1 Million zusammen kommen müssten, um ihn zu überzeugen. Auf Movieset hat er seine Antwort jetzt etwas erweitert. Und zwar auf seine ganz eigene Art.

Um das ganze mal quer und auszugsweise zu übersetzten ...

Ich bin nicht so'n verdammter Vollidiot wie Michael Bay oder andere Leute, die in diesem Geschäft herumlatschen oder Eli Roth, der die gleichen beschissenen Filme immer und immer wieder dreht. Wenn ihr euch meine Filme anschaut, dann werdet ihr mein wahres Genie erkennen. Und wenn ihr am 23. Mai in Post geht, dann werdet ihr sehen, dass ich einen Film bringe, wie in den letzten 10 Jahren kein anderer, was doch wohl viel besser ist, als dieser sozialkritische George Clooney-Mist, den man sich jedes Wochenende antun kann.

Wacht endlich mal auf und kapiert, was wer ich wirklich bin: Ich bin das einzige Genie in dem ganzen beschissenen Geschäft.
Weiterhin sagt Uwe noch, dass man eigentlich eine Pro-Uwe-Boll-Petition aufsetzten sollte. Mal schauen, vielleicht findet sich ja wirklich jemand dafür.

via kotaku

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08 April 2008

Oh my God! They killed Carmageddon!


Der Full Auto-Macher Pseudo Interactive ist am Ende, das habt ihr sicherlich schon gehört. Als ob das aber nicht schon traurig genug wäre, so jetzt die Kollegen von Edge/Next-Gen, ist damit auch gleichzeitig ein neuer Carmageddon-Titel den Bach runter gegangen.

Okay, so ganz stimmt das nicht, denn das neue Carmageddon soll schon vor der offiziellen Schließung von Pseudo Interactive von SCi und Eidos abgebrochen worden sein. Das hat zumindest ein 'Senior Games Industry Executive' der mit der Situation vertraut sei, den Next-Gen-Jungs geflüstert haben.

Glaubhaft ist die Story durchaus, denn wenn nicht Pseudo Interactive ein brachiales Auto-Blut-Crash-Spiel auf den Weg hätte bringen können, wer dann?

PS. Eine Rückfrage meinerseits an Pseudo Interactive blieb bisher unbeantwortet. Auch Eidos hat bisher nichts von sich hören lassen.

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07 April 2008

Beckstein auf der Munich Gaming


Vergessen wir mal kurz, dass der gute Günther Beckstein einst sagte, "Killerspiele sollten in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt" und Jugendliche durch Videospiele verleitet werden "schwerste Gewalttaten (zu)begehen". Denn jetzt stand eben dieser Politiker auf der Bühne des Kongresses Munich Gaming und gab allzu Solidarisches von sich – von dem abdrehten Aktionismus keine Spur mehr.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Auf der offiziellen Seite Bayerns, nämlich bayern.de, wird der Günther wie folgend zitiert ...

Die Games-Branche hat einerseits ein großes Arbeitsplatz- und Zukunftspotential. Sie kann jungen Menschen spielerisch den immer wichtigeren Umgang mit der Informationstechnologie (...) Aber andererseits ist die Branche auch gefordert, sich offen mit den kritischen Aspekten elektronischer Spiele wie Vernachlässigung sozialer Kontakte, Bewegungsarmut, eingeschränkte Kontrollmöglichkeit der Erziehungspersonen oder Suchtgefahr auseinanderzusetzen. Deswegen ist mein Appell: Ziehen Sie sich nicht darauf zurück, dass der Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und Gewalttätigkeit nicht eindeutig belegbar ist. Investieren Sie in den Jugendschutz. Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, denn Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen.

Ja, wo er Recht hat, hat er Recht. Nur wurde auch hier mal wieder nicht zu Ende gedacht. Denn was können die Hersteller und Spieleschmieden schon großartig gegen Vernachlässigung sozialer Kontakte, Bewegungsarmut (ok, da gibt’s die Wii), eingeschränkte Kontrollmöglichkeit der Erziehungspersonen, Suchtgefahr oder 'Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern' tun?

Da sind doch eigentlich die Eltern gefordert! Oder nicht? Die müssen schauen, dass ihre Kinder sich auch mit Freunden beschäftigen, sich mehr bewegen und vor allem keine Ab-18-Spiele spielen. Nur die können da was tun! Und was nützt das beste Programm zur Regulierung der Spielzeit und Nutzungsdauer eines PCs, wenn die Eltern es nicht nützen – oder bedienen können?

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06 April 2008

Molyneux-Interview im IGM

In der 04/08er Ausgabe des International Games Magazinenichts für den normalen Spieler, sondern eher für den Fachmann, da sehr trocken – gibt’s ein nettes Interview mit Peter Molyneux. Leider hat der Interviewer keine neuen Informationen zu seinen Projekten aus Peter herausgelockt. Dafür hat der Design-Guru aber ein paar recht amüsante Infos aus seinem Leben preisgegeben, was auch mal ganz interessant ist. So findet Peter Molyneux es sehr entspannend reich zu sein, würde aber auch ohne Geld noch glücklich leben können. Außerdem habe er das letzte Mal bei Black & White selbst Hand die die Programmierung angelegt und wirft gegenüber Journalisten gerne mal Ideen zu Spielen in den Raum, nur um zu sehen, wie sie darauf reagieren.

Und nicht zuletzt: Peter erzählt die Geschichte, wie er einmal mit dem Tod bedroht wurde.

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30th Anniversary Space Invaders bei Yahoo!


Space Invaders feiert dieses Jahr seinen 30 Geburtstag. Solch ein Ereignis dürfen vor allem die verrückten Japaner nicht einfach unbeachtet vorüber schleichen lassen. Und das haben sich wohl auch die Yahoo!ler gedacht: Daher gibt’s von denen sogar eine eigene, nett gemachte Event-Website. Von den Space Invaders-Machern Taito gibt’s hingegen Kissen und tolle Badetücher.

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Stephen King's Meinung zu Gewalt in Videospielen


Stephen King, der Meister des gepflegten Horrors, hat sich in seiner regelmäßig erscheinenden Kollumne bei der Entertainment Weekly diesmal zum Thema Gewalt in Spielen geäußert. Und das obwohl er Video- und Computerspiele eigentlich nicht wirklich mag. Schon in den 70er und 80er Jahren habe er sie aufgegeben, da ihn seine Kinder stets besiegten.

Nein, Videospiele sind nicht mein Ding.
Trotzdem gehe er an die Decke, wenn er hört, was derzeit in Massachusetts los ist. Dort wird nämlich über einen Gesetzesentwurf - House Bill 1423 - debattiert, der zur Folge haben könnte, dass 'gewalthaltige' Videospiele wie Pornographie behandelt werden. Das würde bedeuten, dass 17jährige sich zwar Filme wie Hostel ansehen könnten aber Grand Theft Auto: San Andreas für sie tabu wäre. Was natürlich totaler Blödsinn ist. King meint, dass Videospiele – wie auch viele Filme – lediglich die Gewalt reflektieren, die in unserer Gesellschaft vorherrscht.
Wenn es Gewalt gibt, dann werden die Kids auch dran kommen, genau wie sie's schaffen, alltägliche Schießereien wie No Country for Old Men über Kabel zu kriegen. Oder Girls Gone Wild. Können Eltern dem Einhalt gebieten? Klar doch! Aber sie machen's meist nicht. (...) Was mich wirklich wahnsinnig macht ist, wie gerne die Politiker die Pop Kultur – nicht nur Videospielen, sondern auch das Fernsehen, Filme und sogar Harry Potter - als Prügelknaben heranziehen.
Damit würden sie von viel wichtigeren Problemen ablenken. Etwa der Kluft zwischen Arm und Reich oder der pathologischen Liebe der Amerikaner zu Waffen. Ein groteskes Beispiel dafür wäre etwa der Amokläufer Cho Seung-Hui von der Virginia Tech. Schnell wurde behauptet, dass er ein Fan von Counter Strike gewesen sei. Doch dass er zwei halbautomatische Pistolen hatte, das hat offensichtlich keinen gestört.

Falls die House Bill 1423 durchkommt und ein Gesetz wird, so glaub Stephen King, wird es aber wahrscheinlich nicht lange eines bleiben. Schon häufig wäre ähnliches prompt als verfassungswidrig erklärt und zurückgezogen worden. Er hofft darum, dass die Politiker einen besseren Weg zum Schutz der Jugend und der Kinder finden. Denn die amerikanische 'Kultur der Gewalt' umfasst weit mehr und weit schlimmeres als etwa Resident Evil 4.

Da kann man eigentlich nur eines hinzufügen: WORD!

Picture (CC) by Pinguino

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Ein Spiel für eine Halbe Million Dollar!

Dass rare Video- und Computerspiele heute ziemlich wertvoll sein können ist keine besondere Überraschung. Doch ein altes Atari 2600-Game für eine 499.999,99 US-Dollar anzubieten, das ist schon etwas, das nicht alle Tage passiert. Insbesondere wenn es sich um ein Spiel handelt, das eigentlich nicht existieren sollte.

Am 20. Februar dieses Jahres hat ein eBay-User aus New Jersey eine Auktion für ein Atari-Game mit dem Titel "Gamma Attack" gestartet. Entwickelt wurde es, so seine Beschreibung, von Gammation. Die Firma Gammation gab es tatsächlich. Doch hatte sie eigentlich nur Peripherie-Geräte für den Atari entwickelt. Dass Spiele in Arbeit waren, wurde gemunkelt, doch nie ist eines von diesen, jedenfalls so weit wir wissen, auf den Markt gekommen. Gamma Attack, so der eBayer, sei seines Wissens nach weniger als 20 Mal 'verkauft' worden. Auch wird er das Game, wenn es denn jemand kaufen sollte, nicht einfach per Post versenden, sondern dem Käufer persönlich übergeben – was bei dem Startgebot wirklich nur angemessen wäre.

Der eBayer Phantom – wyatticog ist der Account seines Freundes, den er ab und an für Verkäufe nutzt -, der sich laut seinem ebay-Portfolio auf rare Videospiele von Atari spezialisiert hat, hat mit den Jungs von MTV's Multiplayer Blog gesprochen und einiges Interessantes ausgeplaudert. So habe er das Spiel schon ein paar Mal gelistet. Anfangs für nur 99.999,00 US-Dollar. Doch hätte er die Auktion dann schnell zurück gezogen, da er nicht wollte, dass sich irgendein neureicher Schnösel das Spiel schnappt um, sozusagen, das 'letzte seiner Art' zu besitzen.

Die Entdeckung von Gamma Attack sei der ultimative Fund für ihn gewesen. Denn Spiele wie dieses wären es, warum er mit dem Sammeln von Games angefangen hat. Dabei habe er zunächst nichtmal gewusst, was er da hatte. Auf dem Modul hätte nur Gammation gestanden. Kein Wort von Gamma Attack, oder eine nähere Beschreibung. Nichts.

Was das Angebot bei eBay angeht, so Phantom, sei er sich klar, dass wohl kaum jemand eine halbe Million Dollar für das Spiel hinblättern würde. Der Grund es überhaupt bei einzustellen, sei der gewesen: Weil er es konnte. Er sei der allererste gewesen, der das Spiel hat und es offen zum Kauf freigab – auch wenn für einen astronomischen Preis. Darüber hinaus sei es dadurch endlich bewiesen, dass Gamma Attack tatsächlich existiert. Nichtsdestotrotz hatte er freilich darauf gehofft, auch ernste Kaufangebote zu bekommen um seinen wahren Wert bestimmen zu können.

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04 April 2008

Plant Eidos Montreal ein neues Thief?


Die Jungs von Eidos Montreal suchen gerade neue Mitarbeiter – und das wie verrückt. Grund ist u.a. ein neuer, anzukündigender AAA-Titel, also was ganz feines. Um was es sich handelt wird derzeit nicht verraten. Die Kanadier geben allerdings einen kleinen Hinweis: Der Titel beginnt mit dem Buchstaben 'T'.

Eidos-Montréal is proud to announce the recruitment for our 2nd “AAA” project.
… A hint! The title begins with the letter “ T ”
Nun, das 'T' schränkt die Auswahl dann natürlich schon etwas ein. Und die Wortwahl 'A hint' und 'AAA' zeigt an, dass es sich um ein Sequel eines bekannten Spiels bzw. einer bekannten Serie handelt. Wie die Freunde von Joystiq schon schrieben, bleiben da eigentlich nur zwei Titel übrig: Tomb Raider und Thief. Da die letzten Tomb Raider-Spiele allerdings von Crystal Dynamics entwickelt wurden, ist Thief eigentlich das näher liegende.

Ein neues Thief-Spiel? Ja, bitte.

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03 April 2008

Videospiele? Humbug und Zeitverschwendung!


Dass eine undifferenzierte, uninformierte und unobjektive Auseinandersetzung mit Video- und Computerspielen böse Folgen haben kann, das haben wir schon Anfang des Jahres gesehen. Daher könnte man behaupten, dass es Giles Whittell besser hätte wissen sollen, als er sich dem Thema 'böse Videospiele' annahm. Doch offensichtlich hat er es nicht besser gewusst und bekommt daher nun die Wut der Gamer zu spüren. Teils zu recht - aber auch übertrieben harsch.

Aber zum Anfang, damit ihr auch wisst, worüber ich hier schreibe: Giles Whittell ist Autor. Nicht unbedingt ein schlechter aber auch kein überragender, soweit ich das sehen kann. Er schrieb über den Zweiten Weltkrieg aber vor allem über Reisen und den fernen und nahen Osten. Soweit so gut. Nun schreibt der gute Giles aber nicht nur Bücher, sondern auch Kolumnen und Reportagen für Zeitungen. Unter anderem die britische Times. Und für eine Kolumne, die heutige, hat er ein Thema gewählt, das ihn bewegt aber von dem er scheinbar nicht so viel versteht: Video Games.

"Ich mag den Wind, den Regen, Zelte, Berge und frische Luft. Das ist der Grund, warum meine Kinder keine Nintedos kriegen", so beginnt Giles, was schon deutlich die Stoßrichtung des Textes anzeigt. Nur wenige Absätze später in der Kolumne kommt er dann auf den Punkt. Er (Zitat) 'hasst Videospiele, ob on- oder offline'. Er verabscheue es, wie sie Menschen in falsche Welten hineinziehen und festhalten. Und er hasse es auch, gesagt zu bekommen, dass er sich die Sache erstmal anschauen soll, bevor er ein Urteil fällt. "... es ist wie, gesagt zu bekommen, ich solle Heroin oder Teenager-Schwangerschaft ausprobieren, bevor ich sie beurteile." Der Hauptgrund für seinen Hass? Gewalt durch Computerspiele?Nein. Sie sind für ihn nur eine kolossale Zeitverschwendung!

Bei ihm zu Hause würde es sowas nicht geben. Jedenfalls nicht so lange er lebt. Bis dahin bekommen seine Kinder nur eins: Wind, Luft, Regen und alles andere was die Natur zu bieten hat.

Meine Meinung? Klar, Video- und Computerspiele sind, meistens jedenfalls, eine Zeitverschwendung. Natürlich, das gebe ich gerne zu. Aber das sind Wandern, Malen, Puzzlen und viele andere Freizeitbeschäftigungen auch. Oder etwa nicht? Doch muss ich diese Aktivitäten, wenn ich sie denn nicht verstehe oder begreife, gleich abgrundtief hassen? Nein, das glaube ich nicht. Giles Whittell scheint nicht zu begreifen, dass Computerspiele nur ein neues Medium, eine neue Art sich zu beschäftigen sind. Ich könnte statt am Rechner oder vor der Konsole zu sitzen genau so gut, wie Giles, in der Welt herumreisen, durch die Wälder steifen oder, wie manche Menschen, Modelleisenbahnen sammeln und mit ihnen spielen. Doch leider ist es nun mal so, dass mich diese Aktivitäten nicht sonderlich reizen. Ich mache es mir lieber gemütlich und messe mich per Internet mit Menschen aus der ganzen Welt in Team Fortress 2 oder Command & Conquer 3. Das macht mir Spass, das find' ich gut.

Der Großteil der Freizeitbeschäftigung ist eine kolossale Zeitverschwendung, auch das Herumreisen, ob das Giles Whittell nun erkennen will oder nicht.

Nun bleibt diese Kolumne, wie schon sagte, nicht ohne Folgen. Die meisten Gamer sehen es nämlich gar nicht gerne, wenn jemand ihre Beschäftigung derart herunter putzt, wie es Giles getan hat. In 124 Kommentaren, geben die Spieler ihre Meinung ab und das auf ähnliche Art und Weise, wie Giles Whittell: emotionsgelanden und nicht gerade zimperlich. So wird gefragt, ob er auch Filme, das Fernsehen und Bücher hasse und gemeint, dass er scheinbar nur Angst vor dem neuen Medium habe, das er offenbar nicht begreifen oder verstehen könne. Ein Kommentator fragt sogar, ob der Artikel ein verspäteter Aprilscherz sei.

Gleichzeitig mit den zahlreichen Kommentaren erhielten die Bücher von Giles Whittell bei Amazon, wie im Fall von Cooper Lawrence, zahlreiche neue Kritiken – und zwar keine guten. Sämtliche Bücher von ihm haben nun mehrheitlich negative Rezessionen. Nicht wenige davon greifen die Begründungen auf, die Giles Whittell für die negative Bewertung der Videospiele nutze. Zeitverschwendung, falsche Welten etc. (PS. Ich kann's nicht bezeugen, aber es scheint, als wären so einige Bewertungen schon wieder entfernt worden;)

Picture (CC) by Grahambones

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Calm Down: Killerspielspieler sind relaxter


Langsam aber sicher gewinnen die Untersuchungen, welche die angeblich negative Wirkung von 'gewalthaltigen Video- und Computerspielen' widerlegen oder entkräften die Überhand. Jane Barnett, eine Psychologieprofessorin aus dem schönen Middlesex, hat jetzt nämlich die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlicht. Und auch die besagen, dass sog. Killerspiele meist eine ganz andere Wirkung haben, als so manch einer denkt.

Jane und ihre Kollegen haben insgesamt 292 Männer und Frauen zwischen 12 und 83 Jahren World of Warcraft spielen lassen, was ja von manchem auch als böses Killerspiel angesehen wird. Doch statt anschließend randalierend und prügelnd durch die Gegend zu ziehen, so jetzt die Ergebnisse, waren die Testpersonen generell 'entspannter und geruhsamer' als vor dem Zocken.

Statt Aggressivität erfuhren die Teilnehmer vor und nach dem Spielen einen höheren Grad an Ausgeglichenheit. Was natürlich je nach Persönlichkeitstyp variiert.
Interessant an der Studie ist auch, dass diese keineswegs durchgeführt wurde, um Gewalt durch Computerspiele auszuschließen, sondern um herauszufinden, welche Persönlichkeitstypen dazu neigen, virtuelle Gewalt in die reale Welt zu übertragen.

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Battlefield Heroes: Warum (nur) zwei Maps und kostenlos?


Neues zu Battlefield Heroes. Wie EA und DICE sagten, wird es wohl – jedenfalls anfänglich – nicht viel Abwechslung beim kostenlos-Shooter geben. Denn der wird nur mit zwei Maps daher kommen. Die allerdings, so der Producer Ben Cousins bei GamaSutra, werden die besten sein.

Das bemerkenswerte bei jedem Battlefield-Game ist, dass wir uns den Arsch aufreißen um 50 Maps bereit zu stellen und dann, nach vielleicht sechs Monaten, spielen alle nur zwei Maps. Die zwei besten Maps. Wir haben also beschlossen, dass wir genau die zwei Maps machen und den Rest weglassen. (...) Der andere Grund ist: Das ist ein Service und kein Produkt! (...) wir wollen auch, dass uns die Community sagt, welche Art von Spiel sie eigentlich will.

Außer den Maps kamen bei GamaSutra noch andere Dinge zur Sprache, wie etwa: Wie kommt man eigentlich darauf, ein Spiel kostenlos bereitzustellen?
DICE war, so denke ich, eine Art von Vorhut beim Online Gaming. Und wir dachten 'Ja, lass und das ausprobieren. Wir haben eine tolle Engine, wir können's ja mit einem kleinen Team testen; lass uns etwas experimenteiren.

Interessant auch: Das Microtransaction-System, also der Kauf von virtuellen Güter bei Battlefield Heroes, und wie der Kauf abgewickelt wird. Welche Modelle es geben wird, ist noch nicht genau geklärt. Aber es scheint, je nach Region, mehrere Möglichkeiten zu geben. So werden u.a. PayPal, Kreditkarte, Prepaid SMS und auch die Telefonrechnung als potentielle Zahlungsmöglichkeit angeführt.

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02 April 2008

Zeitung bezahlt für Killerspiel-Geschichten


Dass die Berichterstattung in Sachen Videospiele – insbesondere wenn's um sog. Killerspiele geht – nicht gerade neutral ist, das haben wir hier in Deutschland schon zu Genüge zu spüren bekommen. Eine britische Zeitung treibt's jetzt allerdings auf die Spitze.

Auf einer Seite für angehende Schauspieler, Modells und sonstige zukünftige 'Stars' wurde eine Anzeige geschaltet, die hunderte Britische Pfund für eine Story verspricht, wie 'Videospiele dich ins Verbrechen trieben'. Man solle hierfür einfach ein paar Zeilen schreiben. Und wenn die Story der Redaktion gefällt, würde man umgehend mit einem Anruf rechnen können.

Diese Praxis ist zwar bei den englischen Boulevardblättern recht weit verbreitet, doch meist wird damit eher nach skurrilen oder auch trivial-spaßigen Storys gesucht. UND normalerweise wird auch darauf hingewiesen, dass die Geschichte wahr und nachprüfbar sein muss – das ist bei der Killerspiel-Anzeige nicht der Fall. Ein Versehen? Möglich, aber unwahrscheinlich.

Welche Zeitung die Anzeige aufgegeben hat ist nicht bekannt. Allerdings könnte es sich Mutmaßungen zufolge um eine Zeitung handeln, die seit 1896 erscheint und das Wort "Daily" im Titel trägt.

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01 April 2008

Assassin's Solid?


Altaïr aus Assassin's Creed in Metal Gear Solid 4? Nein, Solid Snake mit Altaïrs Robe – so ist's richtig. Aber was hat das zu bedeuten? Nur ein gut gemachter Aprilscherz von Ubisoft und Konami. Ich hab' keine Ahnung. Und Kotaku auch nicht ... die suchen nun nämlich die Quelle des Clips.

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Supreme Commander 2: Rechner noch nicht reif dafür


Wer hofft, allzu bald ein Supreme Commander 2 in den Regalen zu sehen, den muss Chris Taylor von Gas Powered Games enttäuschen. Man habe zwar schon tolle Ideen für eine Fortsetzung und hätte auch über neue Fraktionen nachgedacht. Doch leider könnte man sie mit den derzeitigen Systemen noch nicht umsetzen.

... das einzige, was uns von der Umsetzung einer Fortsetzung abhält, ist Speicher. Mir wurde von meinen Entwicklern gesagt, dass ich für Supreme Commander 2 mit meinen 4GB RAM im PC nicht genug Hauptspeicher für mehr Fraktionen hätte. (...) Wir wollen zurück ins Supreme Commander-Universum, aber wir müssen schauen, wann der Tag dafür reif ist. Vielleicht, wenn jeder 64 Bit-Prozessoren hat.
Klingt wie ein Scherz. Doch wer Supreme Commander gespielt hat, der weiß, dass das Spiel nicht gerade unanspruchsvoll ist, was sowohl CPU und RAM betrifft.

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Electronic Arts kauft Valve!


Nachdem Electronic Arts mit seinem Übernahmeangebot bei Take Two auf Granit biss, scheint sich der Branchenriese ein anderes Opfer gesucht und gefunden zu haben. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, hat Electronic Arts Valve, die Macher der Half Life Serie, mit sofortiger Wirkung übernommen! Der Preis? Bisher unbekannt.

Wie ein Sprecher von EA jedoch mitteilte, sei man froh, Valve in der großen Electronic Arts-Familie begrüßen zu dürfen. Freilich würde die Übernahme einige Veränderungen mit sich bringen. So wolle man bei EA auf eine Ausweitung des Half Life-Franchise hinwirken. Man könnte sich etwa gut ein Half Life-MMORPG, ein Half Life-Echtzeitstrategiespiel und Portierungen der bisherigen Spiele auf NintendoDS und PSP vorstellen. Auch in Sachen In Game-Werbung werde man neue Wege beschreiten wollen.

Klar, war nur ein Aprilscherz ,-)

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