28 Mai 2008

Videospiele-Markt wächst um 25%


Stop! Wie war das noch gleich mit Piraterie, Filesharing, Raubkopierern und den riesigen Umsatzeinbrüchen gewesen, die die Videospiele-Industrie zu verzeichnen hat? Wenn man einer aktuellen Studie des Interactive Software Federation of Europe Glauben schenken mag, war das alles offensichtlich nur Propaganda.

Wie's nämlich laut Nielsen, dem Institut das die Studie für die ISFE durchführte, heißt, ist der europäische Spiele Markt mehr als nur üppig gewachsen – trotz der bösen Raubkopierer. Im Jahr 2007 hat die Branche in Europa knapp 7,3 Milliarden Euro (1,4 Milliarden alleine in Deutschland) eingefahren und den Umsatz damit gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gesteigert. Ja, 25 Prozent, keine 2,5 Prozent oder 0,25 Prozent ... nein, echt, ganze 25 Prozent. Kino, Musik und Co. haben Jahre für ein derartiges Wachstum gebraucht. Also für mich klingt das nicht nach einer raubkopiergeschädigten Industrie, die am seidenen Faden über'n heißen Lavafluß hängt.

Darüber hinaus scheint's auch so, als würde der Käufer der Spiele diese auch ziemlich würdigen. So sollen 40 Prozent der für die Studie befragten Spieler zwischen 6 und 14 Stunden pro Woche zocken. Und das hauptsächlich zum Spaß.

Beruhigend: Ungefähr 81 Prozent der Eltern spielen gemeinsam mit ihren Kindern. Aber nur knapp über die Hälfte würden kontrollieren, was ihre Kinder für Games kaufen und spielen. Hauptsächlich, so die Studie, würden die nicht spielenden Eltern schlicht nicht genug Zeit dafür haben, sich mit ihren Kinds an der Konsole und Rechner zu beschäftigen.

2 Comments:

Anonym said...

Da sieht man es mal wieder ... rumjammern aber trotzdem absahnen. Und wenn schadets dann wieder ... dem ehrlichen Käufer.

Anonym said...

Harharhar! Das ist mal wieder sehr witzig. Alles lug und trug was die Industrie uns vors maul wirft.