15 April 2008

Olaf Zimmermann: Auch Ego-Shooter sind Kunst

Anfang Februar hat Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat im Magazin GEE gesagt, dass auch Videospielentwickler Künstler sind und damit eine kleine Debatte angestoßen. So hab ich anschließend etwa Hans Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, zum Thema befragt, und Telepolis hat seitdem einige interessante Artikel veröffentlicht.

Tja, jedenfalls hackt DerWesten jetzt nochmal nach und hat mit Olaf Zimmermann über den angekündigten Computerspiele-Preis der Regierung, Gewalt und Kultur gesprochen.

Auf die Frage hin ob ein gewalthaltiges Computerspiel auch ein Kunstwerk sein kann, sage ich ganz eindeutig: Ja, es kann. Wir haben in bestimmten Bereichen Spiele die sehr gewalthaltig sind und was ich viel erschreckender finde, es gibt eine unheimliche Menge an Spielen, die von Dummheit geradezu strotzen.
Hierzu kann ich nur sagen: Der Mann hat vollkommen recht!

2 Comments:

Anonym said...

Dass der sagt dass eine unheimliche Menge an Spielen vor Dummheit strotzt finde ich etwas komisch ... ansonsten hat schon viel richtiges gesagt. Super ... der Westen macht sich allmählich.

Anonym said...

Is schon richtig was der da sagt. Ist doch alles auf seine Art Kunst: Fernsehserien, Filme warum nicht auch Spiele?