01 Juli 2008

Ein Pulitzer-Preisträger über GTA 4


Junot Díaz ist ein amerikanischer Autor mit dominikanische Wurzeln. Er veröffentlichte etliche Kurzgeschichten im The New Yorker und dem Paris Review. Und danker seiner zweier Bücher - The Brief Wondrous Life of Oscar Wao und die Storysammlung Drown – gilt er als einer der besten US-amerikanischen Autoren überhaupt. Nun erschien ein Artikel von ihm im Wall Street Journal, in dem er sich mit einem zeitgenössischen Phänomen auseinandersetzt: Grand Theft Auto 4.

Jep, auch Pulitzer-Preisträger können von Videospielen begeistert sein. Und das ist Díaz offensichtlich – besonders wenn's um GTA geht.

I am one of them, the early adopters. I've been playing Grand Theft Auto since the beginning. I was there in 1998 when GTA was a throwaway with two-dimensional graphics on the original PlayStation.
Doch trotz seiner Begeisterung scheint er nicht alle Lobhudeleien bzgl. des neusten GTA-Sprosses zu unterstützen. Er liebe GTA 4 und sei davon überzeugt, dass dieses Spiel Kunst ist. Doch, wie manche schrieben, ein Äquivalent zu "The Sopranos" oder "Der Pate" sei es wohl nicht. Denn Kunstwerke wie die genannten hätten die Kraft, unsere Sicht auf die Dinge der Welt neu zu ordnen und uns eine Welt vorzuführen, die stets da war, die wir aber nicht wahrnehmen oder wahrhaben wollten. Und so etwas könne GTA 4 nicht bieten.

'Grand,' but No 'Godfather' – Ein unbedingter Lesetipp!

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