22 März 2008

Gericht: Maulkorb für Jack Thompson

Irgendwann wird’s selbst einem Gericht zu viel. Der Florida Supreme Court will keine Anträge des Anwalts Jack Thompson mehr bearbeiten. Zumindest nicht, wenn diese direkt von ihm gestellt werden. In Zukunft müsste er also selbst einen Anwalt engagieren, um in Florida seinen Feldzug gegen Videospiele, Rap-Musik und andere 'perverse Ausgeburten der Moderne' fortzusetzen.

Grund hierfür: Jack Thompson hatte in seinen Anträgen sowohl einen Tonfall als auch eine Art an den Tag gelegt, die unangebracht und respektlos gegenüber dem Gericht gewesen war. So hatte er unter anderem pornographisches Bildmaterial beigelegt, das wohl nur als Schock-Illustration gedient habe. Auch wäre die Rechtsinstitution mit Anträgen und Dokumenten geradezu bombardiert worden, was man als einen Missbrauch des Rechtssystems verstanden hat. Aufforderungen das ganze zu unterlassen, soll Thompson ignoriert haben.

Die Reaktion des Anwalts, so GamePolitics: Die Entscheidung des Gerichtes sei eine 'gute Nachricht' und 'idiotisch'.

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