26 Februar 2008

Willkommen in EA Land!


So kann man das natürlich auch machen: Nach dem The Sims Online vor einigen Jahren, entgegen den Erwartungen, grandios gefloppt ist, will Electronic Arts das Spiel mit einem neuen Konzept wiederbeleben. In einer umgeschriebenen, entschlackten und stark modifizierten Version soll das Spiel nun unter dem Namen EA Land Second Life Konkurrenz machen – und zwar kostenlos.

Für die neue Onlinewelt wurden die 12 Städte von Sims Online übernommen aber jeweils um das 100 Fache der ursprünglichen Größe aufgeblasen. Die Spieler können in diesen Städten Land kaufen und mit verschiedenen eigenen Avataren beleben. Darüber hinaus ist es möglich, Gegenstände, Bilder und Muster als Skins für alles mögliche hochzuladen. Darüber soll später auch eine blühende Wirtschaft alá Second Life möglich werden, die, so EA, von großer Bedeutung für das Spiel sein wird.

Als erste können Käufer von The Sims Online in den Genuss der Onlinewelt kommen. Für alle anderen sind bestimmte Bereiche und Handlungen zunächst gesperrt. So können die Online-Simser schon vor allen anderen Land kaufen und das Spiel eingehend testen, wobei es ihnen möglich ist, so ziemlich alles aus Sims Online mitzunehmen. Dieses ist nur fair, nachdem Maxis und EA die virtuelle Welt der Online-Sims verwahrlosen ließen.

Da man sich bei Electronic Arts der Bedeutung von Social Networks bewusst scheint, will man die Schnittstellen zu EA Land weitgehend öffnen. So können die Nutzer Gadgets und Widgets in ihre Profile, Blogs und Facebook-Pages einbauen, die Informationen über ihren Avatar und Freunden anzeigen. Eine Applikation namens AvatarBook ist für Facebook schon verfügbar.

Wer das ganze testen möchte, der braucht lediglich einen EA-Account muss sich die 1,5 GigaByte Installationsdatei runter ziehen.

Ob EA Land ein Erfolg wird, weiß ich nicht. Allerdings klingt es natürlich sehr interessant. Und EA verspricht auch, EA Land nicht zu einem Wilden Westen verkommen zu lassen, wie etwas Second Life. Custom Content soll auf Anstößigkeit geprüft werden, so dass das Spiel auch für die Jugend sicher ist.

Quellen: Kotaku, EA Land ...

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