11 April 2008

Killerspiele: Watsche für die Von der Leyen

Unsere Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sich bei der 1. Lesung ihres Entwurfes für die Änderung des Jugendschutzgesetzes eine deutliche Watsche durch die Opposition eingehandelt. Laut ihrem Plan sollen etwa deutlich 'gewaltbeherrschte' Video- und Computerspiele automatisch indiziert werden. Und Games mit 'besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen' sollen mit einem 'weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten'.

Tja, so sehr ich auch für Jugendschutz bin, bin ich froh, dass die Opposition das Papier zerrissen hat. Unter anderem wegen der total unscharfen Definition davon, was für Spiele betroffen sein sollen. Darüber hinaus, so die Kerle von der Linken, sollte man lieber die Medienkompetenz von Eltern, Erziehern und Kindernstärken – und da hat sie recht. Die FDP bezeichnete den Entwurf übrigens als Gesetzes-Placebo, da zwar eine Verbesserung des Jugendschutz vorgegaukelt aber nicht erreicht wird.

via heise & sueddeutsche

0 Comments: