11 Juni 2008

Hellgate: Flagship?


Autsch! Den Flagship Studios scheint's nicht sonderlich gut zu gehen. Wie Guy Somberg, ein Audio- und Gameplay-Entwickler, in seinem Blog Plain Text schrieb (der Post ist mittlerweile gelöscht), laufen Flagship die Mitarbeiter davon – und das sei für die Arbeitsatmosphäre nicht gerade positiv.

'Die Arbeit ist momentan ziemlich deprimierend', hat Somberg bemerkt. Nach dem das recht erfolgversprechende Hellgate: London von Kritikern und Spielern niedergemacht wurde, sei die Stimmung bei Flagship am Boden. Viele Spieler würden sich in den offiziellen Foren nur beschweren und schreiben, wie schlecht das Spiel doch ist – und das man sich viel mehr versprochen hätte. Die einzige Hoffnung sei jetzt Korea – und vielleicht China. Denn dort sei das Game ein echter Erfolg.

Trotzdem: Etliche Mitarbeiter würden nach dem generellen Misserfolg auf dem heimischen Markt einfach gehen. Und zwar in Scharen. Die Gründer des Studios, ehemalige Angestellte von Blizzard, wären zwar noch da, würden aber mittlerweile andere Projekte verfolgen und Hellgate links liegen lassen. Somberg, so sagt er selbst, käme es vor, als sei er der einzige, der vom Hellgate-Team noch übrig ist. Und das sei ein merkwürdiges Gefühl ... und sehr verstörend. Denn er selbst mag die Firma und will selbst nicht gehen. Er möge seine Kollegen, das Umfeld und auch das Gehalt sei gut.

Schade, wenn's bei Flagship wirklich so aussieht. Denn Hellgate: London war zwar wirklich kein gutes Spiel aber einen Missgriff sollte sich selbst die beste Spieleschmiede mal erlauben können.

In diesem Sinne: Viel Glück, Flagship. Und Kopf hoch, Guy.

via PCGames

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