09 Mai 2008

"Gewaltbeherrschte Spiele" nun automatisch indiziert


Gestern wurde, wie hätte es anders sein sollen, die Änderung des Jugendschutzgesetzes von der großen Koalition durch gewunken. Die Kritik Der Linke(n), Grünen und FDPler blieb dabei scheinbar ungehört, obwohl sehr wahres angesprochen wurde.

Heise.de dazu ....

FDP, Linke und Grüne bezeichneten das Gesetz als unzureichend und mahnten zusätzliche Regelungen für den Online-Bereich an. Der FDP-Medienexperte Christoph Waitz warnte, im Internet könnten sich Kinder und Jugendliche indizierte Spiele weiterhin ohne jede Altersprüfung herunterladen. Auch der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, kritisierte, mit der Neuregelung treibe man die Jugendlichen "vorsätzlich ins ungeregelte Internet".
Was die Änderungen des Jugendschutzgesetzes nun bedeuten, das schreibt Golem.de ...
Konkret werden mit der Gesetzesnovelle die Kriterien, nach denen Gewaltdarstellungen in Medien und Spielen auf den Index gesetzt werden, erweitert. Spiele mit "besonders realistischen, grausamen und reißerischen Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen", die "das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen", sollen indiziert werden. Für Jugendliche verboten waren bislang Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele.

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