02 März 2008

EA-Chef in der FAZ: Battlefield Heroes ist ein Experiment


Wiedermal meldet sich EA-Boss Riccitiello zu Wort. Diesmal in der FAZ. Er spricht über Battlefield Heroes, Gewalt in Computerspielen, Werbung und die Übernahmestrategien von Electronic Arts.



Unter anderem meint Riccitiello, dass Battlefield Heroes im Grunde ein Experiment und eigentlich nichts für den Massenmarkt sei. "Natürlich werden die Videospiele-Freaks die ersten sein, die das Spiel herunterladen (...) Dass das Spiel kostenlos ist, bringt uns zusätzliche Spieler. Zahlen werden sie trotzdem. Und zwar für Gegenstände, mit denen ihre Spielfigur anders aussieht: zum Beispiel für einen Hut oder ein Hemd."



Weiterhin gibt der EA-Mann an, dass viele die über Gewalt in Computerspielen reden, eigentlich nicht wissen, wovon sie sprechen. Sie spielen die Games nämlich nicht. Die derzeitige Diskussion sei im Grunde das gleiche, wie die Debatte über Musik in den 60er und 70er Jahren. Auch solle man die Schuld für Schulmassaker nicht auf Spiele schieben. Riccitiellos Ansicht nach, gäbe es keine Verbindung zwischen irgendeinem Medium und den Gewalttaten.



Riccitiello erklärte weiter, dass Spiele viel als das Kino wären. Einen Film schaut man durchschnittlich 2 Stunden wohingegen man mit einem Spiel dutzende von Stunden – auch zusammen mit Freunden – verbringen kann.

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