03 April 2008

Calm Down: Killerspielspieler sind relaxter


Langsam aber sicher gewinnen die Untersuchungen, welche die angeblich negative Wirkung von 'gewalthaltigen Video- und Computerspielen' widerlegen oder entkräften die Überhand. Jane Barnett, eine Psychologieprofessorin aus dem schönen Middlesex, hat jetzt nämlich die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlicht. Und auch die besagen, dass sog. Killerspiele meist eine ganz andere Wirkung haben, als so manch einer denkt.

Jane und ihre Kollegen haben insgesamt 292 Männer und Frauen zwischen 12 und 83 Jahren World of Warcraft spielen lassen, was ja von manchem auch als böses Killerspiel angesehen wird. Doch statt anschließend randalierend und prügelnd durch die Gegend zu ziehen, so jetzt die Ergebnisse, waren die Testpersonen generell 'entspannter und geruhsamer' als vor dem Zocken.

Statt Aggressivität erfuhren die Teilnehmer vor und nach dem Spielen einen höheren Grad an Ausgeglichenheit. Was natürlich je nach Persönlichkeitstyp variiert.
Interessant an der Studie ist auch, dass diese keineswegs durchgeführt wurde, um Gewalt durch Computerspiele auszuschließen, sondern um herauszufinden, welche Persönlichkeitstypen dazu neigen, virtuelle Gewalt in die reale Welt zu übertragen.

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