23 April 2008

Den Eltern sind Alterseinstufungen für Spiele egal


Vor einiger Zeit habe ich etwas ausführlicher über das Buch Grand Theft Childhood geschrieben, welches mit einige Mythen um Computerspiele und Gewalt aufräumt. Wie jetzt GamePolitics anmerkt, gibt’s in dem Buch einen interessanten Absatz, der nahe legt, dass das Problem von gewalthaltigen Computerspielen in Kinderhänden nicht beim Jugendschutz oder den Spielen, sondern eigentlich bei den Eltern liegt.

Eltern wären sich demnach durchaus Alterseinstufungen bewusst, aber würden ihnen keine Beachtung schenken. Stattdessen würden sie sich an der Aufmachung der Packung, der Meinung von Verkäufern oder sogar der ihrer Kinder orientieren.

Fast alle Eltern mit denen wir sprachen stimmten den Einordnungen des ESRB (das US-Pendant der USK) zu – doch wären diese nur für andere Kinder zu berücksichtigen, nicht für ihre eigenen. Sie tendierten dazu ihr Kinder im Teenageralter 'Erwachsenenspiele' und ihre ihre noch jüngeren Kinder Spiele für Teenager spielen zu lassen.

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